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Adventskalender 2012

Na? Wir hoffen Weihnachtsbraten & Co. haben euch gemundet und eure Verdauung ist nach wie vor intakt? Vor wenigen Tagen mussten wir ja Abschied nehmen: Bye bye, Nepal! Wir kommen wieder, ganz bestimmt!

Buddha's Eyes @Bodhanath Stupa

Ein Highlight zum Abschluss war ganz sicher der Blick auf den Mt. Everest, dem höchsten Berg unserer Erde (8.848m) vom Flieger aus!!!

Blick auf den Mt. Everest, Flug KTM-BKK

Eine unserer letzten Aktionen auf nepalesischem Boden war die Verlosung der Heiligen Kuh („Holy Cow“), unter allen Kommentaren, Mails und Facebook Nachrichten. Vielen Dank an die Teilnehmer!

Und gewonnen hat nach Los:
der ANDI UHLE! Herzlichen Glückwunsch! (Lieber Andi, bitte schicke uns noch deine Postadresse per Mail!)

Gewinner!

Die eindeutige Mehrzahl wünschte sich als nächstes Video übrigens einen Beitrag über NEPAL! Dafür sind wir auch 🙂 Kommt in den nächsten Wochen…Zusammen mit detaillierteren Berichten über unsere Trekkingtouren in die Annapurna- und Langtang-Region.

Eine schöne Zeit zwischen den Jahren wünschen euch
Anja & Markus

Kalendertürchen vom 22.12.2012

Einige unserer Leser wollten gern mehr ueber die Obstsorten wissen, die hier in Indien so wachsen. Bei so einem riesen Land ist die Auswahl natürlich enorm, und je nach Gegend gibt es unterschiedliche Früchte.

Im Süden gibt es natülich die Kokosnuss. In der tamilischen Küche wird sie fast immer verwendet. Eines der Hauptfüchte sind natürlich auch Bananen. Hier gibt es viele verschiedene Sorten: Sweet Banana, Lemon Banana, Red Banana, Kochbanane… Als wir im Juli in Indien ankamen, war gerade Mangozeit und man hatte das Gefühl, die Mango sei Indiens Nationalfrucht. Mangos an allen Ecken! Nach der Mango-Zeit kam die Guaven-Saison und die Ganatapfelzeit und die Papayazeit. Lecker lecker. In höheren Gefilden trafen wir dann auf die strachelige Jackfrucht. Gar nicht so einfach zu schälen… Sternfrüchte, Wassermelone und Ananas gibt es auch oft. Oft werden sie mit Chilli-Pulver verkauft. In den Wüstenregionen gibt es Datteln und Nüsse, v.a. Erdnüsse und Cashew. Hier haben wir auch Wasserkastanien probiert. Im Himachal findet man die Apfelkammer Indiens. Apfelplantagen, wohin das Auge reicht. Außerdem Birnen, Pflaumen, Walnüsse. Es gibt noch soviel mehr Früchte in Indien zu probieren, deren Namen wir gar nicht kennen 🙂 Gemüsemäßig gibt es hier Bekanntes: Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln (müssen immer ans Essen!), Gurke, Karotten, Bohnen, Erbsen, Auberginen, Zucchini, Kürbis. Dazu Unbekannteres: Bittermelone, Drumsticks, Coat (eine Art Gurke-Zucchini-Melone), Tamarinde und sovieles mehr. Hier geht’s zu einer kleinen Bildergalerie rund um’s Thema Obst, Gemüse und buntes Markttreiben. Viel Spaß!

Kalendertürchen vom 21.12.2012

Zitat aus dem Buch: „Holy Cow“ von Sarah MacDonald

„[…] the stict species pecking order [in the Indian traffic]: pedestrians are the bottom and run out of the way of everything, bycycles make way to cycle-rikshaws, which give way to auto-rikshaws, which stop for cars, which are subservient to trucks. Buses stop for one thing and one thing only. Not customers – they jump on while the buses are still moving. The only thing that can stop a bus is the king of the road, the lord of the jungle and the top dog. The holy cow.“ (Sarah McDonals, „Holy Cow! An Indian Adventure“).

[vimeo http://www.vimeo.com/54114245 w=500&h=375]

Kalendertürchen vom 19.12.

Zu unserer Abschiedsfeier haben wir von unseren Freunden Kevin und Kumuda ein Buch mit diversen Fragen zu Indien’s Kultur und Gesellschaft geschenkt bekommen. Einige dieser Fragen möchten wir hier an dieser Stelle nun beantworten.

„Are Indians lazy? Do Indians have less regard for time?“
„Sind Inder faul? Haben die Inder ein anderes Verständnis für Zeit?“

Uns Westler’n erscheint es manchmal so, dass die Inder faul sind. Das liegt aber daran, dass jeder seine ganz bestimmte Aufgabe hat und oftmals unterbeschäftigt ist. (z.B. Türsteher vor Shop, Restaurants oder ATM’s) Wir erinnern uns an das Beispiel vom 9. Dezember. Das ist vielleicht aber auch gut so. In Deutschland z.B. würde man viele Menschen einfach wegrationalisieren und Job’s zusammenlegen. Würde man dies in Indien tun wäre eine Großzahl von Menschen arbeitslos.

Generell tickt in Indien die Zeit in der Tat aber etwas anders. In einem indischen Haushalt hängen z.B. 5 Uhren und jede geht anders. Erstaunlicherweise sind Busse und Bahnen relativ pünktlich (+-10 Minuten). Das würde in Deutschland wahrscheinlich schon für saftige Klage gegen die Deutsche Bahn ausreichen. 😉 Feste Zusagen machen Inder generell nur sehr ungern und Verabredungen oder Abmachungen werden gern auch mal kurzfristig mit einer fadenscheinigen Ausrede abgesagt. Ein offenes „Nein“ möchten Inder nämlich nur sehr ungern sagen und Problemen geht man sowieso lieber gern aus dem Weg. Überhaupt erschien uns der Übergang zwischen Lethargie und 200-Puls eher digital. In der einen Minute sitzt man noch gähnend am Chai-Stand und wartet auf seinen Bus – im nächsten Moment wird das Gepäck hektisch auf’s Dach verladen und man sitzt in einem überfüllten Überlandbus dessen Fahrer des „defensiven Fahrstils“ nicht mächtig ist.

 

 

Kalendertürchen vom 18.12.

Indien vs. Deutschland – eine kleine Gegenüberstellung unserer sowohl positiven als auch negativen Erfahrungen:

Dinge, die wir an Indien lieben:

– immer neue Überraschungen (kein Tag wie der andere)
– Regenwald – Wüste – Hochgebirge – alles in einem Land!
– indisches Essen!
– indische Gastfreundschaft
– bunte Saris und buntes Treiben auf den Straßen
– unschlagbar günstiges Reisen
– unkomplizierter öffentlicher Nahverkehr (Hop-On/Hop-Off)
– Menschen treffen / Erfahrungaustausch
– alles und nichts ist möglich

 

Dinge, die wir (aus Deutschland) vermissen:

– natürlich unsere Freunde und Familien
– deutsches Vollkornbrot
– Käse
– klare Ja/Nein-Aussagen auf Fragen
– Mülleimer in öffentlichen Plätzen
– Menschen, die diese Mülleimer benutzen
– Weihnachtsmärkte!
– selber kochen
– eigener Kühlschrank
– barrierefreier Internetzugang 😉

Kalendertürchen vom 15.12.2012

Zu unserer Abschiedsfeier haben wir von unseren Freunden Kevin und Kumuda ein Buch mit diversen Fragen zu Indien’s Kultur und Gesellschaft geschenkt bekommen. Einige dieser Fragen möchten wir hier an dieser Stelle nun beantworten.

„What crazy food did you find?“
„Welche ungewöhnlichen Speisen sind euch begegnet?“

Pani Puri – ein typischer indischer Straßen-Snack bestehend aus einem frittierten hohlen Teigballon (ca. 5cm Durchmesser) – das Puri und einer Würzsoße (Pani = Wasser), manchmal mit einer Art Puffreis versehen, die kurz vor dem Verzehr in das Puri gegossen wird. Pani Puri isst man wie folgt: Mit dem Daumen wird vorsichtig ein Loch ins Puri gebrochen, hierein wird die Soße gefüllt und dann verschlingt man das ganze durchweichte Puri mit einem Happen. Achtung! Nicht an der feuerscharfen Soße verschlucken.

Welches „verrückte“ indische Essen habt ihr probiert?