[Rezept] Bratnudeln auf thailändisch – Pad Thai

In Thailand nutzte Anja die Gelegenheit an 2 Kochkursen teilzunehmen. Schließlich ist die Thai-Küche weltberühmt. Neben dem (nicht ganz falschen) Vorurteil der feurigen Chillischärfe besticht sie durch ‚exotische‘ Zugaben, wie Zitronengras, Galangam-Ingwer, Koriander oder Tamarind, dazu viel knackiges Gemüse oder frisches Seafood. Hat man erst einmal alle Zutaten beisammen, dauert die Zubereitung der Speisen oft nicht länger als 15min (hat uns zumindest ein Sternekoch versichert). Fast alle Thai-Gerichte kann man mit Seafood (Fisch/Meeresfrüchte), Fleisch (v.a. ‚chicken‘) oder ganz vegetarisch umsetzen.

Zum Einstieg gibt’s heute mal Pad Thai – DAS Thai-Straßenessen schlechthin (neben der allseits verfügbaren ‚Noodle-Soup‘)

PadThai

Pad Thai – Nationalgericht Thailands

Pad Thai, das sind Bratnudeln auf thailändisch, abgeschmeckt mit Chilli, Knoblauch, Erdnüssen und vielen frischen Zutaten. Die Zubereitung erfolgt in einem Wok. Wer keinen zur Hand hat nimmt ne tiefe Pfanne.

Zutaten für ca. 2 Portionen

  • 90g breite Reisnudeln (Normalerweise nimmt man ‚frische‘ weiche Reisnudeln. In Dtld. wird man aber wohl eher die getrockneten bekommen. Deshalb kurz (!) in Wasser eintauchen, bis sie einigermaßen weich – aber nicht durchgeweicht – sind.)
  • Für Fleischetarier: Shrimps (gereinigt und geschält) oder Hühnerbrust (in Würfel geschnitten)
  • Pflanzenöl zum anbraten (kein Olivenöl!)
  • 2 Knoblauchzehen (gewürfelt)
  • 2 kl. Eier
  • 2 EL Tofu, in Würfel geschnitten
  • 50g Bohnensprossen
  • 2 EL Frühlingszwiebeln samt ‚Grünzeug‘, auf eine Länge von 1-2cm geschnitten
  • 1 kl. Zitrone
  • Für die Sauce:
  • 2 EL Wasser
  • 1 1/2 EL Fischsauce oder Austernsauce (DIE Würzsaucen in Südostasien schlechthin! Vorsicht, nicht pur an der Flasche riechen! Erhältlich im Asia-Laden. Als Alternative mischt man Soyasauce und Soyabohnensauce.)
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL rote Chilliflocken (je nach Gechmack mehr oder weniger…)
  • 2 EL Tamarindensaft (schaut im Asialaden mal nach Tamarinde, oder nehmt Speiseessig/Vinegar)
  • ggf. ‚Tomato Sauce‘ (=Ketchup)
  • 2 EL gemahlene Erdnüsse (und mehr, je nach Geschmack) – Achtung, Allergiker!

ThaiSauces

Zubereitung:

Etwas Öl in den Wok bei mittlerer Stufe erhitzen und den Knoblauch hinzufügen, bis man das Aroma riecht. Shrimps oder Hühnerfleischwürfel darin anbraten. Anschließend aus dem Wok nehmen und in einer Schüssel kurz zur Seite stellen.

Das Ei in den heißen Wok schlagen, verrühren und anbraten. Wenn das Ei geronnen ist.

Die Sauce kann man zuvor auf Vorrat zusammen mischen: Zucker, Prise Salz, gemahlene Erdnüsse und Wasser verrühren. Fischsauce/Oystersauce, Tamarindsaft (oder Vinegar) dazu. Eventuell etwas ‚Tomato Sauce‘ (kann aber auch später zum nachwürzen noch hinzugefügt werden).

Das ganze Gerenne kann man sich übrigens sparen, wenn man im gut sortierten Asialaden die fertige Pad Thai Sauce findet oder eine entsprechende Gewürzmischung.

Nun gibt man also einige EL der Sauce zu dem bereits angebratenen Ei in den Wok und fügt die Reisnudeln hinzu. Diese werden in dem Saucenwasser innerhalb weniger Minuten gar. (Also: Nicht zuviel der Soßenmischung in die Pfanne geben!).

Immer schön umrühren. Tofuwürfel und Sprossen hinzu. Dann das zur Seite gestellte Fleisch. Weiter kräftig und schnell umrühren. Chillipulver hinzu, je nach Geschmack. Bei Bedarf nochmals kurz mit ‚Tomato Sauce‘ abschmecken.

Das Ganze wird schließlich auf einem Teller angerichtet. Darüber werden die Frühlingszwiebelstücken gestreut. Dazu reicht man frische Sprossen, gemahlene Erdnüsse sowie ein Stück Limone/Zitrone zum würzen.

Guten Appetit!

P.S.: Ich habe hier 2 Rezepte vereint. Beim Kochen geht ja sowieso viel nach (Bauch-) Gefühl. Also experimentiert einfach ein bisschen mit den Gewürzen. Am Anfang lieber weniger nehmen und dann nachwürzen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und schickt uns Bilder!

5 comments
  1. Felix said:

    wird gemacht. vorrausgesetzt ich bekomme die zutaten überhaupt zusammen. wir planen das mal fürs wochenende ein.

  2. Sara said:

    Oh was les‘ ich da?! HUNGERRRR!

  3. Ario said:

    Mit „kein Olivenöl“ meinst du wohl natives Olivenöl. Das Olivenöl, welches ohne „nativ“ verkauft wird ist raffiniert und somit sehr hoch erhitzbar. Übrigens wären viele Öle nicht für dieses Rezept geeignet, also schreib lieber „hoch erhitzbares, neutrales Öl“.
    Es gibt außerdem auch Menschen, die nicht so unverständlich empfindlich sind und den Duft von Fischsauce lieben.

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