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03 Thailand

Das Yellow Oil aus Trat

Das Yellow Oil aus Trat

Letzte Woche beim Bad putzen (!) fiel mir dieses kleine Fläschchen in die Hände: Yellow Oil der Marke Somtawin Ang-Ki. Das ätherische Oil zur Anwendung auf der Haut  ist ein echter Geheimtipp als Souvenir. Laut Produktbeschreibung kann es gegen eine Reihe größerer und kleinerer Wehwehchen helfen, die einem insbesondere auch mal auf Reisen packen:

  • „Lindert Schmerzen bei leichten Verbrennungen,
  • leichten Hautverletzungen,
  • Mücken- oder Insektenstichen,
  • Krämpfen,
  • steifen Nacken,
  • Arthritis.
  • Hilft bei Kopf-, Glieder-, und Muskelschmerzen sowie
  • bei Flug – und Seekrankheit.“

(Quelle: somthawinyellowoil.com)

Das gelbe Öl besteht aus einer einer Reihe von Pflanzenauszügen, darunter Kampfer und Aloe Vera. Das echte Yellow Oil ist (fast) nur in dem theiländischen Städtchen Trat und der näheren Umgebung erhältlich. Das Öl duftet erfrischend – und erinnert mich auch 2 Jahre später noch an Thailand. Besonders gut tut es übrigens bei juckenden Mückenstichen.

Gemütlich unterkommen im Ban Jeerai Guesthouse in Trat

Trat ist eine Küstenstadt im Osten von Thailand, Richtung kambodschanische Grenze und etwa 5 Busstunden von Bangkok entfernt. Mancher Tourist kennt die Stadt nur von der Durchreise auf dem Weg zur Urlaubsinsel Koh Chang. Doch ein Zwischenstopp lohnt wirklich sehr! Das idyllische Örtchen hat einige schöne Ecken zu bieten.

Das gemütliche Ban Jeerai Guesthouse können wir nur empfehlen: sehr hübsch eingerichtet, saubere einfache Zimmer zum super Preis und leckeres Frühstück. Außerdem verkauf Frau Po das berüchtigte Yellow Oil. Wir haben uns gleich 4 kleine Fläschchen besorgt. Aber auch in den Läden der Stadt ist das Öl erhältlich.

Frühstück im Ban Jeerai Guesthouse mit Blick zum Weihnachtsbaum

Frühstück im Ban Jeerai Guesthouse mit Blick zum Weihnachtsbaum

 

Was tun in Trat?

1. Marktbesuch

Eines der besten Dinge, die man in Trat machen kann ist der Nachtmarkt mit all seinen Köstlichkeiten – klar, wie sollte es in einer thailändischen Kleinstadt auch anders sein?!

Die Qual der Wahl - der Markt in Trat

Die Qual der Wahl – der Markt in Trat

2. Spazierengehen

Sehr idyllisch ist ein Spaziergang entlang des Flusses.

Spaziergang entlang des Flusses in Trat

Spaziergang entlang des Flusses in Trat

3. Tempel gucken

Neben den typischen prunkvollen Thai Tempeln gibt es in Trat auch eine große chinesische Community.

4. Thai Massage

Noch ein Tipp zum Schluss: In der nähe des Marktes gibt es einen Massageladen, der von blinden Masseuren geführt wird und günstige und gute Thai Massagen anbietet (Blind People Massage).

 

Noch mehr Souvenirs auf Reisen:

Rezept für thailändischen Klebereis mit Mango

Der Himmel in Thailand? Das ist Klebereis mit Mango! Der perfekte Nachtisch nach einem kulinarischen Abenteuer auf dem Nachtmarkt in Thailand. Das beste daran: Man kann es auch zu Hause nachkochen und so in Erinnerungen an den letzten Thailand Trip schwelgen.

Hier das Rezept: Der Klebereis braucht min. 12 Sunden Einweichzeit. Alle Zutaten bekommt ihr im Asialaden bzw. in größeren Supermärkten:

  • 1 Tasse Klebereis (Glutanious Rice), alternativ funktioniert es auch mit Milchreis bzw. Rundkornreis
  • 1 Tasse Kokoamilch
  • 1-2 EL Palmzucker, alternativ Brauner Rohrzucker
  • 1 reife Mango, alternativ Mango aus der Dose – auch mit Jackfruit schmeckt’s sensationell!
 Mango Sticky Rice in Thailand

Sticky Rice mit Mango in Thailand

Zubereitung Klebereis

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Gemüse süß-sauer aus Thailand

Es wird mal wieder Zeit, ein paar Geheimnisse der Thai-Küche preis zu geben… Heute schnell & einfach und zudem noch eines unserer Lieblingsgerichte:

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Zutaten für 2 Personen:

  • 50g Gurke
  • 50g Tomaten
  • 50g rot/gelb/grün Paprika
  • 50g Ananas
  • 50g Zwiebeln
  • 20g Frühlingszwiebeln
  • 150g Tofu / Fisch (z.B. Seebrasse) / Hühnchenbrust
  • frischer Knonblauch nach Geschmack
  • Tempura-Mehl (ein feines Paniermehl, fragt mal im Asia-Shop oder bei Kaufland in der ‚Exotenecke‘)
  • Pflanzenöl

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In Thailand nutzte Anja die Gelegenheit an 2 Kochkursen teilzunehmen. Schließlich ist die Thai-Küche weltberühmt. Neben dem (nicht ganz falschen) Vorurteil der feurigen Chillischärfe besticht sie durch ‚exotische‘ Zugaben, wie Zitronengras, Galangam-Ingwer, Koriander oder Tamarind, dazu viel knackiges Gemüse oder frisches Seafood. Hat man erst einmal alle Zutaten beisammen, dauert die Zubereitung der Speisen oft nicht länger als 15min (hat uns zumindest ein Sternekoch versichert). Fast alle Thai-Gerichte kann man mit Seafood (Fisch/Meeresfrüchte), Fleisch (v.a. ‚chicken‘) oder ganz vegetarisch umsetzen.

Zum Einstieg gibt’s heute mal Pad Thai – DAS Thai-Straßenessen schlechthin (neben der allseits verfügbaren ‚Noodle-Soup‘)

PadThai

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IMG_9255Nachdem unsere Eltern den ersten Kälteschock zurück in der Heimat überwunden haben, haben sie ein paar Zeilen über unseren gemeinsamen Urlaub in Thailand verfasst. Diese gibt es heute hier als „Gastbeitrag“:

„Der Alltag hat uns wieder, doch schöne Erinnerungen an eine tolle Zeit bleiben uns. Am meisten vemissen wir die Sonne und die Wärme. Mit dem trüben Himmel, den Schneeschauern und Null Grad Celsius können wir uns einfach nicht anfreunden.

Es ist schon der Hammer, wenn man von der Provinzstadt Zwickau in die Metropole Bangkok reist. Man ist überwältigt von diesem Großstadtflair. Da sind Hochhäuser und Nobelrestaurants neben unzähligen Imbisständen am Straßenrand und kleinen einfachen Bars.Wenn man mit TukTuk, Skytrain, U-Bahn oder Longtailboot durch die Stadt düst, kann man viele Tempel und andere Sehenswürdigkeiten bewundern. Buddhas begleiten einen auf Schritt und Tritt. Wem zwischendurch der Magen knurrt, keine Angst, hier muss keiner hungern. Auf zahlreichen Märkten und an tausenden Straßenständen kann man sich mit den leckersten Speisen verwöhnen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Thailändische Küche zählt zu den bekömmlichsten der Welt.Das können wir nur bestätigen, denn viel Gemüse, Reis, gute exotische Gewürze und helles Fleisch zählen dort zu den Grundnahrungsmitteln und sind eben gesund.

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IMG_4203Kinder, wie die Zeit vergeht… Sieben Monate ist es her, dass wir am 11. Juli 2012 am Frankfurter Flughafen in den Flieger mit dem Ziel Mumbai / Indien stiegen. Seitdem haben wir so wahnsinnig viel erlebt und versucht, euch von einigen Highlights hier auf diesem Blog zu berichten. Doch es gäbe noch soviel mehr zu berichten… Wenn es so etwas wie ‚Reisealltag‘ gibt, so ist dieser alles andere als langweilig und wir sind vom Reisefieber noch lange nicht geheilt.

Auf Reisen lernt man soviel Neues kennen: neue Kulturen, Landschaften, Essen, Menschen. Man probiert sich aus, knüpft Freundschaften für kürzere oder längere Zeit und versucht alte zu pflegen. Aber v.a. lernt man viel über sich selbt, die eigene Herkunft und über die Zusammenhänge in dieser unserer globalisierten Welt. Dass es eben nicht unbedngt egal sein sollte, wenn ‚in China ein Sack Reis umfällt‘.

Typisch deutsch lieben wir es, unsere Reise zu dokumentieren: Budget, Unterkünfte, Distanzen und der regelmäßige Blick auf die Blogstatistiken. Hier nun ein Auszug aus den bisherigen sechs Monaten unterwegs durch Asien:

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IMG_9206Vor wenigen Tagen haben wir uns wieder von Kambodscha verabschiedet. Mit dem Bus ging es von Siem Reap (wo wir 3 Tage lang die Tempel von Angkor erkundet haben), zum berüchtigten Grenzübergang Poipet/Aranya Prathet (der dann doch recht reibungslos verlief) und schließlich nach Bangkok.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Skytrain zum Flughafen und warteten voller Spannung am Arrival Gate. Da! Endlich! Unsere Eltern! Von nun an reisen wir also die nächsten 14 Tage zu sechst! Erst 2 Tage Bangkok, danach Erholung auf Ko Samui. Für unsere Eltern ist es das erste Mal Asien und für die ersten Tage in Bangkok hatten wir schon mal ein ganz ordentliches Programm zusammengestellt. Im Gegenzug kommen wir in den Genuss von 4-Sterne-Unterkünften….und es gab mal wieder Bescherung mit diversen Produkten aus Deutschland. Unsere Favoriten diesmal: Vollkornbrot, Käse, Nutella und Weißwein 🙂

Hier Impressionen von den ersten gemeinsamen Tagen in Bangkok:

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Blick ueber den Stausee in Sangkhlaburi

Blick ueber den Stausee in Sangkhlaburi

Thailand – Land des Lächelns, der Glasnudelsuppen, des Massentourismus; aber auch Land romantischer Backbacker-Fantasien. Es scheint, als habe Thailand für jede Geldbörse und für jeden Typ Traveller (sowohl Pauschali, als auch Back-, Flash- oder Poshpacker?!) das passende Angebot. Doch bei all den Packages und Paketen, den Shuttle Services und VIP Bussen wird selbst der alternativste Rucksack-Reisende, na sagen wir, bequem. Alles ist so einfach, alles ist möglich.

Thailand wäre also definitiv unser Tipp für jeden „Asien-Anfänger“. Befestigte Straßen mit Ampeln und Verkehrsteilnehmer, die die Regeln befolgen, freundliche und allzeit hilfsbereite Menschen, sauberste Unterkünfte mit ‚Western Style Toilets‘, jede Menge leckeres Futter (v.a. für Fleischetarier…) und zahlreiche Aktivitäten und Angebote: von Tempelbesichtigungsmarathons über Dschungel- und Schnorcheltrips bis hin zu Komplettbehandlungen im Spa und nicht zu vergessen Elefantenreiten, Elefantenstreicheln, Elefantenschwimmen…

Auf dem Weg zum Three-Pagoda-Pass (Grenze zu Myanmar)

Auf dem Weg zum Three-Pagoda-Pass (Grenze zu Myanmar)

Wer zwischen 7Eleven (eine Mini-Supermarktkette, deren Filialen fast durchgängig geöffnet haben und sich insbesondere in Südost- und Ostasien großer Beliebtheit erfreuen), free WiFi an jeder Ecke und Hotelzimmern mit Klopapier jedoch noch einmal das wahre Abenteuer sucht, der sollte Thailand einmal mit dem Öffentlichen Personennahverkehr durchqueren. Hier unser Routenvorschlag:

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AyutthayaNach 3 1/2 Wochen hieß es Abschied nehmen von unserer Freundin Bianka, die sich traute, uns besuchen zu kommen und ihren Jahresurlaub mit uns in Thailand verbrachte. Wir hatten eine sehr ereignisreiche Zeit und hoffen, dass es Bianka genauso spannend fand, wie wir.

Die ersten Tage zu Dritt verbachten wir im Großstadtgetümmel Bangkoks, zwischen den glitzernden Wats am Königspalast („Wat“ ist die Thai-Bezeichnung für Tempel) und ebenso glitzernden Shoppingsmalls am Siam Square, zwischen Skytrain und Expressboot (dem ohnehin schnellsten öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt), zwischen der von Touristen überlaufenen Kao San Road und einem Ausflug auf die verschlafene Flussinsel Ko Kret.

Danach ging es in die alte Hauptstadt Ayutthaya, nördlich von Bangkok. Schnell wurde uns klar, dass man beim Reisen flexibel bleiben muss, und so verbrachten wir Silvester hier und entschieden uns nicht, wie ursprünglich angedacht, in den Norden Thailands zu ziehen, sondern bevorzugten es, den ‚wilden Westen‘ um Kanchanaburi zu erkunden. Hier waren die Entfernungen nicht so weit, was angesichts der knappen Zeit nur von Vorteil sein konnte.

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Kürzlich in Bangkok: Weihnachtszeit. In der cosmopolitischen Hauptstadt Thailands herrschen tagsüber um die 30 Grad Celsius. Nachts ist es nicht wesentlich kühler.
Aber auf heimelige Weihnachtsdeko muss hier keiner verzichten. Auch im buddhistisch geprägten Thailand und erst recht in der Millionenmetropole Bangkok (welche uns übrigens stark an Tokio erinnerte – Tokio im feucht-heißen August) scheint Weihnachten das Konsumrauschfest schlechthin zu sein.

Die riesigen Megakaufhäuser am Siam Square versuchen sich gegenseitig mit den oppulentesten Weihnachtsdekorationen zu übertreffen. Überall blinkt und blitzt es. Und es sind schonmal ganze Jahrmarktkulissen davor mit Weihnachtspopmusik und Plastikschneemännern aufgebaut.

Ganz ehrlich: Uns hat der ganze Kitsch gefallen! Nach der Zeit im Himalaja erfreuten wir uns in den letzten Tagen am Zauber, den die vielen Millionen Glühbirnen verstrahlen. Und das den ganzen Abend lang. Ohne Stromausfall. 😉