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Monthly Archives: September 2013

weiteweltweltweit in Daten

Als heimliche Fans von Statistiken wollen wir euch unsere Übersicht nicht vorenthalten:

  • 432 Tage unterwegs
  • 13 1/2 Länder bereist (Wobei Taiwans Status offiziell immer noch ungeklärt ist und Hong Kong eigentlich offiziell zu ‚Festland‘-China gehört. Des Weiteren haben wir Usbekistan nur vom Flughafen aus – also eigentlich gar nicht – gesehen).

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  • 102 verschiedene Unterkünfte
  • 16 Flüge
  • sonstige Transportmittel: (Nacht-) Zug (v.a. China, Indien), (Nacht-) Bus, „Marschroutka“ (Kleinbus in Kirgistan), „Songthaew“ (Pick-up in Thailand), PKW (in Sabah/Malaysia), Taxi, Riksha (Indien) & Tuk Tuk (Thailand), Mopedtaxi (Indonesien), Fahrrad (Taiwan & Thailand), per Anhalter, mit’m Pferd (Indien & Kirgistan), zu Fuß (Nepal & Nordindien)

Wir werden auch oft über den finanziellen Aspekt gefragt. Hier der Beweis, dass solch ein Trip (nach Asien) durchaus finanzierbar ist (Angaben immer für 2 Personen):

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Über ein Leben danach…

Wir sind wieder da! Tatsächlich haben wir den weg zurück nach Deutschland gefunden. Nach 14 Monaten und 5 Tagen…

Die letzten Tage vor unserer Rückkehr waren gelinde gesagt eine emotionale Achterbahnfahrt, zwischen Vorfreude und Zukunftsangst, Heimweh und Fernsucht, dem Wunsch nach Strukturen und Bedenken vor alten Rollen und Erwartungen…

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Die Ostsee bei Riga

Bereits die Woche im Baltikum hat uns die Wiedereingewöhnung in europäische Gefilde, Klimazonen und Kulturkreise sehr erleichtert. Doch ein wenig verwirrt waren wir schon. So viele blonde Menschen! Käse zu erschwinglichen Preisen! Und echter Kaffee! Letzten Montag morgen kamen wir dann mit einem dieser Bus-Luxusliner über Nacht aus Richtung Warschau in Berlin an: Nieselregen, bewölkt, 10 Grad Celsius oder so. Wo bitteschön war denn der ‚Goldene Herbst‘?! Plötzlich grauste es uns vor dem deutschen Matsche-Winter. Aber waren die Jahreszeiten nicht eines jener Dinge, die wir in den Tropen vermisst hatten (und ganz besonders um Weihnachten!)?!. Also Zähne zusammen beißen und alle Klamottenschichten anziehen, die unsere Rucksäcke noch so bieten konnten. Eigentlich brauchten die ja mal dringendst eine Maschinenwäsche…müffel.

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Ankunft in Berlin bei Nieselregen

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Anflug auf Riga, im Hintergrund die Ostsee!

Anflug auf Riga, im Hintergrund die Ostsee!

Europa hat uns wieder! Vor wenigen Stunden sind wir mit einem Air Baltic Flug in Riga/Lettland gelandet. Erster Eindruck: Es ist zu kalt für diese Jahreszeit! Dafür haben wir aber mit Genugtuung die frische Herbstluft eingeatmet und uns am strahlenden Sonnenschein erfreut. Also eigentlich gar kein schlechter Empfang für den Anfang in Europa. Vom Flughafen ging’s in Windeseile und supergünstig mit dem öffentlich Bus (No. 22) in die Stadt. Das nennen wir vorbildlich, wo man doch an vielen Flughäfen der Welt erst einmal von einer raffgierigen Taxifahrermeute empfangen wird. Unser sehr zentrales Hostel (Big Bed Hostel) haben wir ebenfalls schnell gefunden und so beginnt nun der wirklich letzte, wenn auch kurze Teil unserer Reise durchs Baltikum zurück in die Heimat starten.

Nun zum zweiten Teil des Titels. Der folgende Absatz richtet sich vor allen Dingen an Reisende, die vorhaben eine ähnliche Flugverbindung (Bishkek – Tashkent – Riga) zu nutzen. Wir hatten vorher selbst im Netz viel dazu recherchiert, jedoch ohne brauchbare Informationen finden zu können. Für alle anderen ist es wohl eher uninteressant. Wir haben jedenfalls einige Nerven in den vergangenen Stunden gelassen und so wollen wir unsere Erfahrungen gern mit euch teilen.

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Auf in den Westen! …im wilden Zentralasien

Auf unserem Weg von China zurück in die Heimat wollten wir gern noch einen Zwischenstopp einlegen – auch um den Kulturschock etwas abzufedern. Beim ersten Blick auf die Weltkarte bot sich Zentralasien an. Der zweite Blick galt dann den Einreisebestimmungen und so entschieden wir uns für das einzige visafrei zu bereisende Land in dieser Region: Kirgistan/Kirigisien – oder wahrscheinlich politisch korrekter da vom auswärtigen Amt benutzt – Kirgisistan. Über zwei Wochen sind wir nun schon hier und wenige Tage liegen noch vor uns.

Kurzer Ausflug in die Geografie: Kirgistan grenzt im Norden an Kasachstan, im Osten an China, im Süden an Tadschikistan und im Westen an Usbekistan. Die zentralasiatischen Länder sind alle Staaten der ehemaligen Sowjetunion und somit ein völlig neuer Kulturkreis für uns. Amtssprachen in Kirgistan sind Kirgisisch und Russisch, beide im kyrillischen Alphabet geschrieben. Noch in Peking bestand unsere erste Investition aus einem russischen Phrasenbuch. Wir waren überhaupt sehr unsicher, wie weit wir denn überhaupt mit Englisch kommen würden und haben uns gefragt, ob es eigentlich noch schlimmer als in China werden kann. 🙂 Überraschenderweise sprechen sehr viele Kirgisen ein bisschen Englisch und sogar Deutsch steht auf dem kirgisischen Stundenplan, wie uns erst kürzlich eine Deutschlehrerin auf der Straße bestätigte.

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Lada-Idylle (hier in Kochkor)

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