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Monthly Archives: September 2012

Ganesh Chaturthi

Diese quietschbunte Ganesha-Armee sieht noch nicht wirklich umweltvertäglich aus…

Dieser Tage wird in Indien wieder einmal eines der zahlreichen Hindu-Festivals zelebriert (seit 19.09.12). Dieses Mal: Ganeshas Geburtstag (Ganesh Chaturthi)! Ganesha – das ist der Gott mit dem Elefantenkopf – steht für Glück und Weisheit. Kein wunder also, dass er zu den beliebtesten Göttern im hindusitstischen Kosmos gehört. Und natürlich wird sein Geburtstag gebührend gefeiert.

Seit Monaten stellen speziell ausgebildete Handwerker Ganesha Statuen aus Lehm und/oder Pappmachee in allen möglichen Gößen her – zwischen 5 cm und 3 m ist alles zu haben, oftmals in Farbe und bunt (s. Foto). Diese Statuen werden vor den Tempel und in den Häusern aufgestellt, sie werden mit Blumenketten geschmückt und es werden diverse Zeremonien (Pooja) durchgeführt. Das Fest kann mehrere Tage dauern, je nach Region zwischen 5 und 20. Teilweise sind die Geschäfte geschlossen.

Zeitungsartikel über Eco-Ganshas in Bangalore

Zeitungsartikel über Eco-Ganshas in Bangalore

Am Ende des Festivals werden alle Ganesha Statuen in einer Prozession Richtung Wasser getragen und hier versenkt: im Meer, Fluss, Tempelteich, Springbrunnen,… Dass das bei den ganzen chemischen Farben und Materialen an der Statue (mal wieder) nicht die umweltfeundlichste Art ist, scheinen nun einige begriffen zu haben. Denn: Jetzt gibt es auch eco-friendly Ganeshas zu kaufen! Diese sind z.B. aus Terakotto, mit Naturfarben bemalt und biologisch abbaubar. Auch wenn die Öko-Ganeshas natüerlich ihren Preis haben, können wir die langsam wahrnehmbare Öko-Welle in Indien nur begrüßen (z.B. auch in Auroville). In Bangalore haben wir sogar einen Öko-Farmer kennen gelernt… Besonders in den indischen Metropolen und unter der hier wachsenden, gut ausgebildeten Mittelschicht wächst ein Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Happy Ganesh Chaturthi!

Wir packen gerade mal wieder unsere Rucksäcke. Dabei sind auch einige Utensilien dabei, die sich bisher für uns als sehr praktisch erwiesen haben. Hier unsere Tipps:

Right now we are packing our backpacks again. A couple of things have proven very useful to us during the last two months. Here are our tips:


Kompressionspacksäcke, sehr nützlich um Klamotten platzsparend im Rucksack zu verstauen

compression stuff stack, very useful to stash clothes into the backpack

 

 


verschließbare Plastiktüten für z.B. Hygieneartikel, vor allen Dingen nützlich gegen auslaufende Flüssigkeiten

lockable plastic bags for e.g. sanitary products, useful against leaking liquids

 

 

 

 


flache Bauchtasche für z.B. Pass & Kreditkarte

flat bumbag for e.g. passport & credit card

 

 

optional Geldgürtel für paar Scheine Bargeld, Kopie von Visa und Passport, Wichtig: alles in z.B. Frischhaltefolie einpacken. Manchmal färben die Gürtel nach einem verschwitzten Tag ab und dann hat man zu tun die verfärbten Geldscheine nochmal an den Mann zu bringen.

money belt for some banknotes and copies of visa and passport, attention: some money belts loose color, use wrapping film to protect especially the banknotes from discoloration after a sweaty day

 

Klappkamm mit integriertem Spiegel

foldable comb with integrated mirror

 

 

 

Stirnlampen brauchen wir wegen der (geplanten) Stromausfälle derzeit täglich, man sollte nicht unbedingt die billigste kaufen

because of the frequently (planned) power cuts we need our headlamps daily, don’t buy the cheapest one

 

 

Zahlenschloss mit ca. 1 m Drahtseil, Zahlenschloss hat den Vorteil, dass man keinen Schlüssel verlieren kann, mittels der Drahtschlinge lassen sich alle Reisverschlüsse des Rucksacks z.B. auf Flugreisen verschließen, im Nachtzug kann man den Rucksack auch bequem irgendwo anschließen um früh morgens nicht ohne Zahnbürste mehr dazustehen 😉

combination lock with about 1 m steel wire rope, advantage is that you can’t loose the key, the steel wire rope can be used to lock the zips of your backpack during air travel, in the night train you can tie up the backpack to your bed/seat for not being surprised in the morning by finding yourself without at least a toothbrush 😉

 

verschiedene Hygieneartikel, Bürste für Handwäsche, Probiergrößen aus der Drogerie für Deo/Shampoo/Cremes etc., ultraleichtes und klein zu verstauendes Mikrofaserhandtuch

various sanitary articles, brush for washing clothes, travel size of products such as shampoo, deodorant, cream, ultra-leightweight and easily transportable microfiber towel

 

Wer selbst Dinge in dieser Auflistung vermisst ist natürlich herzlich dazu eingeladen zu kommentieren. 😉

Feel free to add things (add comments) from your packing list which you considered as useful!

Im Devarajaswami Temple , gewidmet dem Gott VishnuUeber 5 Wochen waren wir bei RIDE. Am Wochenende haben wir uns von unserer Gastfamilie, der Organisation und der Stadt verabschiedet.  Heute wollen wir euch unsere letzte Wirkungsstaette, die Stadt Kanchipuram, noch einmal vorstellen! Hier nun ein paar Fakten und jede Menge Fotos:

Kanchipuram (kurz Kanchi) hat etwa 160.000 EInwohner und ist damit eine indische Kleinstadt. Die Stadt liegt im Norden des Bundesstaates Tamil Nadu, ca. 80 km suedwestlich von Chennai. Um Kanchi herum erstrecken sich Doerfer, Reisfelder und Kokusnussplantagen. Vom 4. bis 9. Jh. war Kanchi die Hauptstadt der s.g. Pallava Kultur. Diese begannen riesige hinduistische Tempelanlagen zu bauen. Charakteistisch sind deren riesige Tuerme an den Tempeleingaengen, gopuram genannt. Diese bestehen nicht selten aus ueber 10 Stockwerken und sind ueber und ueber mit detailreichen Steinskulpturen bestueckt. Teilweise bunt bemalt in stereo. Fuer ihre unzaehligen Tempel (ueber 1000 sollen es wohl sein) ist Kanchipuram heute beruehmt. Die Stadt zaehlt zu den 5 heiligsten Staedten in ganz Indien.

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Drei Schwestern in Schuluniform vor ihrem HausMorgen geht’s für uns nach Bangalore und hinein ins Großstadtgetümmel und wieder in ein ganz anderes Indien, nämlich das eines High Tech Zentrums.

Schnell noch einmal zurückgeblickt auf das ländliche Indien: über 2/3 der indischen Bevölkerung lebt und abeitet schließlich auf dem Land, v.a. als Subsistenz- und Kleinbauern. Viele leben in Hütten aus Ziegel, Lehm und Palmblattdaechern. Sie haben keine Anbindung an die öffentliche Wasserversorgung geschweige denn Toiletten. Die Kochstellen daußen vor dem Haus befeuern sie mit Holz und getocknetem Kuhdung. Die Frauen arbeiten auf den Feldern, versorgen die Familien. Die Männer sind als Mechaniker oder Schneider tätig oder verkaufen die Feldfrüchte auf dem Markt. Es ist ein hartes, einfaches Leben. (Um so bemerkenswerter die Unterschiede zu den Megacities Mumbai, Chennai, Bangalore… mit hippen Bankenvierteln und gläsernen Wolkenkatzern.)

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Die liebe Sara hat uns in der Tat ein Westpäckchen zukommen lassen. Die Bilder sind denke ich selbstredend. Neben der Lokalpresse und einem Fläschchen Elbwasser waren auch diverse Hygieneartikel an Bord. Wir haben schon fleißig in der Freien Presse geschmökert und alles ausgerätselt. 😉

Sara – Vielen lieben Dank nochmal! Du hast uns mächtig überrascht.

Nach unseren 2 Wochen Andamanen haben wir das vergangene Wochenende nochmal bei Jürgen und Dagmar im Beachcastle verbracht. Die beiden kommen aus Deutschland und arbeiten für ein Handelsunternehmen mit Außenstelle in Chennai. Darüberhinaus, haben sie ein kleines Reiseunternehmen, organisieren geführte Touren in die nähere Umgebung und bieten Übernachtungsmöglichkeiten in ihrem Gästehaus an. Wir haben Jürgen und Dagmar über das Indien Aktuell Forum kennengelernt. Beide haben uns sehr nett bei sich aufgenommen und so hatten wir die Gelegenheit schon 2 Wochenenden in ihrem „Beachcastle“ zu verbringen. Dieses steht zwischen Mamallapuram und Pondicherry an der Ostküste Indiens direkt am Meer. Das Grundstück ist umgeben von einer Mauer für die Dagmar und Jürgen sich was ganz besonderes einfallen lassen haben. Gute Freunde und Gäste des Beachcastle’s können sich hier nämlich selbst mit einem Wandbild künstlerisch verewigen. Genau das haben wir beide letztes Wochenende 12 Uhr mittags bei wahrscheinlich 35 Grad im Schatten gemacht. 😉 Ein paar Bilder unserer Malaktion könnt ihr in der Galerie bestaunen. Wer noch mehr Wandbilder sehen möchte sei auf die Website von Jürgen und Dagmar verwiesen.

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Seit dem Wochenende haben wir nun wieder indisches Festland unter den Fuessen. Gegen 18 Uhr und nach gefuehlt 180er Puls in Chengalpattam (einer beliebten Busumsteigehaltestelle) und ungefaehr 200er Puls am Busbahnhof von Kanchipuram sind wir nun wieder in unser wohlbehuetetes „Heim“ zurueckgekehrt. Nach der Tour könnte man meinen, schon wieder Urlaub zu brauchen. 😉

Abgesehen von der Hauptstadt Port Blair, gab es auf den einzelnen Andamaneninseln so gut wie kein Internet. Entweder es war katastrophal langsam oder unverschämt teuer. 🙁 Unser Handy hat auch nur sehr sporadisch mal am Strand funktioniert. Letzten Donnerstag haben wir dann in Port Blair mal wieder einen ersten Blick in unsere Mailbox bzw. auf die Blog-Kommentare geworfen und waren total platt wieviel Feedback wir von euch bekommen haben. Wir haben uns Stueck fuer Stueck durch die Kommentare gelesen und uns total gefreut auch von neuen Lesern was zu hoeren. Dafuer gibts ein grosses Lob!!!

Vielen lieben Dank auch nochmal fuer die vielen Geburtstagsglueckwuensche an mich. Ob per Telefon (Ja der Kevin war der einzige der uns genau zwischen 2 Funkloechern am Strand erreicht hat), per E-Mail, Facebook oder Xing. Ich hab mich sehr drueber gefreut und war ziemlich geplaettet. 😉 Ich werd in den nachsten Tagen (vielleicht werden’s auch Wochen ;-)) nochmal versuchen individuell mich zurueckzumelden.

Ein ganz grosses Dankeschoen geht auch den Frank und an die Gabi Staeker die mir mein Geschenk noch einen Tag vor Abflug vorbeigebracht haben, mit der Bitte es doch bis zum 19.8. verschlossen zu halten und auf keinen Fall im Handgepaeck zu transportieren!!! 😉 Der Tag der Enthuellung des Geheimnisses ist in der angehaengten Bildergalerie dokumentiert. @Frank: Ich hoffe die Schleichwerbung ist gut zu erkennen. 😀 Vielen Dank also nochmal. Das ist auf jeden Fall ein wertvoller Begleiter, der auch schon seinen Einsatz gefunden hat.

Ansonsten sind wir gerade dabei ein kleines Andamanen-Video zu schneiden. Ihr duerft also gespannt sein was wir euch da so berichten und zeigen werden.

Viele Gruesse erstmal aus Kanchipuram und bis bald,

Euer Markus

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