Cocktailrunde in Peru!

Pisco, nur echt aus Peru

Pisco, nur echt aus Peru ;)

Passend zum bevorstehenden Silvester möchten wir euch heute den Pisco Sour vorstellen – einen säuerlich-erfrischenden Drink, welchen wir als DAS (alkoholische) Nationalgetränk Perus kennenlernen durften. Dort gibt es den Pisco Sour fast überall – selbst in so manchen Chicken Fast Food Lokalen. Viele Peruaner genießen ihn als Aperitif vor dem Mittag- oder Abendessen. Doch auch als abendlicher Drink in einer Bar macht der Pisco Sour eine gute Figur. Es gibt ihn auch in weiteren Geschmacksrichtungen, z.B. Marajuca oder Ananas. Heute geht es uns aber um den klassischen Sour.

Pisco Sour Runde in Puno, am Titicaca See

Pisco Sour Runde in Puno, am Titicaca See

 

Pisco Sour Runde in Lima - hier in der Geschmacksrichtung Maracuja

Pisco Sour Runde in Lima – hier in der Geschmacksrichtung Maracuja

Wesentliche Zutaten sind:

  1. Pisco – ein Weinbrand aus Traubenmost, der im Original in der Region um die Stadt Pisco, südlich der peruanischen Hauptstadt Lima, mit den dort wachsenden Trauben hergestellt wird. Im Übrigen beansprucht Chile das Original für sich. Der regionale Ursprung scheint jedoch unverkennbar in der Region Pisco zu liegen. Allerdings ist Chile Exportanführer in Sachsen Pisco Spirituosen. Wie dem auch sei, dies scheint ein immerwährender Streitpunkt zwischen den beiden südamerikanischen Nationen Peru und Chile zu sein…
  2. Limettensaft – Limetten scheinen allgegenwärtig in Peru. Man bekommt sie überall zu extrem günstigen Preisen. Limetten sind nicht nur beim Mixen von Pisco Sour unerlässlich sondern auch wichtige Zutat beim Nationagericht der peruanischen Küste: Ceviche – ein in Limettensaft marinierter (roher) Fisch.
La Botija Pisco aus Peru

La Botija Pisco – unser Souvenir aus Peru

Zutaten für Pisco Sour

  • 3 Teile Pisco
  • 1 Teil (frischer) Limettensaft
  • 1 Teil Zuckersirup o. 2 TL Zucker
  • 1 kleines Eiweiß
  • Eiswürfel
  • Optional: eine Prise Zimt
  • Optional: 2 Tropfen Angosturabitter – ein Bitter, den wir selbst bei unserer Eigenkreation des Pisco daheim nicht vorrätig hatten…

Zubereitung von Pisco Sour

Man benötigt für die Zubereitung einen Cocktail Shaker oder schlicht einen Mixer (Blender). Pisco, Limettensaft, Sirup bzw. Zucker und das Eiweiß in den Shaker bzw. Mixer geben und alles kräftig durchmixen. Bildet das Eiweiß einen Schaum auf der Oberfläche, ist der Pisco Sour richtig. Das Ganze in Gläser mit Eiswürfel füllen und 2 Tropfen Angostura sowie eine Prise Zimt darauf. Fertig ist euer Peruanischer Drink. Salute!

Selbstgemachter Pisco Sour Selbstgemachter Pisco Sour

In diesem Sinne:

Wir wünschen euch ein gesundes und glückliches neues Jahr 2016!

Eure Anja & Markus (weiteweltweltweit.de)

Peru Lima Anthropologisches Museum

Hiking Santa Cruz Trek Peru

Wandern in den Cordillera Blanca – auf eigenen Wegen im Huascarán Nationalpark

Einer der populärsten Wandertouren in den peruanischen Anden ist der etwa 4-tägige Santa Cruz Trek in den Cordillera Blanca – den schneebedeckten, weißen Kordilleren.

Die Cordillera Blanca, nord-östlich von Lima gelegen, ist einer der höchsten Gebirgszüge Südamerikas –  mit mehr als 50 schneebedeckten Bergen über 5.700 m. Auch der höchste Gipfel Perus, der Huascarán (6.768 m), befindet sich hier. Das Faszinierende: Mit 9° südlicher Breite liegt dieses Hochgebirge praktisch in den Tropen und bildet damit das weltweit größte Gletschergebiet auf dem Äquatorgürtel.

Hier zu wandern und auf dem etwa 50 km langen Santa Cruz Trek den 4.750 m hohen Punta Union Pass zu überqueren ist ein einmaliges Erlebnis. Nirgendwo erscheint dir der Himmel so nah!

Die Baumgrenze liegt auf 4.500 m – zum Vergleich: in den Alpen liegt diese auf 2.500 m. Das heißt: landschaftliche Abwechslung ist auf diesem Trek garantiert; dazu eine faszinierende Flora und Fauna.

Wir sind die Wanderung 4 Tage / 3 Nächte lang gegangen. In Huaraz bieten etliche Agenturen Gruppentouren mit Guides und Lasteseln an. Der Santa Cruz Weg ist aber so gut ausgeschildert, dass man ihn ohne Probleme individuell und ohne Guide erwandern kann. Wichtig ist nur eine gute Vorbereitung: Proviant, Zelt, Schlafsack. Unterwegs gibt es nur dich und die Natur..ok, und ein paar Kühe…und den einen oder anderen Wanderer. ;-P

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Hola ihr Lieben!

Etwas mehr als eine Woche sind wir jetzt “schon” (oder “erst”?) in Peru unterwegs. Schnell wurde uns klar: Was hat dieses Land alles zu bieten – unglaubliche Landschaften und Natursschaetze, eine lebendige, vielfaeltige Kultur und jede Menge alte, mystische Geschichten. Mit 4 Wochen Zeitrahmen im Nacken folgen wir zunaechst mehr oder weniger dem so genannten Gringo-Trail (die Touri-Runde). Hier gibt es eine prima ausgebaute Infrastruktur und Moeglichkeiten und die Highlights liegen auf der Strecke.

Von Lima ueber Arequipa zum Colca Canyon

Von Lima aus fuehrte uns der Weg also zunaechst nach Sueden auf die Paracas Halbinsel. Die Landschaft wird als Kuestenwueste bezeichnet. Wirklich Wueste! Aber dank Humboldstrom mit einem unglaublichen Reichtum an marinen Leben. So durften wir u.a. Pelikane, Guano-Toelpel (diese “produzieren” uebrigens biologischen Pflanzenduenger), Flamingos, riesige Seesterne, Humbold-Pinguine und Seeloewen aus der Naehe sehen! Jaaa, so ein kleines Seeloewen-Baby war auch dabei :) Fotos kommen spaeter, sorry.

In der Naehe sind auch die Nazca-Linien…riesige Scharrbilder der Nazca Kultur. Wir goennten uns den Flug mit einem kleinen Flugzeug. Definitiv ein Highlight, auch fuer Anjas Magen ;-)

Mit dem Nachtbus ging es dann weiter enlang der Panamericana nach Sueden, mit relativ langweiliger Landschaft (deswegen ist Nachtbus perfekt dafuer) nach Arequipa auf ca. 2.800m. Die Stadt besitzt einen grossen Reichtum kolonialer Architektur, da sich u.a. hier die Spanischen Eroberer niederliessen und die indigene Bevoelkerung, in erster Linie die Inka, zum christlichen Glauben bekehrten. Rund um Arequipa ragen Vulkane in die Hoehe, u.a. der s.g. “Misti” – die Leute sagen, dieser Vulkan wird die Stadt eines Tages zerstoeren. Wir befinden uns hier auf dem s.g. Feuerguertel.

Die Altstadt ist sehr touristisch und hat alles, was man sich wuenschen koennte, darunter ein ziemlich tolles Schokoladen-Cafe mit Bio Schokolade aus Peru...mmmmh! Ausserdem gibt es einen kostenlosen Stadtrundgang, der von Studenten auf Spendenbasis durchgefuehrt wird. Absolut empfehlenswert!

In Arequipa wagten wir auch das wahre “Abenteuer Peru” und machten einen Ausflug zu einem Salzsee “Lagunas Salinas” in der Naehe auf ueber 4.000m Hoehe. In einer Stadt, in der der Tourist alle moeglichen Touren buchen kann, die einen direkt vor der Haustuer abholen und mit geraeumigen, gefederten Bussen durch die Pampa tragen, haben wir uns zur Abwechslung fuer die “Local Tour” entschieden. “Local Tour” deshalb, weil wir mit den hiesigen oeffentlichen Verkehrsmitteln die ca. 40km zum Salzsee zurueckgelegt haben. Zunachst mussten wir mit einem s.g. Collectivo, einem Kleinbus, zu einer entsprechenden Bushaltestelle. Von da aus ging abgeblich um 7 Uhr morgens der Bus ins Dorf am Salzsee. Der Bus fuhr dann erst 8.30 los – aber er fuhr! :) Halb 11 waren wir auf 4.000m Hoehe. Blanke Ruhe. In der Ferne schwelte ein Vulkan, vor uns die weisse Flaeche des Sees. Die Sonnte brannte, weit und breit kein Schatten. Llamas und Alpacas um uns. Die duenne Luft war deutlich zu spueren. Gegen 14.00 “schon” kam der Bus nach Arequipa zurueck, aber durch den Hoehenunterschied waren wir ganz schoen platt.

In Arequipa gibt es auch ein sehr sehenswertes Museum ueber die andinen Kulturen, Vor einigen Jahren gab es auf den umliegenden Vulkangipfeln eine sensationelle Entdeckung: Die Mumie eines Inkamaedchens, welche den Goettern geopfert wurde. Man taufte sie “Juanita”. Die ganze Geschichte ist sehr interessant. Das Museum in Arequipa stellt mehrere Fundstuecke der Expedition aus und schliesslich auch die eingefrorene Juanita.

Wir setzten unsere Reise fort: next stop Colca Canyon, der zweittiefte Canyon der Erde. Auf ca. 3.300m Hohe geht es teilweise 1000m tief in die Schlucht des Colca Flusses. Hier herrscht ein mildes Klima, es wachsen allerhand Getreide-, Obst- und Gemuesesorten, darunter natuerlich Mais und Kartoffeln, und sogar Oliven und Feigen, welche auf Terassenfelder angebaut werden. Wir entschieden uns auch hier wieder fuer eine etwas individuelle Variante und wanderten einen Tag lang entlang des Canyons. Wir waren ueberrascht, wie gut alles augebaut ist. Der Segen des Tourismus bescheert den Menschen hier eine top asphaltierte Strasse, 24h Strom und sogar Internet. Wenn wir da an das etwas gleich hoch gelegene Manang auf dem Annapurna Rundweg in Nepal denken… Das Highlight des Colca Canyons sind die riesigen Kondore – eine Geierart mit bis zu 3m Fluegelspannweite. Diese Tiere sind vom Aussterben bedroht. Ohne Erwartungen kamen wir am Morgen halb 8 zum Aussichtspunkt, dem Cruz del Condor. Und ja, wir haben Kondore gesehen, die sich in der morgendlichen Thermik in die Luefte schwangen. Nicht nur einen oder zwei, nein 10..15 Tiere waren teilweise gleichzeitig in der Luft. Ein unglaubliches Naturschauspiel!

Habt ihr bis hier hin tapfer mit Lesen durchgehalten? ;) Danke euch!!! In diesem Moment befinden wir uns gerade in Puno, am Titicaca See auf der Altiplano Hochebende auf ca. 3.800m. Morgen machen wir einen Ausflug zu den Inseln und schlafen da auch eine Nacht. In den kommenden Tagen geht es dann weiter nach Cuzco. Von da aus werden wir uns wahrscheinlich wieder melden.

Hasta luego!

Anja y Markus

P.S.: Entschuldigt die Tippfehler!

Fotos auf Instagramm: instagram.com/weiteweltweltweit.de

 

Hola amigos!

Peru ist riesig, nur vier Wochen Zeit…das realisieren wir grad ;-)

Nach 2 vollen Tagen in Lima sind wir heute gen Süden auf der Panamericana aus der Stadt raus gestartet. Ziel war dei Halbinsel Paracas mit dem Nationalpark. Küstenwüste weit und breit. Lima ist eine der größten Wüstenstädte weltweit. Auch wenn man das auf den 1. Blick nicht sieht.

In Paracas werden wir morgen den Nationalpark per Boot erkunden.

P.S.: Der Spanisch Kurs hat sich gelohnt ;)

Am Strand von Paracas

Ihr wollt mehr Bilder? Geduld – Internet ist nicht sehr schnell. Schaut auch mal auf den Instagram Kanal: instagram.com/weiteweltweltweit.de

 

 

Wo uns die Reise hinführt…

Es geht wieder los! Wir schnüren unser Backpacker-Ränzlein und machen uns auf gen Westen. Vier Wochen Peru liegen vor uns! – An dieser Stelle Dank an unsere Arbeitgeber und Kollegen, die uns diese Wochen ‘out of order’ ermöglichen!

Warum Peru?

  • Südamerika ist noch ein blinder Fleck auf unserer persönlichen Landkarte. Höchste Zeit dies zu ändern!
  • Nach einem Jahr Spanisch Kurs brennen wir natürlich darauf, das Gelernte umzusetzen.
  • Und schließlich ist August/September die perfekte Zeit für klare Sicht auf die bis zu 7.000 m hohen Gipfel in den Anden.
  • Neben Hochgebirge hat Peru noch viele weitere Klimazonen zu bieten – diese reichen von Küstenwüsten über Nebelwälder bis hin zu tropischem Regenwald
  • So klangvolle Namen wie Machu Picchu, die Anden, Nazca-Wüste, Titicaca-See und Amazonas Becken locken doch früher oder später jeden Reisebegeisterten, oder?
Peru Landkarte

Peru – Da geht es hin!

Unsere Rucksäcke sind gepackt, morgen geht es los!

Dieses Mal nehmen wir auch eine kleine Camping Ausrüstung mit. Das bedeutet noch weniger Platz für Schnickschnack. Nichtsdestotrotz ist der Rucksack trotzdem fast 15 Kilo schwer. So lassen wir auch das Netbook daheim und werden während unserer Zeit in Peru aber das eine oder andere Foto hier im Blog sowie auf unserem weiteweltweltweit.de Instagram Accout. …und hoffen, dass wir euch nach der Reise etwas mehr Beitragsfutter bieten können. (An Ideen mangelt es ja nicht…)

El Condor pasa

Zur Einstimmung gibt es schon mal ein peruanisches Nationallied – “El Condor pasa”. So hoffen auch wir, dass wir bald die Condore fliegen sehen. Der eine oder andere kennt es bestimmt aus den hiesigen Fußgängerzonen…

Wir sehen uns in Peru!

 

Das Yellow Oil aus Trat

Das Yellow Oil aus Trat

Letzte Woche beim Bad putzen (!) fiel mir dieses kleine Fläschchen in die Hände: Yellow Oil der Marke Somtawin Ang-Ki. Das ätherische Oil zur Anwendung auf der Haut  ist ein echter Geheimtipp als Souvenir. Laut Produktbeschreibung kann es gegen eine Reihe größerer und kleinerer Wehwehchen helfen, die einem insbesondere auch mal auf Reisen packen:

  • “Lindert Schmerzen bei leichten Verbrennungen,
  • leichten Hautverletzungen,
  • Mücken- oder Insektenstichen,
  • Krämpfen,
  • steifen Nacken,
  • Arthritis.
  • Hilft bei Kopf-, Glieder-, und Muskelschmerzen sowie
  • bei Flug – und Seekrankheit.”

(Quelle: somthawinyellowoil.com)

Das gelbe Öl besteht aus einer einer Reihe von Pflanzenauszügen, darunter Kampfer und Aloe Vera. Das echte Yellow Oil ist (fast) nur in dem theiländischen Städtchen Trat und der näheren Umgebung erhältlich. Das Öl duftet erfrischend – und erinnert mich auch 2 Jahre später noch an Thailand. Besonders gut tut es übrigens bei juckenden Mückenstichen.

Gemütlich unterkommen im Ban Jeerai Guesthouse in Trat

Trat ist eine Küstenstadt im Osten von Thailand, Richtung kambodschanische Grenze und etwa 5 Busstunden von Bangkok entfernt. Mancher Tourist kennt die Stadt nur von der Durchreise auf dem Weg zur Urlaubsinsel Koh Chang. Doch ein Zwischenstopp lohnt wirklich sehr! Das idyllische Örtchen hat einige schöne Ecken zu bieten.

Das gemütliche Ban Jeerai Guesthouse können wir nur empfehlen: sehr hübsch eingerichtet, saubere einfache Zimmer zum super Preis und leckeres Frühstück. Außerdem verkauf Frau Po das berüchtigte Yellow Oil. Wir haben uns gleich 4 kleine Fläschchen besorgt. Aber auch in den Läden der Stadt ist das Öl erhältlich.

Frühstück im Ban Jeerai Guesthouse mit Blick zum Weihnachtsbaum

Frühstück im Ban Jeerai Guesthouse mit Blick zum Weihnachtsbaum

 

Was tun in Trat?

1. Marktbesuch

Eines der besten Dinge, die man in Trat machen kann ist der Nachtmarkt mit all seinen Köstlichkeiten – klar, wie sollte es in einer thailändischen Kleinstadt auch anders sein?!

Die Qual der Wahl - der Markt in Trat

Die Qual der Wahl – der Markt in Trat

2. Spazierengehen

Sehr idyllisch ist ein Spaziergang entlang des Flusses.

Spaziergang entlang des Flusses in Trat

Spaziergang entlang des Flusses in Trat

3. Tempel gucken

Neben den typischen prunkvollen Thai Tempeln gibt es in Trat auch eine große chinesische Community.

4. Thai Massage

Noch ein Tipp zum Schluss: In der nähe des Marktes gibt es einen Massageladen, der von blinden Masseuren geführt wird und günstige und gute Thai Massagen anbietet (Blind People Massage).

 

Noch mehr Souvenirs auf Reisen:

Nachdem wir schon bei unserem letzten Blogbeitrag ist Osteuropa verweilten, bleiben wir doch noch ein bisschen hier und versuchen uns an einem Rezept für Pierogi (oder Piroggi). Diese kleinen (manchmal auch großen) gefüllten Teigtaschen gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen der unterschiedlichsten Nationalküchen östlich von Deutschland. Von Polen, über die baltischen Staaten, bis nach Finnland (Karjalanpiirakka), Russland (Pelmeni oder Wareniki) usw. – ja, selbst in Kirgistan (Manty), Zentralasien, sind sie uns begegnet. Und selbst die tibetanischen Momos (Rezept gibt’s hier!) sehen den Pierogi ganz schön ähnlich…

Höchste Zeit also, das wir uns selbst einmal an Pierogi versuchen. Das tolle ist, dass man die Füllungen ganz individuell kreieren kann: mit Fleisch/ohne Fleisch, Käse, Gewürze, Kräuter, Gemüse usw.

Selbstgemachte Pierogi / Piroggen

Rezept für Pierogi

Zutaten für den Teig:

  • 4 Tassen Mehl (Weizen, Dinkel, Vollkorn oder Mischmehl)
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • 2 TL Speiseöl, z.B. Olivenöl
  • 1 Tasse warmes Wasser

Zutaten für die Füllung:

  • 2-3 mehlig kochende Kartoffeln
  • 125g Quark oder Schafskäse oder Hirtenkäse
  • 4-5 Pilze, z,B. Champignons, Austernpilze
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleiner Bund Petersilie

Alternative Zutaten für kreative Füllingen:

  • Karotten
  • Rote Beete
  • Pastinaken
  • Sauerkraut
  • Tofu
  • Dill
  • Schnittlauch

Sonstige Zutaten:

  • Öl zum Anbraten
  • Sour Cream für das Topping

pierogi zutatenliste
Zubereitung:

Kartoffeln schälen und weich kochen oder dämpfen lassen. Währenddessen den Teig vorbereiten: Mehl in eine Schüssel, darauf Salz, Ei, Öl und die Hälfte des Wassers geben. Das ganze mit der Hand für etwa 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Bei Bedarf Wasser nachschütten. Der Teig muss weich und elastisch sein und darf nicht mehr kleben, Anschließen in ein Tuch wickeln und in den Kühlschrank stellen. Das verhindert das Austrocknen des Teigs.

Jetzt kommt die Füllung: Die weich gekochten Kartoffeln in einem tiefen Teller mit einer Gabel zerdrücken. Zwiebel und Pilze in sehr kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Die Pilz-Zwiebel Masse zu den zerstampften Kartoffeln geben. Anschließend den Feta in sehr kleine Stücke schneiden, die Petersilie klein hacken und beides ebenfalls zu den Kartoffeln dazu. Das Ganze wird jetzt ordentlich miteinander vermengt.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mittels eines Trinkglases oder einer Tasse lassen sich einfach kreisrunde Formen ausstechen. Auf die Mitte einen Teelöffel der Kartoffelfüllung geben und anschließend den Kreis zu einem Halbkreis zusammenklappen. Den Rand mit den Fingern zusammendrücken oder leicht zwirbeln.

Jetzt die Pierogi in einen Topf mit heißem, wallenden (nicht kochendem) Wasser geben, Sobald die Teigtaschen an die Oberfläche schwimmen aus dem Topf nehmen. Anschließend in einer heißen Pfanne mit etwas Öl kurz anbraten. Zum Servieren Sour Cream und nach belieben gebratene Ziebel sowie frische Petersilie reichen.

Zubereitung Pierogi

So, nun haben wir aber Hunger! Guten Appetit!

P.S.: Das Rezept könnt ihr so ähnlich auch in dem dem Buch “The world’s best street food” aus dem Lonely Planet Verlag finden.

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Geschichte, Schnee und lecker Essen – ein Wintertrip nach Bosnien und Herzegovina

Wir hoffen ihr hattet auch einen guten Start in 2015? Wir hatten einen super Jahreswechsel und erlebnisreiche Urlaubstage in Bosnien und Herzegowina. Heute wollen wir euch davon berichten und unsere besten Eindrücke in einem kleinen Erfahrungsbericht mit euch teilen.

the hut of vukov konak near sarajevo / bosnia

Vukov Konak – uriges Domizil in den Bergen über Sarajevo

Unsere Unterkunft war “Vukov Konak”, eine urige Blockhüttenunterkunft im bergigen Hinterland, nordöstlich von Sarajevo. Jasmin, geboren und aufgewachsen in Sarajevo, und seine Frau Nepu aus Finnland betreiben diese kleine Naturidylle seit etwa 2 Jahre. Hinzu kommen zwei Esel, eine Ziege sowie Dohna, der Wachhund. Regelmäßig sind weitere Hunde zu Besuch. Beide haben lange Zeit in Ljubljana / Slowenien gelebt und gearbeitet. Das Holzhaus gehörte einst Jasmins Mutter. Jetzt haben sie es mit 5 Zimmern für etwa 10 Personen umgebaut.

Die Hütte ist so urig wie basic: es gibt (kaltes) fließend Wasser und Strom. Warmwasser und Heizung werden über einen Ofen in der Küche erwärmt. Im Aufenthaltsraum lodert ein Feuer im Kamin, welches mangels Dämmung der Außenwände der Hütte, auch den ganzen Tag über bis Abends brennen sollte. Nachts kann es daher ziemlich kühl werden. Lange Thermo-Unterwäsche ist hier Pflicht. Wenn man sich richtig kleidet wird alles gut. Hab ich schon erwähnt, dass es auch eine (Außen-) Sauna gibt?

Für frisches Holz vor der Hütte hat unser “spanischer Teilzeitlehrer” Albert gesorgt. Albert kommt aus Spanien, genauer gesagt Girona, und ist ein wahrhaft abenteuerlustiger Reisender. Seit 5 Jahren ist er bereits On-Tour – gelegentliche Anstellungen zur Wiederauffüllung der Reisekasse inklusive. Derzeit hat er sich gerade die Küstenlinie entlang des Mittelmeers vorgenommen. Und da sein Zelt bei eisigen -20 Grad Celsius nur noch bedingt zum Campen geeignet ist, hat er sich entschlossen den Winter bei Vukov Konak zu verbringen, die Reisekasse aufzubessern und ein warmes Bett im Haus zu genießen. Glück für uns! ;-)

Neben geselligen Abenden am Kamin haben wir tagsüber die dörfliche Umgebung bei langen Winterwanderungen –  einmal sogar mit schicken Schneeschuhen im Tiefschnee – erkundet.

Jasmin hat täglich für uns bosnische regionale und saisonale Mahlzeiten gekocht. Dazu gab es Tee aus selbst gesammelten Kräutern und Rakia – den hiesigen Schnaps, der aber auch sonst ein gern gesehenes Getränk in den Balkanstaaten ist. Wo wir doch auch gleich beim Essen wären…

Bosnien für Foodies

Kaffee in Bosnien

1. Bosnischer Kaffee

An erster Stelle sei hier der hervorragende Kaffee zu nennen. In Bosnien bereitet man traditionell den Kaffee in kupferfarbenen Kannen zu. Dabei wir das Kaffeepulver mit Wasser aufgekocht. Das Geheimnis sei das zweimalige Aufkochen – wie man uns berichtete. In der Altstadt von Sarajevo gibt es eine kleine Straße, in der die Kupfer- und Messinghandwerker ihrer Arbeit nachgehen. Gleich am ersten Tag mussten wir uns unser Souvenir sichern. Wir kannten diese Art Kaffee zuzubereiten bereits aus Ljubljana und können euch nur versichern: Der Kaffee schmeckt um Welten besser als mit einer ‘normalen’ Kaffeemaschine. Ein Kaffee in Sarajevo kostet zwischen 1 und 2 €. Auf dem Land bezahlt man nur die Hälfte.

 

cevapcici in sarajevo

2. Cevapcici

Diese “Wurstfinger” sind das National Fast Food des Balkans. Serviert in frischem Fladenbrot, dazu eine ordentliche Portion Frischkäse/Quark und Zwiebel. Nichts für Vegetarier. DIE Institution für Cevapcici in Sarajevo ist “Cevabdzinica Zeljo” bzw. “Cevabdzinica Zeljo 2″ in der pittoresken Altstadt. Man erkennt die Lokale an dem blauen Fußball Logo – zu Ehren des hiesigen Fußballclubs. Im Cevabdzinica Zeljo kann man wählen zwischen 5, 10 oder 15 Stück Cevapcici. Die größte Portion kostet umgerechnet etwa 5 €.

Cevabdzinica Zeljo, Kundurdžiluk (Baščaršija), Sarajevo

 

burek lunch in sarajevo

3. Burek

Manch einer kennt Burek vielleicht unter dem Namen Börek vom türkischen Imbiss seines Vertrauen. Auch die bosnische Variante, Burek, ist äußerst lecker. Das Kunstwerk auf Blätterteig kommt in verschiedenen Füllungen. Neben dem überall erhältlichen Hackfleisch gibt es auch Varianten mit Spinat, Kartoffeln oder Käse. Ein äußerst günstiges (1,50 – 3 €) und v.a. sättigendes Mahl. Eine Top Adresse, die wir empfehlen können ist “Buregdzinica Sac”. Um die Mittagszeit ist es hier gerammelt voll.

Buregdzinica SacMali Bravadziluk 2, Sarajevo 71000

 

pomgranade

4. Granatapfelsaft

In den heißen Sommermonaten scheinen Granaäpfel in Bosnien gut zu wachsen. Zumindest haben wir bei unserer Fahrt durch das Land Richtung Süden einige Granatapfelbäume gesehen. Auf den Straßen von Sarajevo hat man das Glück, dass man selbst im Winter den einen oder anderen Granatapfelsaftstand entdecken kann. Im handumdrehen bekommt man hier einen Becher frisch gepressten Saft (1 €) oder gleiche eine 1 L Flasche (5 €). Lecker!

 

Sarajevo Pigeon Square

Urlaub in Sarajevo? – zwischen Orient und Okzident

Sarajevo ist bekannt für drei große Ereignisse der neueren Geschichte:

Rundflug über die Altstadt von Sarajevo (by heli.ba):

Spuren dieser Ereignisse und der Geschichte kann man als Besucher in und um die Stadt überall sehen und spüren. Da wäre zum einen die von den Osmanen geprägte Altstadt mit ihren vielen kleinen Moscheen, dem Bazaar und den kleinen verwinkelten Straßen. Nebenan das Viertel mit Bauten aus der Zeit von Österreich-Ungarns. Da ist die Brücke, an der gegenüber am 28. Juni 1914 der erst 17jährige Gavrilo Princip den Thronfolger des Besatzerlandes Österreich-Ungarn mit einer Pistole ermordete.

Da sind die vielen Einschusslöcher in den Hausfassaden, die man auch jetzt noch – 20 Jahre nach dem Krieg – sieht. Da sind die s.g. Rosen von Sarajevo: Granateinschläge in den Straßen, mit Farbe aufgefüllt und als ewiges Mahnmal sichtbar. Da ist die gerade erst wieder aufgebaute Nationalbibliothek, die nun im neuen Glanz erstrahlt, nachdem sie während der Belagerungszeit zerstört wurde und ausgebrannt ist.

Da sind die Berge von Jahorina, die einst das Zentrum des Welt-Wintersports zu den Olympischen Winterspielen 1984 waren und nun wieder internationales Ski Publikum aus aller Welt anziehen. Und da ist diese Multikulti Mischung in der Luft…selbst wenn auch Einheimische sagen, dass die 3 großen Ethnien des Landes – Bosniaks, Serben und Kroaten – teilweise noch immer in Parallelgesellschaften leben…

Hier unsere Impressionen dieser faszinierenden Stadt:

 

Ski fahren in Jahorina

Sarajevo ist eine Top Adresse für Wintersport. In den Bergen von Jahorina, südöstlich von Sarajevo, kann man wunderbar Ski und Snowboard fahren. Das  Olympia Zentrum macht sich mittlerweile. Zwar stehen hier und da noch ein paar zerstörte Ruinen, stumme Zeugen des Krieges. Aber die neue Zeit lässt super Pisten und schicke Sportunterkünfte entstehen. Die Ausleihe von Skiequipment kostet komplett ca. 10 €, der Skipass (halbtags) etwa 13 €. Mehr Infos auf der Website http://oc-jahorina.com/

 

Ausflug nach Mostar

Die Stadt Mostar befindet sich etwa 3 Autostunden südwestlich von Sarajevo. Man überquert auf den Weg dahin 2 Pässe. Auch wenn die Fahrt auf der Landstraße manchmal zäh erscheint, so ist die Landschaft unterwegs mit Bergen und Flüssen sehr beeindruckend. Mostar liegt in der Region Herzegovina. Von hier sind es nur noch knapp 2 Stunden bis nach Dubrovnik, Kroatien und das Meer.

Als wir an diesem Morgen unseres Ausfluges in den Bergen in Vukov Konak starteten hatten wir -15°C und 30 cm Neuschnee. In Mostar waren es ‘milde’ 4 Grad, Sonnenschein. Am Straßenrand sieht man Olivenhaine, Zypressen und winterharte Palmen.

Mostar selbst ist bekannt für die mittelalterliche Brücke, die während des Bosnien Kriegs sinnloserweise zerstört wurde. Sie wurde jedoch wieder aufgebaut und erstrahlt nun, gemeinsam mit der mittelalterlichen Altstadt in neuem, UNESCO-geförderten Glanz. Im Sommer zertreten sich wahrscheinlich hier die Touristen, im Winter ist es beschaulich und ruhig.

brücke von mostar

 

Unweit von Mostar befindet sich das Derwish Kloster von Blagaj (Blagaj Tekke). Der kleine zweistöckige Gebäudekomplex befindet sich ganz am Ende einer kleinen Schlucht, wo ein breiter Fluss aus dem karstigen Felsen tritt. Zahlreiche, jetzt im Winter geschlossene, Restaurants und Buden zeugen von einem regen Treiben in der warmen Jahreszeit. Jetzt zum Jahreswechsel ist es sehr ruhig und beschaulich. Dennoch, das Restaurant direkt neben dem Kloster hat geöffnet und bietet bosnische Küche an. Die Spezialiität ist die Flussforelle. Das Kloster kann besichtigt werden. Man muss jedoch die Schuhe ausziehen. Frauen werden gebeten, ein Kopftuch zu nutzen, welchen in modischen Farben im Eingangsbereich bereit gestellt wird.

 

Bosnien & Herzegowina – heart shaped land

Zugegeben, für viele mutet es (noch) etwas ungewöhnlich an, in Bosnien & Herzegowina (kurz BiH) Urlaub zu machen, noch dazu im Winter. “Sarajevo, wo ist das?” oder “Ist da nicht Krieg?” oder einfach nur “Aha…wie kommt ihr denn darauf?” – dies waren u.a. die Fragen an uns, wenn wir im Gespräch mit Freunden und Bekannten von unseren Plänen berichteten. Hier die Antworten:

BiH ging 1992 als eines der mittlerweile 7 Folgestaaten (inkl. Kosovo) aus dem ehemaligen Jugoslawien hervor. Der Zerfall Jugoslawiens mündete im Vielvölkerstaat BiH in den Bosnienkrieg von 1992-1995.  Um ‘nur’ Stichwörter zu nennen: Ethnische Säuberungen, Massenvergewaltigungen, Kriegsgefangenenlager, das Massaker von Srebrenica, Massenflucht, die 3jährige Belagerung von Sarajevo – mitten in Europa des ausgehenden 20. Jh. Der Krieg endete nach unendlich viel Leid mit dem Vertrag von Dayton. Das ist über 20 Jahre her.

Heute sind die Folgen noch immer sichtbar: Einschusslöcher im Häuserputz, Minen-Warnschilder auf dem Land, verfallene und ausgebrannte Ruinen. Doch eine neue Generation blickt zuversichtlich in die Zukunft. In Sarajevo wurde die Altstadt restauriert, modernste Gebäude und Shoppingmalls entstehen. Viele Einheimische kehren aus dem Exil zurück, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Dennoch leben die drei Hauptethnien heute eher neben- als miteinander. Am deutlichsten wird dies am konfusen Staatsaufbau. BiH ist eine parlamentarische Bundesrepublik mit 3 Präsidenten: einem serbischen, einem bosniakischen und einem kroatischen. Das Territorium besteht aus zwei großen Entitäten, der Förderation Bosnien & Herzegowina (wobei Herzegowina v.a. die Region im Süden/Südwesten darstellt) und der Republik Srpska. Ich habe es bis heute noch nicht richtig verstanden….

Sarajevo (oder Sarajewo) ist die Hauptstadt des Staates Bosnien & Herzegowina in Südosteuropa auf dem Balkan. Landschaftlich ist das Land vom Dinarischen Gebirge geprägt mit Gipfeln bis zu über 2.300 m Höhe. Sarajevo, mit seinen rund 300.000 Einwohnern, liegt auf 511m ü.N.N. Neben kontinentalen und alpinen Klimazonen gibt es im Südwesten mediterranes Klima mit Weinhängen und Olivenhainen. BiH hat sogar ein kleines Stück Küste (Küstenlänge: 20 km!) zum adrianischen Mittelmeer. Wer schon mal per Auto nach Dubrovnik / Kroatien gereist ist, kann sich vielleicht erinnern…

Der Tourismus Verbund beansprucht den Claim “The heartshaped land” für BiH. Neben der Ähnlichkeit in der Form eines menschlichen Herzens, sind es meiner Meinung nach v.a. die Menschen hier, die einem mit ihrer Herzlichkeit das Herz aufgehen lassen. Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft werden hier groß geschrieben…und das nach all den schweren Jahren.

Gezahlt wird im Land mit der konvertierbaren Mark. 1 Euro entspricht dabei ungefähr 2 konvertierbaren Mark (KM).

Sternenhimmel im Derwisch Kloster von Blahaj

So, nun hoffen wir, dass wir euch ein bisschen neugierig auf Bosnien gemacht haben. Ob für Outdoor-Fans, Geschichtsinteressierte oder Feinschmecker – Sarajevo lohnt sich auf alle Fälle!

 

Bücher und Filme

BridgeDrina

Die Brücke über die Drina

 

 [Buch] Die Brücke über die Drina (Ivo Andrić)

Dieses Buch des serbokroatischen Nobelpreisträgers ist ein Klassiker der bosnischen Literatur. Der Autor beschreibt das Leben der Menschen an und auf der Brücke über den Fluss Drina im südöstlich gelegenen Višegrad. Über 4 Jahrhunderte hinweg wird hier die Geschichte eines Ortes beschrieben an dem Bosnier und Türken, Christen und Muslime bzw. Orient und Okzident aufeinander treffen.

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InTheLandOfBloodAndHoney

In the land of blood and honey

 

 

[Film] In the Land of Blood and Honey

Diesen Film können wir euch wirklich sehr ans Herz legen. Die Geschichte spielt zwischen den Jahren 1992 und 1995 – also während der Belagerungszeit Sarajevos durch die Serben. Sehr anschaulich wird hier gezeigt, dass mit Beginn des Bürgerkriegs, die in Bosnien lebenden Serben auf einmal gegen ihre eigenen muslimischen Landsleute gekämpft haben. Im Mittelpunkt steht hierbei die Beziehung einer muslimischen Bosnierin zu einem serbischen Kriegsoffizier die es in der Form zu Kriegszeiten natürlich nur im Verborgenen geben durfte. In diesem Film steht Angelina Jolie ausnahmsweise mal nicht vor sondern als Regie hinter der Kamera.

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Den Trailer findet man hier:

 

Ihr Lieben – auch wenn das Jahr bereits 7 Wochen alt ist – wir wünschen allen unseren Blog Besuchern, regelmäßigen Lesern und Freunden noch ein gesundes, glückliches und abenteuerreiches neues Jahr! Wir hoffen ihr hattet einen guten Start? 

Happy 2015!

Happy 2015!

Nach mehr als 2 Monaten Ruhe auf unserem weiteweltweltweit Blog dürfen wir euch heute verkünden: Wir sind umgezogen! Von weiteweltweltweit.wordpress.com, gehostet von WordPress.com, auf unsere eigene Weiteweltweltweit.de Domain! Es war ein zäher, langsamer Umzug, der neben dem Jahresend- und -anfangsstress bewältigt werden musste. An dieser Stelle Dank auch an unseren Freund Andrè für seinen hilfreichen Input.

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Nach der International Ocean Film Tour im Frühjahr ist nun die European Outdoor Film Tour (kurz E.O.F.T.) dran. Seit Oktober schon tourt das Filmfestival durch halb Europa. In Deutschland ist es in einer Vielzahl von Städten zu Gast – noch bis in den Februar hinein! In Dresden gibt es im November/Dezember gleich vier Termine. Die Terminübersicht gibt’s auf der Website.

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