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Monthly Archives: Oktober 2012

Liebe Blog-Leser, in Indien gibt es viel zu entdecken, gerade auch in spiritueller Hinsicht. In den nächsten 10 Tagen nehmen wir an einem Meditationskurs teil und sind somit erst einmal komplett offline. Nach fast 4 Monaten unterwegs in Indien, wird uns die Ruhe gut tun. Was genau wir da praktizieren wollen, könnt ihr hier nachlesen. Unser Freund Lars hat solch einen Kurs letztes Jahr auch auf seiner Süd-Ost-Asien Tour gemacht und seine Eindrücke hier zusammen gefasst.

Also bis bald,
eure Anja & Markus

Unser Bus in Chamba, auf dem Weg nach Bhamour

Unser Bus in Chamba, auf dem Weg nach Bhamour

Irgendwo im Himachal Pradesh, Nordindien. Irgendwann im Oktober 2012: Unterwegs im Chamba-Valley, einer eher weniger touristischen Gegend im Himachal, dem Himalaja-Staat Indiens. Nach drei Tagen in der ehemaligen britischen Hill Station Dalhousie (vollgepackt mit indischen Touristen aus dem Punjab) windet sich unser kleiner Linienbus bis ins scheinbar hinterste Eck des Tals, mit Ziel Bhamour, die alte Hauptstadt des Chamba-Königeichs.

Einsteigen bitte! – Chamba im Chamba-Tal

Stadtzentrum in Chamba

Stadtzentrum in Chamba

Zwei Stunden dauerte bereits der steile Serpentinenabstieg vom 2000m hoch gelegenen Dalhousie nach Chamba auf 1000m Höhe. Umsteigen. Es ist gerade Wahlkampf im Himachal. Die Straßen in Chamba sind nicht nur voller Fahnen, Flaggen und Aufkleber der Parteien, sondern auch voller Menschen, die an Kundgebungen teilnehmen. Chaos im sonst eher beschaulichen Gebirgsland. Wir suchen unseren Bus nach Bhamour. Die besten Plätzen sind schon von den Taschen und Gepäckstücken der Einheimischen belegt. Unter den hintersten Sitzreihen liegen drei Ziegen. Uns fielen zwei Plätze in der allerletzten Reihe zu. Hier hinten gibt es stehts den meisten ‚Spaß‘, da sich alle Schlaglöcher der Straße im Hinterteil des Busses aufsummieren…

Allgemeine Betriebsamkeit vor der Abfahrt: Ständig wurschteln sich Straßenverkäufer von Eis-am-Stiel, Kokosnuss, Erdnüssen und sonstigen Knabbereien durch den Bus. Passagiere steigen ein, und wieder aus. Pakete und Säcke gesellen sich unter die Sitze zu den Ziegen, werden auf im Gang und auf das Busdach verstaut. Der Busfahrer startet den Motor,  fährt langsam an. Geschwind steigen noch einmal 30 Inder hinzu. Die Überbevölkerung Indiens: man spürt sie überall.

Sitznachbarn. Busfahren in Indien.

Sitznachbarn. Busfahren in Indien.

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Nach fast einer Woche in der Wildnis senden wir euch heute ein Lebenszeichen. Was wir in den letzten Tagen erlebt haben, berichten wir euch bald…

Hier nun ersteinmal ein Suchbild: Welches Tier hat sich hier versteckt? Wer die richtige Antwort postet, bekommt ne Postkarte! 😉

Kleiner Tipp: Wir sind mittlerweile in Himachal Pradesh, dem Himalaja-Staat Indiens! Und hier zwischen den 5000er Berghängen hat unsere Vodafone SIM Karte keinen Empfang… Also nicht wundern.

Liebe Grüße aus bergigen Höhen,
Anja & Makus

Goa – das klingt nach Althippies, psychedelischen Partynächten, Touristenstrände… Für uns war Goa portugiesischer Kolonialstil, Touren mit dem Moped, Sonnenuntegänge am Strand, saftige grüne Landschaften, ruhige Backwater, riesige Kathedralen, freundliche Menschen, leckeres goanisches Essen, Gewürzplantagen und ja, auch Althippies.

Mit dem Nachtbus fuhren wir knapp 10 Stunden von Bangalore nach Goa. Es war noch mitten in den Festivitäten zu Ganeshas Geburtstag, erst kurz nach dem Monsun und Nebensaison. Also recht ruhiger Verkehr und wenig Touristen. Wir schnappten uns ein Moped und erkundeten 4 Tage lang die Gegend um die Hauptstadt Panjim. Hier ein paar Fotos:

Liebe Grüße und bis bald,
eure Anja & Markus

In vielen größeren Städten Indiens herrscht mittlerweile Helmpflicht. Interessanterweise erstreckt sich diese Helmpflicht aber nur auf den Fahrer des Gefährts. Der Sozius inklusive aller anderer!!! Fahrgäste auf dem Motorrad sind von dieser Regel ausgeschlossen. Man sagte uns, der Grund dafür sei dass „die Inder sich erst langsam daran gewöhnen müssten“. Erst dann wird die Regel ausgeweitet.

In der Tat müssen sich die Inder erst daran gewöhnen. Ein Großteil kümmert sich gar nicht drum und fährt weiter oben ohne. Diejenigen, die zumindest schon mal einen Helm besitzen, haben ihn lediglich am Moped festgebunden und setzen ihn erst auf, wenn Polizei in Sicht ist. Eine andere Spezies  von Helmträgern bevorzugt es, den Helm lediglich locker auf dem Kopf sitzen zu lassen ohne den Verschluss zu nutzen. Wir haben jedenfalls das Gefühl, die Inder finden diese Art des Helmtragens auch irgendwie schick. Es folgen Szenen aus dem Mopedalltag…

Seit geraumer Zeit (21.09.) haben wir nun schon Bangalore verlassen und es wird Zeit über unsere schönen Tage dort noch einmal zu berichten. Ich war ja bereits 2007 dort gewesen für ein 6-monatiges Praktikum bei der Firma „Dexcel Electronics Designs„. Es war also sehr spannend, wieder zurückzukehren.

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Heute moechten wir eine kleine Neuerung auf unserer Seite praesentieren. Im oberen Bereich der Hauptseite findet Ihr nun jetzt neben „Home“, „About“, „Impressum“ und „Links“ noch einen neuen Eintrag „Karte“. Hier werden wir in mehr oder weniger regelmaessigen Abstaenden (Nein, wir sind noch nicht mit GPS Trackern ausgeruestet. ;-)) unseren Reisefortschritt protokollieren.

Viele Gruesse aus Bikaner/Rajasthan,
Markus & Anja

Heute möchten wir euch Sankar vorstellen. Er ist Anfang 30 und kommt aus einem kleinen Dorf an der Südostküste Indiens. Wir haben ihn über Dagmar und Jürgen und ihre Firma JD India Travel kennen gelernt. Seit über 4 Jahren ist Sankar Fahrer der beiden – und ihr Freund. Damit er einmal die deutsche Mentalität seiner ‚Chefs‘ etwas besser kennen lernt, hat ihn Jürgen im Fühjahr 2012 für 2 Wochen in seine deutsche Heimat bei Düsseldorf mitgenommen. Wir fanden das eine spannende Sache und haben ihn bei unserem letzten Besuch kurzerhand interviewt.

Hier in Indien erklärt Sankar Dagmar und Jürgen oft die indische Kultur und hilft Ihnen im Alltag. Nun möchten die beiden ihn auch gern unterstützen. Zurzeit lebt er gemeinsam mit seiner Frau und seinen 2 Kindern in dem kleinen Haus seiner Eltern. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder und der Großmutter teilen sich 7 Leute etwa 40 qm Wohnfläche. Nicht immer einfach. Jürgen und Dagmar haben deshalb eine Sammelaktion ins Leben gerufen, um Sankars Traum vom eigenen Heim zu unterstützen. Alle Details und Hintergründe findet ihr auf ….

Insgesamt wollen Jürgen und Dagmar mindestens 3.000 Euro sammeln. Jeder kann sich beteiligen, egal mit welchem Betrag. Das Geld geht 100% in das Haus von Sankar. Kommen die anvisierten 3.000 Euro bis Januar 2013 nicht zusammen, wird das Geld natürlich zurück überwiesen. Sankar weiß gar nichts von der Aktion. Jürgen und Dagmar wollen ihn bei Erfolg überraschen. Geld würde er sowieso nicht einfach so annehmen. Als Motivation für die kleine gute Tat verlosen die beiden außerdem 14 Tage all inclusive bei sich im Beachcastle (exkl. Anreise) Schaut euch die Bilder an! 😉

Und hier der Link zur Sammelaktion: http://sankarhaus.wordpress.com

PS.: Es hat wieder einige Nerven gekostet das Video hochgeladen zu bekommen. Damit wir es dann in endlicher Zeit doch noch geschafft haben mussten wir die Qualität leider etwas reduzieren.

[vimeo http://www.vimeo.com/50275382 w=500&h=375]

Es wird mal wieder Zeit für ein neues Rezept aus der indischen Küche! Vielleicht ist es euch schon bei meinem ersten Rezeptbeitrag aufgefallen: die Indische Küche kennt kein Halten bei den Gewürzen. Also nur Mut!

Zubereitung von Dosa, SüdindienDosa!

Heute gibt es Dosa. Man umschreibt Dosa am besten mit einer Art Pfannkuchen aus fermentierten Reismehlteig. Auch Idly weden aus diesem Teig zubereitet. Die Herstellung ist recht Zeit aufwendig – wie so vieles in der indischen Kochkunst. Aber! Keine Panik! Hilfe kommt in den auch in Europa und Deutschland z kaufenden Fertigmischungen (z.B. von der Firma XY). Es gibt aber einen Trick, damit die Dosa trotzdem gut schmecken: Zu der angerührten Mischung fügt man noch etwas Joghurt hinzu und lässt es 10…15 Minuten stehen. Dann macht man die Dosa in der Pfanne ähnlich wie Crepe, hauchdünn. Dann werden sie besonders knusprig.

Zu Dosa gibt es meistens ein leckeres Chutney. Man kann sie aber auch süß essen. Auf den indischen Nutella-Gläsern sind Dosa abgebildet… 😉

Schmecken lassen!

Kokos-Koriander-Chutney

10-15 g Black Gran / Uri Dhal (Linsen)
1 Tasse geraspelte Kokosnuss
etwas geaspelter Ingwer
2-3 kleine Knoblauchzehen
Grüner Chilli, nach Geschmack
1 Bund frischer Koriander
etwas Tamarinde oder Cumin (nach Geschmack)
etwas Öl
etwas Salz

Erhitze das Öl in einer tiefen Pfanne oder Wok. Brate zuerst die Linsen, dann füge Chilli, Ingwer und Knoblauch hinzu. Umrühren und anbraten. Wenn die Zutaten braun werden, alles aus de Pfanne nehmen, bis auf das Öl. Die Kokosraspeln hinein geben und etwa 1 Minute umrühren. Koriander zekleinern und hinzufügen. Die Herplatte aus stellen und die restlichen Zutaten wieder hinzufügen. Alles etwas abkühlen lassen. Danach alles im Mixer zerkleinern, damit eine schöne Chutney Konsistenz ensteht. Fertig! Zusammen mit Chapatthi, Puri, Dosa, Idly etc. essen.

Koriander Chutney, SüdindienVariationen:
Ohne Koriander
Mit Minze
Mit Zwiebel
Mit Erdnüsse
einfach experimentieren!

Guten Appetit!

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Dosa Time!

Today I would like to offer you an easy doing Dosa recipe! Usually Dosa (and Idly) is made from a fermented ice dough. This might be a very time consuming procedure (as mostly of Indian recipes might be). Though, try the Dosa mixture you can even buy in european Asia Shops. Add some Joghurt and leave the mixture for 10…15 minutes. Then treat it like pancakes or crepe in a flat pan. The thinner you put the dough the crispier the Dosa.

Normally Dosa ae eaten with a nice Chutney. But there are also sweet varieties. The Indian ‚Nutella‘ Glass displays Dosas! 😉 Enjoy!

Coconut-Coriander-Chutney

10-15 g Black Gran / Uri Dhal (Lentils)
1 cup of scapped Coconut
little cushed Ginger
2-3 small Garlic
Green Chilli according to taste
1 bundle of fresh Coriander
little Tamarinde or Tumeric (as taste)
little Oil
little Salt

Heat the Oil in a deep pan or wok. First fry the Lentils. Add green Chilli, Ginger and Galic. Stir eveything until it gets a brown color. Remove all ingredients and leave the oil in the pan. Put the Coconut into the oil and stir nicely for 1 minute. Add the chopped Coriander and remove the pan from the oven. Get it cool down a bit, then mix with the rest of the ingendients and put it in a mixer to get a smooth texture of a chutney. Enjoy with Chapatthi, Puri, Dosa, Idly etc.

Variations:
Without Coriander
With Mint
With Onions
With Peanut
Experiment!

Bon Appetit!