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12 Deutschland

In 7 Tagen von Görlitz nach Anklam

Eigentlich, ja eigentlich, startet der Oder-Neiße-Radweg im tschechischen Liberec, weil dort auch die Neißequelle entspringt. Die Neiße, dass ist jener Fluss, der dann von Sachsen bis in’s Brandenburgische die Grenze zu Polen bildet und dann kurz vor Frankfurt/O., in Ratzdorf, in die Oder fließt. Entlang dieser beiden Grenzflüsse verläuft der super ausgebaute und ausgeschilderte Oder-Neiße-Radweg bis hinauf zum Stettiner Haff in Mecklenburg-Vorpommern und dann eigentlich, ja eigentlich, weiter hinauf bis nach Ahlbeck auf der Insel Usedom,

Für das Teilstück von Görlitz nach Anklam (fast 700 km) haben wir uns vor Kurzem 7 Tage Zeit gegönnt…mit Fahhrad, Packtaschen und Zelt. Anbei nun eine kurze Etappenbeschreibung mit unseren persönlichen Highlights und Tipps für’s Campen.

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Auf dem Oderdamm

1. (Dresden -) Görlitz – Rothenburg – Bad Muskau – Köbeln (ca. 75 km)

Von Dresden fahren sehr regelmäßig Züge nach Görlitz. Achtung: Das Fahrradabteil ist schnell voll. Da wir samstags unterwegs waren, war der kleine Zug überfüllt mit anderen Radlern und Tagesausflüglern. Gruß an die Deutsche Bahn für diese Über-Vollauslastung. An der Neißebrücke in Görlitz-Zgorzelec startete für uns offiziell die Tour. Die Ausschilderung des Radwegs führte uns zunächst über das grobe Kopfsteinpflaster der Altstadt raus auf’s Land. Kurz darauf ging es auf einen sandigen Feldweg und dann kam endlich der angenehmere Asphalt… Read More

Auf Abenteuersuche entlang der Deutsch-Polnischen Grenze

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Los geht’s! Start am Bahnhof in Görlitz

Wir sind wieder auf Tour! Für unseren diesjährigen Sommerurlaub haben wir uns nähere Gefilde ausgesucht: der Oder-Neiße Radweg an der Deutsch-Polnischen Grenze. Von Görlitz bis zur Ostsee und danach weiter mit der Fähre ab Rügen nach Bornholm (Dänemark). Soweit der Plan.

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Aaaalso, seit einigen Wochen schon rückt ein aktuelles Event immer wieder in meinen Aufmerksamkeitskreis. Es geht um die Sendung „Die Millionärswahl“ auf Pro7 – und dank Facebook & Co. habe ich auch ohne im Besitz eines Fernsehers zu sein davon erfahren.

Amadou Yombo Diallo kommt ursprünglich aus dem kleinen westafrikanischen Land Guinea. Seit über 20 Jahren lebt und arbeitet er schon in Deutschland. Monseur Diallo war mein Französischlehrer am Europäischen Gymnasium Waldenburg. Haha, ich erinnere mich noch gut an die Nachmittage, wo er uns in die Kunst des Crêpe-Backens (und In-der-Luft-Wendens) eingeweiht hat oder den Versuch unternahm, mit uns Schülern das Theaterstück „Le Petit Chaperon Rouge“ (Rotkäppchen) zu proben. Er hat auch mal ein Afrika-Fest auf unserem Schulhof organisiert. Seit langem engagiert sich Monsieur Diallo für seine Heimat. Ein sehr schönes Radiointerview von MDR Jump diese Woche fasst das Ganze zusammen:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=kf8bJULkrkY w=500&h=375]

https://www.youtube.com/watch?v=kf8bJULkrkY

Aktuell läuft also die s.g. Millionärswahl auf Pro7. Der Sender nennt es „Social Show“, denn jeder (Zuschauer, Teilnehmer, Publikum) kann wählen, welcher der 49 Kandidaten am Ende das Geld verdient (Hier ein Video vom Sender, wo alles nochmal kurz erklärt wird). Unter anderen hat es auch Monsieur Diallo in die Show geschafft. Read More

Wir wünschen unseren Lesern, „Fans“ und allen Reiselustigen einen guten Start in ein aufregendes neues Jahr! Seid ihr gut hinein gerutscht? Wo habt ihr gefeiert?

Letztes Jahr verbrachten wir den Jahreswechsel zusammen mit unserer Freundin Bianka in beschaulicher Runde im thailändischen Ayutthaya. In Thailand wird Silvester nicht gefeiert, denn der eigentlichen Jahreswechsel wird in dem buddhistischen Land durch das so genannt Wasserfestival Songkran mitte April zelebriert. Doch für die Touristen hatten einige wenige Bars eine kleine Party organisiert, mit kostenlosem Buffet, Band und ja, sogar einem Feuerwerk. Das einzige weit und breit. Alles bei angenehmen 26 Grad…

Silvesterparty in Ayutthaya

Silvesterparty in Ayutthaya

Dieses Jahr waren wir dann wieder in heimischen Gefilden mit einer Silvesternacht, so wie es wohl sein muss: ordentlich Geböller, Raketenschlachten, Polizeisirenen und Wunderkerzen, die nicht richtig brannten…Prost!

Das war 2013 auf weiteweltweltweit

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Christmas everywhere, Have a look on this Christmas horse (in Freital, near Dresden)

Christmas everywhere, Have a look on this Christmas horse (in Freital, near Dresden)

This article is mainly adressed to our non-German speaking readers and our friends we’ve met during our trip(s) through Asia. Today I would like to introduce you to some German Christmas customs and give you some impressions from our new/old hometown (where we eventually went back just a couple of weeks ago): Dresden. You have to know: Dresden is going mad about Christmas. As a 500,000 inhabitants city it always proclaims itself as the German Christmas capital (now, you may laugh, my East Asian friends). But it’s true. The magic sweet Christmas moments in Dresden might be one of the best experiences you could make if you are aiming to explore the German customs and tastes during this season. So here we go!

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Über ein Leben danach…

Wir sind wieder da! Tatsächlich haben wir den weg zurück nach Deutschland gefunden. Nach 14 Monaten und 5 Tagen…

Die letzten Tage vor unserer Rückkehr waren gelinde gesagt eine emotionale Achterbahnfahrt, zwischen Vorfreude und Zukunftsangst, Heimweh und Fernsucht, dem Wunsch nach Strukturen und Bedenken vor alten Rollen und Erwartungen…

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Die Ostsee bei Riga

Bereits die Woche im Baltikum hat uns die Wiedereingewöhnung in europäische Gefilde, Klimazonen und Kulturkreise sehr erleichtert. Doch ein wenig verwirrt waren wir schon. So viele blonde Menschen! Käse zu erschwinglichen Preisen! Und echter Kaffee! Letzten Montag morgen kamen wir dann mit einem dieser Bus-Luxusliner über Nacht aus Richtung Warschau in Berlin an: Nieselregen, bewölkt, 10 Grad Celsius oder so. Wo bitteschön war denn der ‚Goldene Herbst‘?! Plötzlich grauste es uns vor dem deutschen Matsche-Winter. Aber waren die Jahreszeiten nicht eines jener Dinge, die wir in den Tropen vermisst hatten (und ganz besonders um Weihnachten!)?!. Also Zähne zusammen beißen und alle Klamottenschichten anziehen, die unsere Rucksäcke noch so bieten konnten. Eigentlich brauchten die ja mal dringendst eine Maschinenwäsche…müffel.

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Ankunft in Berlin bei Nieselregen

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