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Indien

Indien! Warum nicht? Indien ist fantastisch! Wo sonst wird man aus dem Flugzeug ausgespuckt und in derartig fremde, faszinierende, bunte, köstliche manchmal erschreckende, herrlich chaotische, meistens wundersam freundliche Welt geschleudert? 

Indien hat mich also wieder. Es ist nicht das erste Mal (wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal),  aber es ist mein erstes Mal im südlichen Bundesstaat Kerala – noch dazu quasi als alleinreisende Frau.

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Hallo ihr Lieben – es ist Zeit, dass sich hier auf dem Blog mal wieder etwas tut, oder? Sehe ich auch so! Also her mit neuen Geschichten von Weiteweltweltweit!

Anlass ist eine Reise nach Asien: für knapp 3 Monate geht es für mich (Anja) nach Indien, Sri Lanka und „?“. Zunächst quasi als „Alleinreisende“…

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Kleines Geschenk aus Indien: ein Pfau, der Nationalvogel

Kleines Geschenk aus Indien: ein Pfau, der Nationalvogel

Diese kleine Pfauenfigur war ein Abschiedsgeschenk von Jeyaraj und der kleinen Organisation RIDE India. Relativ zu Beginn unseres Asientrips, im Sommer 2012, hatten wir einige Wochen im südindischen Kanchipuram gelebt, um Jeyaraj, seiner Frau Britto und ihrer kleinen NGO in Sachen Internet, Kommunikation, Marketing usw. zu unterstützen (Schaut euch unser Video davon an!).

Was hat es nun mit diesem Pfau auf sich? Nun, der Pfau ist Indiens Nationalvogel. Auf Reisen durch das riesige Land begegnet man ihm unzählige Male…sowohl lebendig in Parks, als auch figürlich in Hindutempeln, auf Kitschplakaten, in Kinderbüchern usw. Der Pfau gilt in Indien als heiliges Tier, da er in der hinduistischen Mythologie als Reittier einiger Götter vorkommt.

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Sitznachbarn. Busfahren in Indien.

Sitznachbarn. Busfahren in Indien.

Nachtrag: Weil’s so schön war…

Im Oktober 2012 verlebten wir ziemlich abenteurliche aber auch kühle Tage im Norden Indiens mitten im Himalaya. Damals haben wir auf dem Blog eine turbulente Busfahrt im Chamba-Tal beschrieben: Von Chamba nach Bharmour. Dort wollten wir zu einer längeren Trekking-Tour über den Kugti-Pass aufbrechen (dazu mehr weiter unten im Text). Viele Leser mochten den Beitrag – und wir auch, deswegen hier noch einmal reloaded – und mit zusätzlichen Tipps zum Thema Trekking im Chamba-Valley!

4-5 Stunden für 61km

Laut Google Maps sind es von Chamba nach Bharmour knapp 61km. Mit dem Auto werden der Routenberechnung zufolge nicht ganz 1,5 Stunden Fahrzeit angegeben. In Wirklichkeit haben wir dafür 4-5 Stunden benötigt!

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…oder: Wie verschickt man ein Paket von Indien nach Europa?

Abenteuer Paket verschicken in Indien

Puh! Wie verschicke ich nur ein Paket von Indien nach Deutschland? Abenteuer indische Post!

Jedes Mitbringsel hat seine Geschichte zu erzählen. Umso mehr, wenn man es sorgfältig auswählen musste, weil man im Rucksack ohnehin ein arg begrenztes Gepäckvolumen mit sich führen möchte. Außerdem will man doch noch eine Weile unterwegs sein. Eine gute Lösung für uns war hier ab und zu ein Päckchen um die Welt zurück nach Deutschland zu schicken. Ganz praktisch kann man da auch noch Klamotten mit unterbringen, die man nicht mehr benötigt (Die schicke North Fake Daunenjacke aus Nepal wird in Südostasien z.B. eher obsolet.)

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Unsere Lieblings-ARD-Korrespondenten aus Delhi haben einen neuen Beitrag in ihrem Videoblog „Dilli Dilli“ veröffentlicht! Dieses Mal von den Andamanen, unserem ‚Spezialthema’… Die Bilder kommen vorrangig von den Inseln Havelock – der ersten Adresse für den Andamanen-Urlauber- und von Ross Island, einem verwunschen-verwachsenen Eiland vor den Toren von Port Blair, der Hauptstadt des Archipels. Zunächst ein paar Impressionen von uns:

Bei dieser Gelegenheit wollen wir doch gleich nochmal unsere beiden eigenen Videos verlinken:

Und hier geht’s zum Dilli Dilli Video:

Screenshot Dilli Dilli Andamanen

Screenshot Dilli Dilli Andamanen (Quelle: http://www.tagesschau.de/videoblog/dilli_dilli/dillidilli120.html)

Wer mit dem Gedanken spielt, diese Inseln „off the beaten track“ zu besuchen und noch ein paar Tipps braucht, der kann uns gern schreiben. Einen Beitrag über unseren Andamanen-Trip gab es auch im inAsien Magazin 03/2013. (P.S.: Jetzt ist übrigens gerade Hauptsaison auf den Andamanen, aber nach den Feiertagen soll es wieder ruhiger werden…)

Viel Spaß beim Träumen und einen schönen Nikolaustag euch!

(A)

Indischer Masala Chai

Chai, ein süßes, würziges Tee-Milch-Gemisch ist in Indien allgegenwärtig. An jeder Ecke und zu jeder Tageszeit bekommt man ihn in den typischen Bechern aus Weißblech oder kleinen Gläsern serviert. Und wer schon einmal in Indien mit dem Zug unterwegs war, kennt den vertrauten Ruf des Chai-Wallah – des mobilen Chai-Verkäufers – wenn er nachts um 3:00 Uhr durch die Schlafwaggons rennt und aus voller Kehle schreit: „Chaiii, chaiii, chaiii!“

Chai bedeutet eigentlich einfach nur Tee. Sofort fällt da die Wortverwandtschaft zum russischen чай [chay} oder zum türkischen çay oder gleich zum chinesischen 茶 [cha] auf. Doch Tee wird in Indien nicht pur, sondern traditionell mit viel Milch, Zucker und einer mysteriösen Gewürzmischung getrunken. Eigentlich heißt es Masala (Mischung) Chai.

Seit einigen Jahren gilt Gewürztee in Europa / Deutschland unter dem Namen „Chai“ als Trendgetränk, der sich insbesondere in der kalten Jahreszeit großer Beliebtheit erfreut. Es gibt diesen s.g. Chai in allen möglichen Geschmacksrichtungen, darunter Süßholz (Lakritz), Matcha (Grüner Tee) usw., in Teebeuteln, Pulverform (Hallo, Chemie!) oder lose mit Gewürzen gemischt.

Heute möchte ich euch einmal ein Rezept für ‚authentischen‘ indischen Chai ans Herz legen, denn das ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Noch ein Wort zur Gewürzmischung: Diese ist auch in Indien sehr verschieden und es gibt kein ultimatives Rezept dafür. Man kann also von daher ruhig ein bisschen herum probieren mit Kardamon, Nelken, Zimt und Co.

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Rezept: Indischer Chai

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Happy Diwali!

[vimeo http://www.vimeo.com/78470107 w=500&h=375]

Diwali, das Lichterfest, ist das höchste Fest in Indien bzw. in der hinduistischen Gemeinschaft. Die Bedeutung ist für uns vielleicht vergleichbar mit Weihnachten. Heute, am Sonntag 03.11.2013, ist der diesjährige Höhepunkt des mehrtägigen Festes. Das Datum richtet sich nach dem Hindikalender und dem Mond.

In der hinduistischen Erzählung des Ramayana kehrte der gottgleiche König Rama, die Verkörperung des Guten und des Lichts) zusammen mit seiner Frau Sita feierlich aus langjährigem Exil zurück in die Hauptstadt Ayodhya. Zuvor besiegte er den bösen König Ravana, die Verkörperung der Dunkelheit). – Vor längerer Zeit habe ich hier bereits einen Filmtipp dazu geposted. – Im Dunkeln entzündeten die Menschen Lichter, um ihnen den Weg zu weisen. Es gibt allerdings auch andere Entstehungsgeschichten über das Diwali-Fest, die – je nach Region – auf den Hindugott Krishna oder das Erntedankfest zurückzuführen sind. Read More

Bereits im Oktober ist der fast 4000m hohe Rohtang-Pass dick in Schnee gehüllt. Ab Ende Oktober ist die überfahrt offiziell (!) nicht mehr möglich.

Bereits im Oktober ist der fast 4000m hohe Rohtang-Pass dick in Schnee gehüllt. Ab Ende Oktober ist die überfahrt offiziell (!) nicht mehr möglich.

Nordindien, Bundesstaat Himachal Pradesh, Ende Oktober 2012. Nach der legendären Überquerung des über 5000m hohen Kugti-Passes von Bharmour nach Keylong mit blauen Zehen und tauben Fingerspitzen (ihr erinnert euch…wenn nicht, hier der Link zum Artikel),  und einigen regenerativen Tagen in Keylong – einer wirklich gemütlichen Stadt in der bereits eher tibetisch geprägten Region von Lahaul-Spiti – beschlossen wir dem hereinbrechendem Winter ein Schnippchen zu schlagen und über den 3978m hohen Rohtang-Pass, der einzigen Verbindung ins benachbarte Manali, gen Süden aufzubrechen – bevor wir mit dem Hubschrauber wegen Schnee und Straßensperrung hätten ausfliegen müssen. Read More