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Author Archives: anjaundmarkus

Stand der Dinge (02.04.2020)

Eigentlich wollten wir an dieser Stelle über spannende Reiseerlebnisse mit Baby berichten – das ist natürlich mittlerweile alles zur Nebensache geworden. Reisen in Zeiten der Corona-Krise.

Seit 2 Wochen nun sind wir auf der kleinen Insel Koh Phayam. Am 26.03.2020 hat die Thailändische Regierng angesichts der stark steigenden Corona-Fallzahlen den Notstand ausgerufen. Seitdem ändert sich die Lage hier tagtäglich. Die Provinzregierungen entscheiden über entsprechende Maßnahmen (Phuket wird z.B. ab 10.04. komplett abgeriegelt), doch auch landesweit gibt es mehr und mehr Einschränkungen.

Zeit zu gehen

Wir haben nun den Entschluss gefasst, so schnell wie möglich nach Deutschland zurückzukehren. Inselparadies hin oder her. Gerade die Ereignisse in Europa und USA machen uns natürlich nachdenklich, in wieweit das thailändische Gesundheitssystem die ganze Krise meistern kann. Außerdem wird die allgemeine ärztliche Versorgung hier sicherlich nicht besser was gerade in Verbindung mit der Reise mit Baby nicht optimal ist.


Diese Meinung teilen aber nicht unbedingt alle hier. Wir sind umgeben von einer Vielzahl von Nationen, die alle ihre eigenen Rückreiseprobleme haben. Viele von ihnen sind auch (zumindest nach außen hin) fest davon überzeugt, dass es besser ist hier auf der vermeintlich sicheren Insel zu bleiben und die ganze Sache notfalls über Monate auszusitzen. Andere halten sich am 30.04. fest – dem, nach offiziellem Stand, Ende des thailändischen Notstands. Wir sind aber eher skeptisch, dass danach wieder „Friede-Freude-Eierkuchen“ herrscht und die Reisebeschränkungen aufgehoben werden.


Jeder muss in dieser Zeit für sich entscheiden, was das richtige in seiner Situation ist. Vielleicht werden wir in einem halben Jahr mehr wissen… DIE einzig richtige Entscheidung gibt es nicht.

Rückreise: Welche Möglichkeiten haben wir?

Nachdem die Botschaft noch einmal per Mail („Landsleutebrief“) ordentlich Druck auf ihre Landsleute ausgeübt hat, haben wir nun mittlerweile den 3. Rückflug gebucht. Dieser soll im Rahmen der Rückholaktion der Bundesregierung in Kooperation mit Condor am 8.4. von Bangkok nach Frankfurt gehen. Schon dieser Buchungsvorgang wäre einen Blogbeitrag wert, aber wir haben es schlussendlich geschafft, unsere Tickets zu buchen.

Jetzt haben wir also noch knapp 6 Tage Zeit bis Bangkok zu kommen und das gestaltet sich aktuell als schwierig. Der regionale Flughafen hier in Ranong wurde von heute auf morgen geschlossen – also keine Flugverbindungen mehr. Busverbindungen sind über Wochen ausgebucht. Ein Taxi zu finden ist auch nicht einfach, da unsere Provinz (Ranong) derzeit abgeriegelt ist und ein wieder zurückkehrender Taxi-Fahrer für 14 Tage in Quarantäne müsste. Keine guten Vorzeichen also.

Mit der Deutschen Botschaft in Bangkok hatten wir mehrfach Kontakt. Dort wurde immer wieder darauf verwiesen, dass wir so schnell wie möglich nach Bangkok reisen sollten. Wie, das ist unser Problem. Wir können aber einen speziellen Passierschein bekommen, mit dem wir uns eigentlich frei bewegen könnten, sofern wir ein Heimflugticket vorweisen können. Den Passierschein haben wir mittlerweile.

Ein Taxiunternehmen, welches Transfers auch in benachbarte Provinzen organisiert, haben wir zu unserem Erstauen (und Erleichterung) auch gefunden. Dass die Fahrer danach in besagte Quarantäne gehen, wird in Kauf genommen und ist mit „eingepreist“. Wenn alles gut geht werden wir Koh Phayam am 4.4. mit dem Speedboot verlassen. Danach gibt es 2 Optionen:

  1. mit dem Taxi direkt nach Bangkok fahren (ca. 8h Dauer)
  2. mit dem Taxi nach Surat Thani fahren (ca. 3h Dauer) und von dort am selben Tag nach Bangkok fliegen

Wir favorisieren derzeit Variante 1 weil sie nur 50 Euro mehr kostet und wir von „Haustür“ zu „Haustür“ gebracht werden. Außerdem entfällt das lästige Ein- und Ausgechecke am Flughafen und die allseits drohende Gefahr, dass der Flug gecancelt wird oder der ganze Flughafen gar kurzfristig ebenfalls geschlossen wird.

Seit heute (02.04.) 18 Uhr ist Variante 1 aber wieder ein Wackelkandidat geworden. Die thailändische Regierung hat eine nächtliche Ausgangssperre (22 – 4 Uhr) verordnet, die morgen in Kraft tritt. Damit könnte unser Fahrer nach 8h Fahrt nach Bangkok nicht mehr pünktlich zurück kommen bevor die Ausgangssperre aktiv wird…..mal ganz abgesehen davon dass 16h hinterm Steuer sicherlich auch keine gute Idee ist. Die Reiseagentur wird uns morgen kontaktieren ob Variante 1 für uns noch machbar ist. Es bleibt spannend…

Danke für eure Anteilnahme

Soweit die Neuigkeiten erst mal von uns. Noch ein letzter Gedanke: Danke für alle gut gemeinten Tipps und Ratschläge aus der Ferne, aber wir sind wirklich sehr gut über die Lage hier vor Ort informiert, lesen die internationale und regionale Presse, stehen in regelmäßigem Kontakt zur Botschaft in Bangkok und sind auf diversen Krisenlisten eingetragen. Mehr geht aktuell einfach nicht. Tagtäglich ändert sich die Lage hier. Ein für die deutsche Seele schwer zu ertragender Zustand: Nichts ist mit 100% Sicherheit planbar bzw. vorhersehbar. Wieder eine Lektion, die wir auf Reisen lernen können.

Bis bald sagen,
Markus, Anja und Paula

Im Paradies: Warmes Wetter, leckeres Essen und ein riesiger Sandkasten samt Badewanne vor der Haustür – Koh Phayam, Elternzeit, gestrandet in Thailand während der Corona-Krise

Seit über einer Woche sind wir nun auf Koh Phayam, einer 5 x 8 km kleinen Insel in der Andamanensee – an der Westküste von Thailand, am südlichsten Zipfel der Grenze zu Myanmar. Hierhin sind wir gekommen, um unsere Reisebekanntschaften Bruno und Ursel aus längst vergangenen Tagen wieder zu sehen. Die beiden überwintern mittlerweile jedes Jahr für 3-5 Monate hier und kennen alles und jeden.

Elternzeit in Thailand – so war der Plan

Unser ursprünglicher Plan sah wie folgt aus: 10-14 Tage Koh Phayam, danach in entspannten Etappen über Krabi, Koh Lanta, vielleicht Koh Phangan usw. gen Süden bis nach Malaysia. Dort noch auf die Perhentian-Inseln zum Tauchen, eventuell ein Wiedersehen mit den Cameron Highlands und schließlich Kuala Lumpur, wo am 11. Mai unser Flieger zurück nach Deutschland ginge. Alles in allem in gemütlichen 9 Wochen Elternzeitreise. Mittlerweile steht die Welt Kopf: Corona-Krise. Für uns immer noch ein völlig surrealer Zustand.

Die aktuelle Lage – Stand 29.03.2020: Corona-Notstand in Thailand

Die Grenze nach Malaysia (und auch zu allen anderen Nachbarländern Thailands) sind dicht. Die Covid-19 Fallzahlen steigen nun auch in Thailand merklich an. In Europa und USA, eigentlich auf der ganzen Welt ist völliger Ausnahmezustand. Flüge werden ersatzlos storniert. Reisende sitzen fest. Gibt es noch ein anderes Thema in den Nachichten?

Auch Thailand hat seit dem 26.03.2020 den nationalen Notstand zunächst bis 30.04. ausgerufen. Täglich gibt es neue News, manches sind nur Gerüchte. Die einzelnen Provinzen legen jetzt mehr oder weniger individuell die Maßnahmen und deren Durchsetzung fest. Ausgangssperren gibt es hier auf Koh Phayam (noch) nicht. Die meisten Unterkünfte u. Restaurants laufen weiter, auch wenn jetzt sowieso die Nebensaison hier bereits begonnen hat. Es befinden sich noch etliche Ausländer auf der Insel: Langzeiturlauber oder Reisende wie wir mit Baby oder Kleinkind. Darunter ist die Mehrzahl aus Deutschland. Aber auch Franzosen, Schweizer, Spanier, Brasilianer und Amerikaner sind unter den „Gestrandeten“. Die Insel ist klein, man trifft sich immer wieder. Jetzt ist Koh Phayam für Neuankömminge geschlossen worden. Das heißt, man kann jederzeit runter, kommt aber nur noch zurück wenn man eine Aufenthaltsbestätigung seiner Unterkunft vorweisen kann. Lebensmittellieferungen wird es nach wie vor geben. Die Einheimischen machen sich Sorgen, insbesondere seit jetzt auf der Nachbarinsel Koh Chang ein Corona-Verdachtsfall bei 2 Touristen aufgetreten ist. Man darf sich zwar noch in der Provinz Ranong selbst bewegen, wer aber die Region verlassen will, muss ein gültiges Flugticket vorweisen. Das Militär hat Kontrollstellen eingerichtet. Unser Fieber wurde bei unserer Ankunft auf Koh Phayam vor 10 Tagen am Bootspier gemessen. Seit dem 28.03. ist nun auch das Tragen einer Schutzmaske beim Verlassen seiner Wohnanlage verordnet worden. Bisher halten sich aber sowohl Ausländer als auch Einheimische strikt daran.

Gestrandet auf Koh Phayam

Für uns bedeutet dies: Wir können und wollen nicht mehr in Thailand umherreisen. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass wir unseren Flug Mitte Mai ab Malaysia mit Turkish Airlines über Istanbul antreten können. Dazu müssten zum einen die Grenzen bis dahin wieder offen sein, Turkish Airlines seine Flüge wieder aufnehmen und keine Ein-/Ausreisebeschränkungen mehr in der Türkei bestehen. Schweren Herzens haben wir uns nun also entschlossen einen neuen Flug (direkt nach Frankfurt) zum nächstmöglichen (!) Termin, dem 23.04., zu buchen. Ob dieser Flug dann auch wirklich stattfindet steht aber noch in den Sternen. Noch gibt es kommerzielle Flüge in begrenztem Umfang zu völlig unverschämten Preisen.

Breaking News vom 29.03.2020: Die Bundesregierung hat nun auch ein Rückholprogramm für Thailand gestartet.

Alltag in der Insel-Isolation

Unser Insel-Alltag ist recht übersichtlich strukturiert und orientiert sich im Wesentlichen am Schlafrhythmus von Paula (also wie zu Hause auch), aber auch am Meer vor unserer Haustür. Ebbe und Flut wechseln sich hier im 6h-Takt ab und der Zyklus verschiebt sich jeden Tag um 20 Minuten. Das heißt bei Flut machen wir meist einen Badegang direkt bei uns am Strand wobei Paula dann bisschen im Matsch spielen kann. Bei Ebbe machen wir entweder Besorgungen (Einkaufen/Wäsche waschen), gehen bisschen spazieren oder erkunden andere Strände wie z.B. die Monkey Bay. Dort gibt es eine ziemlich intakte Unterwasserwelt die sich besonders gut bei Ebbe zum Schnorcheln eignet. Zuletzt hat Markus dort sogar einen Stachelrochen gesehen. Auch Anemonen und Clownsfische (Stichwort „Nemo“) soll es dort geben. Letztere sind uns aber bisher verwährt geblieben. Zum Mittag- und Abendessen besuchen wir meist eines der zahlreichen Strandrestaurants in denen wir fast noch nie enttäuscht wurden. Aber auch im Inselinneren gibt es immer wieder nette kleine Restaurants und Garküchen. Ein Highlight hier sind natürlich die frischen Früchte allen voran die Mangos welche einfach galaktisch süß schmecken und mit nichts zu vergleichen sind. Paula liebt sie auch.

Soweit das Insel-Update von uns. Aktuell geht es uns sehr gut hier. Wir machen das Beste aus der Situation, hoffen dass wir alle gesund bleiben und unser Rückflug am 23.04. auch wirklich stattfindet oder sich eine andere Möglichkeit der Rückkehr findet. Bis dahin viele Grüße in die Heimat und bleibt gesund!

Unser derzeitiges Zuhause – ein Bungalow unter Palmen
Am Hauptbahnhof in Bangkok

Wir sind da – wir sind in Thailand. Drei Wochen später als ursprünglich geplant können wir unsere Elternzeitreise starten. Diverse Infekte haben unseren Reiseplan etwas durcheinandergewirbelt und zu guter letzt hätte uns das Corona Virus auch fast noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Donnerstag den 12. März 2020 hob unsere Maschine mit Zwischenstopp Istanbul in Leipzig ab. Einen Tag später haben wir erfahren, dass Turkish Airlines die Flugverbindungen von und nach Deutschland vorerst gekappt hat.

Langstreckenflug mit Kind

Sowohl in Istanbul als auch in Bangkok wurde unsere Körpertemperatur gecheckt. Auch waren die zahlreichen Desinfektionsspender an den Flughäfen nicht zu übersehen. Einen Tag vor unserem Abflug haben wir am Leipziger Hbf noch etwas gegessen und suchten dabei vergeblich nach einer Möglichkeit unsere Hände zu säubern… Am Flughafen in Leipzig wurden wir gefragt, ob wir in den letzten 2 Wochen im Ausland waren. Dann gab es noch ein Schild mit Infos zu Corona. Mehr nicht.

Dann ging es los mit 10-Monate altem Baby in der Manduka-Trage vorn ran geschnallt. Unsere kleine Paula hat den Flug recht gut überstanden und zu unserem Erstaunen 5h auf dem Nachtflug von von Istanbul nach Bangkok geschlafen: 3h in Mamas Armen, 2h sogar im s.g. Baby-Basinett. Letzteres war ein Segen, wir konnten gleichzeitig unser Frühstück einnehmen, während das Kind noch schlummerte. Für uns „großen“ war die Reise natürlich anstrengend aber das haben wir auch nicht anders erwartet. Ausgezahlt hat sich hier wirklich die (kostenpflichtige) Sitzplatzreservierung im vorderen Teil mit extra Beinfreiheit und dem besagten Basinett für das Baby in dem man wahlweise das Kind oder diversen Krims-Krams, den man auf so einer Reise mit Kind mit sich herumschleppt, ablegen kann.

Einreise in Thailand (13. März 2020)

Die Einreise konnten wir ohne Probleme passieren. Wir hatten zuvor noch ein 2-Monats-Visum beantragt. Jedoch mussten wir weder finanzielle Mittel vorweisen (p.P. 500 € wie in einer Info von der thailändischen Botschaft in Berlin angekündigt), noch wurden wir bzgl. einer möglichen Überwachung wegen Corona angesprochen (wie in vielen Medien berichtet).

Nach unserer Ankunft 8 Uhr morgens mussten wir uns noch bis 14 Uhr die Zeit vertreiben bis wir in unserem Hotel einchecken konnten. Ohne Kind alles kein Problem, man fährt in die Stadt und kriegt die Zeit schon irgendwie rum. Jetzt allerdings entschieden wir uns am Flughafen zu bleiben und ärgerten uns insgeheim, das Zimmer für 20 Euro die Nacht nicht schon eine Nacht früher gebucht zu haben.

Nebenbei checkten wir natürlich mit gemischten Gefühlen die Corona-News aus der Heimat. Schon am Flughafen in Bangkok fiel uns auf, dass ein Großteil der Flughafenangestellten eine Maske im Gesicht trugen. Aber auch andere Reisende – meistens aus anderen asiatischen Ländern – hatten Maske. Wir packten unsere Exemplare ebenfalls aus und taten es den Einheimischen gleich. Paula fand das interessanterweise gar nicht gruselig, wenn Papa sie aus nächster Nähe vollvermummt anschaute. Im Gegenteil – sie lachte sich in der Manduka einen ab und schnippste mir fleißig den Befestigungsgummi an den Hals – Auaaaaaaaa.

Während unserer Wartezeit am Flughafen bekamen wir einen Vorgeschmack auf die Kinderliebe der Thais. Unsere Tochter war der Starin Bangkok und genoss die Aufmerksamkeit, welche ihr die vorbeilaufenden Leute mit Lachen und Grimassen entgegen brachten. Zum Dank schenkte sie Ihnen ihr süßestes Lachen. Wegen Corona scheinen die Leute allerdings jetzt auch ein bisschen zuückhaltender zu sein als sonst. Wir sind gespannt, wie sich alles noch entwickelt.

Hallo Bangkok

Irgendwann nachmittags sind wir dann in unsere kleine Ferienwohnung mitten in einem poshen Apartmentblock in Bangkok gezogen. Klein, aber fein, mit Mini-Küche und Waschmaschine auf dem Balkon. Nicht zu vergessen den schicken Pool im Innenhof.

Bangkok ist heiß, laut und wuselig. Wie geht das mit Baby und das gerade jetzt während der Pandemie-Siuation? Wir haben es entspannt angehen lassen. Ein bisschen wollten wir uns was anschauen, aber mit möglichst wenig Menschengedränge. Viele Sightseeing Hotspots hatten wir bereits bei vorangegangenen Trips nach Bangkok sehen können. Übrigens sind schon jetzt viel weniger Touristen in der Stadt. Die Straßen und öffentlichen Verkehrsmittel, wie die Boote auf Fluss und Klong-Kanälen, sind relativ leer.

Zunächst sind wir auf den Geschmack der Grab-App gekommen – so ähnlich wie Uber in Asien: Von A nach B kamen wir so schnell und sicher mit dem (privaten) Taxi. Übrigens haben wir dann immer die Masken auf. Man merkt einfach, dass sich dann auch die Thais wohler fühlen, wenn wir diese auf haben. Ein Fahrer berichtete uns, dass die Konsequenzen jetzt schon deutlich zu spüren sind: Wir waren an dem Tag seine zweiten Kunden. Es war 3 Uhr nachmittags.

Wir haben etwa 4 Tage in Bangkok verbracht. Folgendes haben wir angeschaut und ist mit Baby ganz gut machbar:

  • Jim Thompson Haus: Wunderschönes Wohnhaus des einstigen Seide-Millionärs, jetzt ein schattiges Museum mit Garten und schönem Restaurant. Paula hat während der Führung in der Manduka geschlafen. Beim Essen auf der Restaurant-Terasse hat sie ihren ersten Thai-Reis probiert und Kokoswasser getrunken.
  • Sri Mahamariamman Temple: Hindu-Tempel, den auch viele Thais aufsuchen. Sehr authentische Gegend. Zur Zeit wenig los. In den Straßen hat Markus sich noch einen Frisörbesuch gegönnt und wir haben in einem Streetfood-Restaurant gegessen. Von dort aus konnten wir gemütlich über kleine Nebenstraßen zurück zum Apartment laufen.
  • Wat Arun: Große Buddhistische Tempelanlage auf der anderen Flussseite ggü. der Königspalastes. Sind mit dem öffentlichen Boot hergefahren. Auch hier wirklich wenig los. Wir verbrachten lange Zeit in einem kleinen Innenhof, wo Paula auf Kunstrasen (fragt mich nicht) krabbeln konnte.
  • Saranrom Park: Nach Wat Arun rüber auf die andere Seite in den Park hinter dem Palast. Hier gab es so Mamor-Plattformen. Ideal zum Krabbeln für kleine Babys.
  • Bang Kachao: den Letzten Tag verbrachten wir auf Bang Kachao, eine grüne Halbinsel, gebildet durch eine Flussschleife des Chao Phraya, und bekannt als „grüne Lunge Bangkok“. Am Wochenende kommen hier viele Städter her, um Natur und Grün aufzutanken. Außerde, ist das Eiland beliebt zum Fahrradfahren. Unter der Woche ist kaum was los, nur wenige Restaurants haben geöffnet. Wir haben einen ganzen Tag hier verbracht und sind über die kleinen Stege und Wege spaziert.
  • Pool: Und immer wieder die abendliche Abkühlung im Pool der Apartmentanlage.

Tschüss Bangkok

4..5 Tage reichen dann auch bei der Hitze und der Corona-Situation in Bangkok. Täglich verfolgen wir die News und bekommen mit, wie sich die Lage in Deutschland zuspitzt. Mittlerweile gibt es eine weltweite Reisewarnung vom Auswärtigen Amt (17.03.20). Wir sind verunsichert. Unsere Auszeit hat doch gerade erst begonnen. In Thailand fühlen wir uns momentan viel sicherer als in Deutschland.

Wir wollen erst einmal weg aus der großen Stadt, hin auf die kleine Insel Koh Phayam, wo uns bereits zwei Bekannte erwarten. Hier hoffen wir auf Ruhe und etwas Isolation, um unsere Gedanken zu ordnen.

Mehr gibt es im nächsten Blogbeitrag. Ihr könnt uns auch auf Instagram folgen, dort gibt es regelmäßige Updates in den Stories. Dank für’s Lesen! Bleibt gesund und achtet auf euch UND andere.

Erstens kommt es anders. Und zweitens als man denkt. Da sitzen wir nun – immer noch in Deutschland. Immer noch im fahlen Februar-Grau. Eigentlich war geplant, dass wir bereits jetzt unser erstes (oder zweites) Pad Thai in den Straßen von Bangkok in uns hinein mümmeln, doch es kam anders…

Friedlich schlummerte der Reiseblog

Von Anfang an: Dieser Blog schlummerte die letzten Monate…ähm Jahre, ich muss es zugeben…im Dornröschenschlaf und verstaubte leider zunehmend zur Blogleiche. Das lag nicht an mangelnden Reiseaktivitäten (Oman, Ägypten, mal wieder Indien, Georgien, u.v.m.) und damit Ideen für Blogartikel. Es fehlte schnöde an Zeit und ja, auch an der Muse. Beides war uns in Bezug auf den Blog irgendwie abhanden gekommen, nachdem wir uns beide in Mo.-Fr.-Jobs wiederfanden, die recht viel Bildschirmarbeit erfordern. Die restliche Zeit war ausgefüllt mit bildschirmfreien Aktivitäten und, öhm, „Freizeitstress“.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Seite hatte (und hat) noch immer ihre Leser, die auf der Suche nach den einen oder anderen Tipps sind. Und ab und zu bekommen wir eine E-Mail und es freut uns sehr, dass wir mit den von uns zusammengetragenen Infos jemand anderen helfen konnten.

Das magische Wort: Elternzeit

Nun hat sich aktuell unsere Lebenssituation geändert. Das magische Wort lautet: Elternzeit! Seit einigen Monaten sind wir zu dritt. Jaaa, wir haben einen neuen, kleinen Reisekompagnon an unserer Seite. Und in dieser neuen Konstellation werden wir uns nun auf ein Abenteuer nach Thailand und Malaysia begeben. Drei wundervolle Monate lang.

Im Zuge der letzten Vorbereitungen für die Reise kam dann öfter die Frage, ob wir wieder in unserem Blog berichten. Nun, hier sind wir! Diese Seite ist weit davon entfernt super fancy state of the art zu sein. Das soll hier und heute nicht unser Anspruch sein. Ach doch, es gibt jetzt ein Instagram-Widget. Wir sind also pragmatisch: Wir möchten hier gern wieder den einen oder anderen Erfahrungsbericht und hoffentlich hilfreiche Infos von unserer/unseren Reisen teilen – für Familie, Freunde und andere Reisende. Punkt. Damit küssen wir Weiteweltweltweit.de also erst einmal wieder wach.

Zum Schluss: zwei Lektionen

Zu guter Letzt: Warum hocken wir eigentlich gerade noch in Deutschland rum, statt uns die Tropenluft um die Nase wehen zu lassen? Lektion 1 für Reisen mit Kindern: Mache keine zu festen Pläne, denn es kann immer etwas dazwischen kommen. Bei uns war das jetzt ein grippaler Infekt. Oder die wortwörtliche Interpretation von Reisefieber? Lektion 2 für Reisen mit Kindern: Schließe stets eine Reiserücktrittsversicherung ab. 😉

Wir sehen uns – in Thailand!

Indien! Warum nicht? Indien ist fantastisch! Wo sonst wird man aus dem Flugzeug ausgespuckt und in derartig fremde, faszinierende, bunte, köstliche manchmal erschreckende, herrlich chaotische, meistens wundersam freundliche Welt geschleudert? 

Indien hat mich also wieder. Es ist nicht das erste Mal (wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal),  aber es ist mein erstes Mal im südlichen Bundesstaat Kerala – noch dazu quasi als alleinreisende Frau.

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Hallo ihr Lieben – es ist Zeit, dass sich hier auf dem Blog mal wieder etwas tut, oder? Sehe ich auch so! Also her mit neuen Geschichten von Weiteweltweltweit!

Anlass ist eine Reise nach Asien: für knapp 3 Monate geht es für mich (Anja) nach Indien, Sri Lanka und „?“. Zunächst quasi als „Alleinreisende“…

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Cocktailrunde in Peru!

Pisco, nur echt aus Peru

Pisco, nur echt aus Peru 😉

Passend zum bevorstehenden Silvester möchten wir euch heute den Pisco Sour vorstellen – einen säuerlich-erfrischenden Drink, welchen wir als DAS (alkoholische) Nationalgetränk Perus kennenlernen durften. Dort gibt es den Pisco Sour fast überall – selbst in so manchen Chicken Fast Food Lokalen. Viele Peruaner genießen ihn als Aperitif vor dem Mittag- oder Abendessen. Doch auch als abendlicher Drink in einer Bar macht der Pisco Sour eine gute Figur. Es gibt ihn auch in weiteren Geschmacksrichtungen, z.B. Marajuca oder Ananas. Heute geht es uns aber um den klassischen Sour.

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