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Flora und Fauna

Nachdem wir am 16.11.2012 auf abenteuerliche Weise die Grenze von Indien nach Nepal überschritten hatten (s. auch unseren Blog-Artikel von damals), wollten wir einige Tage im beschaulichen Bardia Nationalpark verbringen. Im indischen Rishikesh bekamen wir zuvor einen Tipp: ein Israeli empfahl uns den Park und ganz besonders die Unterkunft seines Kumpels Jack, das s.g. Kingfisher Resort. Es sei ganz neu eröffnet und sein Freund ein unkomplizierter, naturverbundener Typ. Das klang vielversprechend.

Der fast 1000 qkm große Bardia Nationalpark liegt im Südwesten Nepals, im Terai. Dieses Gebiet ist ein etwa 50 km breiter, fruchtbarer, feucht-heißer Grünstreifen an der Grenze zu Indien. Die wenigsten von uns denken bei dem Begriff Nepal an Dschungel, Monsun, Wasserbüffel und Reisfelder, oder?

Nach unserem morgendlichen Grenzübertritt in Mahendranagar und erster Orientierung auf nepalesischer Seite – am auffälligsten war für uns der viel geringere Autoverkehr im Vergleich zu Indien, begaben wir uns auf den Weg gen Badia mit dem Bus.

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Orang Utans (Semenggoh Nature Reserve / Sarawak / Borneo)

Orang Utans (Semenggoh Nature Reserve / Sarawak / Borneo)

Rückblick auf unsere Zeit am Äquator – Nach insgesamt 1 Monat auf Borneo und 2 Monaten auf Sulawesi haben wir eine Vielzahl von interessanten wilden Tieren gesehen. Die beiden Inseln (eigentlich sind sie so groß, dass man sie schon fast gar nicht mehr als Inseln wahrnimmt) bieten für Naturliebhaber eine unbeschreibliche Vielfalt an Flora und Fauna.

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Tentena, ein beschauliches Örtchen, an der Flussmündung zum imposanten Danau Poso See in Zentralsulawesi gelegen. Hierhin verschlug es uns nach über einer Woche Strand, Meer und Tauchen in Donggala bei Palu. Wir sehnten uns nach Abwechslung vom Beachlife und freuten uns auf einige Tage in den etwas kühleren Hochebenen und dem satten Dschungelgrün. Viele Touristen legen in Tentena nur eine Nacht Zwischenstopp ein, nach der 12-stündigen Fahrt von Rantepao (Tana Toraja) im Süden, um am nächsten Tag weiter nach Norden, Richtung Togean Inseln weiter zu hechten. Dabei lohnen sich ein paar (abenteuerliche) Tage hier im Örtchen und im angrenzenden Lore Lindu Nationalpark auf jeden Fall! 

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Ein Bündel Durian, wie er am Strand in Sulawesi/Indonesien verkauft wird.

Ein Bündel Durian, wie er am Strand in Sulawesi/Indonesien verkauft wird.

Die Tropen haben ja eine Unmenge an köstlichen Früchten zu bieten. Hier wächst so einiges, was dem Mitteleuropäer unbekannt ist oder was wir vielleicht nur aus den Exotenregalen der großen Supermärkte kennen: von Drachenfrucht, über Rambutan, Jackfrucht oder Mangosteen. Doch heute möchte ich diesen Blogbeitrag dem so genannten „König der Früchte“ widmen: dem Durian. Dabei lege ich wert darauf zu betonen, dass die nur Einheimischen Südost- und Ostasiens Durian als „königlich“ bezeichnen würden. Alles andere als royal ist nämlich der Geruch dieser Frucht.

Frei übersetzt heißt Durian nämlich Stinkefrucht!

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Die drei von der Liane

Die drei von der Liane

Borneo – eine der größten Inseln der Welt ist (NOCH!) mit einem der größten und ältesten Regenwälder der Welt gesegnet. Hierhin hat es uns vor einigen Tagen verschlagen, genauer gesagt, nach Kuching im malaysischen Bundesstaat Sarawak im Nordwesten. Der nördlichste ‚Streifen‘ Borneos gehört nämlich zu Malaysia (Sarawak & Sabah). Der Hauptanteil der Fläche gehört zu Indonesien und wird Kalimantan genannt.

Auf Borneo leben unzählige Tier- und Pflanzenarten…die meisten unter strengem Naturschutz. Aufmerksamkeit erregen dabei natürlich die mächtigen Orang-Utans. In einigen Nationalparks hat man die Gelegenheit diesen Menschenaffen näher zu kommen. So besuchten wir vor kurzem das Semenggoh Wildlife Center, welches ehemals gefangene Orang-Utans wieder auswildern möchte. mit Glück kann man hier die orangen Gesellen bei der morgendlichen Fütterung beobachten. Gerade endet die Früchtezeit und die Tiere bevorzugen wieder die von den Wildhütern angebotenen Leckereien auf den Fütterungsplattformen. Die Auswilderung der Orang-Utans ist ein langer Prozess.

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Rettet unsere Kamera – nur 39% fehlen noch!

Nach einer Woche schon 61% erreicht! DANK AN ALLE, die unsere FriendFund-Aktion zur Rettung unserer Kamera (und damit unseres Travel-Blogs) bislang unterstützt haben! Zur Belohnung gibt’s ein paar Blümchen der hiesigen tropischen Vegetationszone, exklusiv für euch! ;-* Die restlichen 39% bis zu den 113 Euro schaffen wir auch noch, oder? *rethorische Frage*

Hier noch einmal der Link zur Aktion (könnt ihr auch gern weitersagen): http://www.friendfund.com/pool/P3Qy.Rettet-unsere-Kamera-und-unseren-Asien-Trip-

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Vogelscheuchen zur Abschreckung? - Eher Show. Wirksamer sind da die gespannten Netze im Hintergrund.

Wir sind in Malaysia angekommen. Genauer gesagt auf der Insel Langkawi, ganz im Nordwesten des Landes an der Genze zu Thailand (s. Karte). Koh Lipe, die nächstgelegene Insel Thailands, kann man bei guter Sicht sehen.

Vor einigen Monaten hatten wir in der Zeitschrift „In Asien“ einen Artikel über Langkawi gelesen und dort wurde das Eiland als „Geheimtipp“ feil geboten. Da es einen offiziellen Grenzübergang (per Boot) nach Malaysia gibt, dachten wir uns, dass dies doch eine interessante Route wäre. Die die Tatsache, dass ein Reiseziel in einem deutschen Magazin als Geheimtipp gehandelt wird, heißt jedoch noch lange nicht, dass es keine Touristen aus anderen fernen Ländern hier gibt. Langkawi ist wohl eine der touristischsten Ecken Malaysias. Das Land ist muslimisch, insofern zieht es gern Urlauber aus den Arabischen Emiraten, dem Mittleren Osten, aber auch aus Indien und China an. Malaysia sei sowieso ein kultureller Mix, sagt der Reiseführer.

Wie in ganz (Südost-)Asien ist Reis auch hier das Grundnahrungsmittel. Wer erinnert sich nicht an den wohlklingenden Namen „Nasi Goreng“ vom Asia-Imbiss um die Ecke? Nasi = Reis, Goreng = gebraten. Neben dichtem Dschungel (wir kommen dem Äquator immer näher!) und schroffen Kalksteinformationen, dominieren also unzählige rechteckige Reisfelder (engl. rice paddies) die Landschaft auf Langkawi.

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Kalendertürchen vom 22.12.2012

Einige unserer Leser wollten gern mehr ueber die Obstsorten wissen, die hier in Indien so wachsen. Bei so einem riesen Land ist die Auswahl natürlich enorm, und je nach Gegend gibt es unterschiedliche Früchte.

Im Süden gibt es natülich die Kokosnuss. In der tamilischen Küche wird sie fast immer verwendet. Eines der Hauptfüchte sind natürlich auch Bananen. Hier gibt es viele verschiedene Sorten: Sweet Banana, Lemon Banana, Red Banana, Kochbanane… Als wir im Juli in Indien ankamen, war gerade Mangozeit und man hatte das Gefühl, die Mango sei Indiens Nationalfrucht. Mangos an allen Ecken! Nach der Mango-Zeit kam die Guaven-Saison und die Ganatapfelzeit und die Papayazeit. Lecker lecker. In höheren Gefilden trafen wir dann auf die strachelige Jackfrucht. Gar nicht so einfach zu schälen… Sternfrüchte, Wassermelone und Ananas gibt es auch oft. Oft werden sie mit Chilli-Pulver verkauft. In den Wüstenregionen gibt es Datteln und Nüsse, v.a. Erdnüsse und Cashew. Hier haben wir auch Wasserkastanien probiert. Im Himachal findet man die Apfelkammer Indiens. Apfelplantagen, wohin das Auge reicht. Außerdem Birnen, Pflaumen, Walnüsse. Es gibt noch soviel mehr Früchte in Indien zu probieren, deren Namen wir gar nicht kennen 🙂 Gemüsemäßig gibt es hier Bekanntes: Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln (müssen immer ans Essen!), Gurke, Karotten, Bohnen, Erbsen, Auberginen, Zucchini, Kürbis. Dazu Unbekannteres: Bittermelone, Drumsticks, Coat (eine Art Gurke-Zucchini-Melone), Tamarinde und sovieles mehr. Hier geht’s zu einer kleinen Bildergalerie rund um’s Thema Obst, Gemüse und buntes Markttreiben. Viel Spaß!

Kalendertürchen vom 14.12.

Nach 4 Monaten Reise durch Indien’s Flora und Fauna folgt hier nun eine geballte Ladung an Foto’s aus dem Reich der Tierwelt, die uns so begegnet ist. Viel Spaß  beim kucken!