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05 Malaysia

Kleines Geschenk aus Indien: ein Pfau, der Nationalvogel

Kleines Geschenk aus Indien: ein Pfau, der Nationalvogel

Diese kleine Pfauenfigur war ein Abschiedsgeschenk von Jeyaraj und der kleinen Organisation RIDE India. Relativ zu Beginn unseres Asientrips, im Sommer 2012, hatten wir einige Wochen im südindischen Kanchipuram gelebt, um Jeyaraj, seiner Frau Britto und ihrer kleinen NGO in Sachen Internet, Kommunikation, Marketing usw. zu unterstützen (Schaut euch unser Video davon an!).

Was hat es nun mit diesem Pfau auf sich? Nun, der Pfau ist Indiens Nationalvogel. Auf Reisen durch das riesige Land begegnet man ihm unzählige Male…sowohl lebendig in Parks, als auch figürlich in Hindutempeln, auf Kitschplakaten, in Kinderbüchern usw. Der Pfau gilt in Indien als heiliges Tier, da er in der hinduistischen Mythologie als Reittier einiger Götter vorkommt.

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oder: Was hat das alles mit Katzen zu tun?

Heute gibt’s einen kleinen Ausflug nach Borneo, genauer gesagt in die Stadt Kuching, wo wir diesen formschönen Pfefferstreuer erstanden haben. Dahinter verbirgt sich natürlich wieder eine kleine Geschichte.

Souvenir aus Kuching: Sarawak-Pfeffer und Katzen-Pfefferstreuer

Souvenir aus Kuching: Sarawak-Pfeffer und Katzen-Pfefferstreuer

Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt (nach Grönland und Neuguinea) und gehört im Norden zu Malaysia und dem Sultanat Brunei und im Süden zu Indonesien. Der indonesische Part wird Kalimantan genannt. Zu Malaysia zählen die Bundesstaaten Sabah im Nordosten und Sarawak im Norden.

Kuching – Hauptstadt Sarawaks

Wir haben damals im März 2013 Sarawak besucht und uns ein bisschen in die Hauptstadt des Bundesstaates verguckt: Kuching (ca. 700.000 Einwohner). Über zwei Wochen verbrachten wir in der Region. Kuching hat das, was eine quirlige malaysische Großstadt ausmacht: traditionelle Moscheen und moderne Shoppingmalls, dazu viel Chinesische Kultur in Form von farbenfrohen Tempeln und Nonya-Küche (malaysisch-chinesische Fusionsküche) sowie eine Prise Indisch. In Kuching gesellen sich dazu ein bisschen Gemütlichkeit, der würzige Duft kräftiger Sarawak Laksa (eine dicke Nudelbrühe – Rezept gibt’s hier auf weiteweltweltweit!) und ein reiches multi-ethnisches Erbe. Es sollen über 20 indigene Volksgruppen in Sarawak existieren. Nicht zu vergessen sind die Highlights der hiesigen Fauna: Orang-Utans, Nasenaffen und Nashornvögel. Letztere ist das Wappentier von Sarawak. Außerdem ist die Gegend um Kuching der Ort, an dem der Pfeffer wächst – der s.g. Sarawak Pfeffer.

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Sarawak Laksa: Guten Appetit!

Sarawak Laksa: Guten Appetit!

Laksa ist quasi das Nationalgericht in Malaysia (neben Nasi Lemak): eine kräftige Nudelsuppe bestehend aus diversen Gewürzen. Hier kommen insbesondere malayische und chinesische Einflüsse in der s.g. Nonya-Küche zusammen. Es gibt verschiedenste Zubereitungsformen, je nach Region. Die bekanntesten und leckersten Laksa-Suppen gibt es in Penang, Melaka, Singapur und Sarawak.

Uns hat es ganz besonders die Sarawak Laksa mit Kokosmilch angetan, die wir während unseres Aufenthaltes in Kuching auf Borneo genießen durften. Von dort haben wir uns gleich ein Päckchen mit der Laksa-Gewürzmischung mitgebracht. Vor wenigen Wochen haben wir die Laksa dann endlich selbst einmal gekocht und unseren Gästen vorgesetzt: Alle waren begeistert! Ihr vielleicht auch?

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Orang Utans (Semenggoh Nature Reserve / Sarawak / Borneo)

Orang Utans (Semenggoh Nature Reserve / Sarawak / Borneo)

Rückblick auf unsere Zeit am Äquator – Nach insgesamt 1 Monat auf Borneo und 2 Monaten auf Sulawesi haben wir eine Vielzahl von interessanten wilden Tieren gesehen. Die beiden Inseln (eigentlich sind sie so groß, dass man sie schon fast gar nicht mehr als Inseln wahrnimmt) bieten für Naturliebhaber eine unbeschreibliche Vielfalt an Flora und Fauna.

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nasi_kuning_yellow_rice

„It’s all about rice in Indonesia.“ – Ok, manchmal gibt’s auch noch Nudeln zur Abwechslung. Fakt ist, in Indonesien wird überall Reis angebaut und überall Reis verzehrt. Schon zum Frühstück gibt’s Nasi Goreng (Bratreis) oder Nasi Kuning (Gelber Reis). Letzterer ist eines unserer Lieblingsgerichte hier. Für Nasi Kuning wird der Reis in Kokosmilch gegart und mit Cumin (auch Gelbwurz oder Tumeric genannt) gelb eingefärbt. Es ist mal eine andere Art der Reiszubereitung, die ich euch an dieser Stelle auf keinen Fall vorenthalten möchte. Es schmeckt nämlich wirklich lecker. Ich habe ein bisschen recherchiert und bin im Internet auf einige Rezepte gestoßen, die ich an dieser Stelle mal zusammengefasst und übersetzt habe. Außer Reis, Kokosmilch und Cumin, können je nach Geschmack verschiedene Gewürze hinzugefügt werden. Read More

Holzschnitzerei in einem chinesischen Tempel in Melacca

Holzschnitzerei in einem chinesischen Tempel in Melacca

Malaysia ist ein echter Vielvölkerstaat, in dem v.a. Malayen, Chinesen und Inder leben, danebem noch eine Reihe indigener Völker (v.a. auf Borneo) sowie Gastarbeiter aus Indonesien, Nepal und Bangladesch. In den Monaten Februar und März verlebten wir 6 ereignisreiche Wochen zwischen Langkawi im Norden der malayischen Halbinsel und Kuching in Sarawak/Borneo. Das chinesische Neujahr hatte gerade begonnen (Jahr der Schlange) und so fielen uns die zahlreichen chinesischen Dekorationen der Straßenzüge und Tempel besonders ins Auge. Die chinesische Community in Malaysia ist relativ homogen und pflegt ihr Kultur, ihre Kunst, ihre Religion (Taoismus bzw. Buddhismus) sowie ihre chinesische Küche (bzw. die Fusion aus malaysisch und chinesisch: Nonya-Küche) Heute wollen wir euch ein paar wenige chinesische Bräuche beschreiben, die uns sehr in Erinnerung bleiben werden.

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imposante Skyline der  Petronas Towers in Kuala Lumpur

imposante Skyline der Petronas Towers in Kuala Lumpur

Ortswechsel. Auch wenn unser Abstecher nach Kuala Lumpur (kurz KL), Malaysias Hauptstadt, schon einige Wochen her ist, so möchten wir es doch nicht versäumen, an dieser Stelle noch ein paar persönliche Insider-Tipps für einen preisbewussten Aufenthalt los zu werden.

KL ist dank Air Asia eines der zentralen Luftverkehrsknotenpunkte in Südostasien. Manche behaupten sogar, es laufe Bangkok den Rang ab… Wie alle Metropolen der Welt (KL ist mit etwa 1,5 Mio. Einwohner – 8 Mio. in der Metropolregion – relativ klein), so kann auch Kuala Lumpur eine echte Herausforderung für jeden Low-Budget-Reisenden sein. Wir haben eine knappe Woche hier verbracht und das eine oder andere günstige Schmankerl beim Sightseeing und in der Gegend herum stromern entdeckt. In der letzten Zeit wurden wir bereits von vielen Mitreisenden nach einigen Tipps für KL gefragt. Mit dem heutigen Blogbeitrag wollen wir unsere Highlights mit euch teilen.

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Ein Bündel Durian, wie er am Strand in Sulawesi/Indonesien verkauft wird.

Ein Bündel Durian, wie er am Strand in Sulawesi/Indonesien verkauft wird.

Die Tropen haben ja eine Unmenge an köstlichen Früchten zu bieten. Hier wächst so einiges, was dem Mitteleuropäer unbekannt ist oder was wir vielleicht nur aus den Exotenregalen der großen Supermärkte kennen: von Drachenfrucht, über Rambutan, Jackfrucht oder Mangosteen. Doch heute möchte ich diesen Blogbeitrag dem so genannten „König der Früchte“ widmen: dem Durian. Dabei lege ich wert darauf zu betonen, dass die nur Einheimischen Südost- und Ostasiens Durian als „königlich“ bezeichnen würden. Alles andere als royal ist nämlich der Geruch dieser Frucht.

Frei übersetzt heißt Durian nämlich Stinkefrucht!

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Die drei von der Liane

Die drei von der Liane

Borneo – eine der größten Inseln der Welt ist (NOCH!) mit einem der größten und ältesten Regenwälder der Welt gesegnet. Hierhin hat es uns vor einigen Tagen verschlagen, genauer gesagt, nach Kuching im malaysischen Bundesstaat Sarawak im Nordwesten. Der nördlichste ‚Streifen‘ Borneos gehört nämlich zu Malaysia (Sarawak & Sabah). Der Hauptanteil der Fläche gehört zu Indonesien und wird Kalimantan genannt.

Auf Borneo leben unzählige Tier- und Pflanzenarten…die meisten unter strengem Naturschutz. Aufmerksamkeit erregen dabei natürlich die mächtigen Orang-Utans. In einigen Nationalparks hat man die Gelegenheit diesen Menschenaffen näher zu kommen. So besuchten wir vor kurzem das Semenggoh Wildlife Center, welches ehemals gefangene Orang-Utans wieder auswildern möchte. mit Glück kann man hier die orangen Gesellen bei der morgendlichen Fütterung beobachten. Gerade endet die Früchtezeit und die Tiere bevorzugen wieder die von den Wildhütern angebotenen Leckereien auf den Fütterungsplattformen. Die Auswilderung der Orang-Utans ist ein langer Prozess.

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