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Kulinarisches

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„It’s all about rice in Indonesia.“ – Ok, manchmal gibt’s auch noch Nudeln zur Abwechslung. Fakt ist, in Indonesien wird überall Reis angebaut und überall Reis verzehrt. Schon zum Frühstück gibt’s Nasi Goreng (Bratreis) oder Nasi Kuning (Gelber Reis). Letzterer ist eines unserer Lieblingsgerichte hier. Für Nasi Kuning wird der Reis in Kokosmilch gegart und mit Cumin (auch Gelbwurz oder Tumeric genannt) gelb eingefärbt. Es ist mal eine andere Art der Reiszubereitung, die ich euch an dieser Stelle auf keinen Fall vorenthalten möchte. Es schmeckt nämlich wirklich lecker. Ich habe ein bisschen recherchiert und bin im Internet auf einige Rezepte gestoßen, die ich an dieser Stelle mal zusammengefasst und übersetzt habe. Außer Reis, Kokosmilch und Cumin, können je nach Geschmack verschiedene Gewürze hinzugefügt werden. Read More

Ein Bündel Durian, wie er am Strand in Sulawesi/Indonesien verkauft wird.

Ein Bündel Durian, wie er am Strand in Sulawesi/Indonesien verkauft wird.

Die Tropen haben ja eine Unmenge an köstlichen Früchten zu bieten. Hier wächst so einiges, was dem Mitteleuropäer unbekannt ist oder was wir vielleicht nur aus den Exotenregalen der großen Supermärkte kennen: von Drachenfrucht, über Rambutan, Jackfrucht oder Mangosteen. Doch heute möchte ich diesen Blogbeitrag dem so genannten „König der Früchte“ widmen: dem Durian. Dabei lege ich wert darauf zu betonen, dass die nur Einheimischen Südost- und Ostasiens Durian als „königlich“ bezeichnen würden. Alles andere als royal ist nämlich der Geruch dieser Frucht.

Frei übersetzt heißt Durian nämlich Stinkefrucht!

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Gemüse süß-sauer aus Thailand

Es wird mal wieder Zeit, ein paar Geheimnisse der Thai-Küche preis zu geben… Heute schnell & einfach und zudem noch eines unserer Lieblingsgerichte:

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Zutaten für 2 Personen:

  • 50g Gurke
  • 50g Tomaten
  • 50g rot/gelb/grün Paprika
  • 50g Ananas
  • 50g Zwiebeln
  • 20g Frühlingszwiebeln
  • 150g Tofu / Fisch (z.B. Seebrasse) / Hühnchenbrust
  • frischer Knonblauch nach Geschmack
  • Tempura-Mehl (ein feines Paniermehl, fragt mal im Asia-Shop oder bei Kaufland in der ‚Exotenecke‘)
  • Pflanzenöl

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In Thailand nutzte Anja die Gelegenheit an 2 Kochkursen teilzunehmen. Schließlich ist die Thai-Küche weltberühmt. Neben dem (nicht ganz falschen) Vorurteil der feurigen Chillischärfe besticht sie durch ‚exotische‘ Zugaben, wie Zitronengras, Galangam-Ingwer, Koriander oder Tamarind, dazu viel knackiges Gemüse oder frisches Seafood. Hat man erst einmal alle Zutaten beisammen, dauert die Zubereitung der Speisen oft nicht länger als 15min (hat uns zumindest ein Sternekoch versichert). Fast alle Thai-Gerichte kann man mit Seafood (Fisch/Meeresfrüchte), Fleisch (v.a. ‚chicken‘) oder ganz vegetarisch umsetzen.

Zum Einstieg gibt’s heute mal Pad Thai – DAS Thai-Straßenessen schlechthin (neben der allseits verfügbaren ‚Noodle-Soup‘)

PadThai

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Hohoho,

frohen 2. Weihnachtsfeiertag euch!

Gestern stieß unser Special-Guest Bianka zu uns ins weiteweltweltweit-Team! 😉 Für die nächsten 3 1/2 Wochen werden wir gemeinsam Thailand erkunden! Nachdem wir zu Heilig Abend im Großstadtdschungel von Bangkok (und bei ca. 28 °C!) gelandet sind, konnten wir gestern früh die liebe Bianka begrüßen.

Zunächst war erst einmal Bescherung angesagt! Wir schwelgten in den lieben Weihnachtsgrüßen von Eltern und Freunden, sowie in einer ‚kleinen‘ Auswahl an Weihnachtsköstlichkeiten aus Deutschland: Lebkuchen, Spekulatius, Pulsnitzer Spitzen, Milka & Co., Glühweinsirup, dazu erzgebirg’sche Räucherkerzchen…

Momentan durchleben wir hier alle ganz unterschiedliche Kulturschocks: Markus und Anja sind noch ganz fasziniert von dem strukturierten Bangkok: Es gibt Verkehrsegeln (jeder fährt in seiner Fahrbahnspur) und Ampeln (!), es wird nicht Dauer-gehubt, es gibt asphaltierte Straßen und Fußwege, und alles ist sauber (ja, wir finden, selbst die Luft ist hier sauber). Aller paar Meter findet man einen Mülleimer. Alle 500m gibt’s nen 7Eleven Minisupermarkt (wie in Japan…hihi), bei dem man 24h am Tag alles mögliche des täglichen Bedarfs kaufen kann. Auf der Post blickten wir uns fassungslos an, wie einfach, schnell und mit wie viel Service (ja, Kundenservice!) man hier doch ein Päckchen verschicken kann! Wahnsinn! 🙂

Bianka sieht das Ganze nach ihrem 1. Tag hier so: „Krasse Gegensätze!“ Chaotischer Verkehr, der aber irgendwie nach Regeln funktioniert. Hektik in der Stadt und dazu diese meditative Ruhe in den Tempelanlagen, 1000 verschiedene Gerüche: „In der einen Ecke riecht es lecker nach gebratenem Krebsfleisch und ein paar Schritte weiter nach…menschlicher Vergänglichkeit.“

Hier nun ein paar Eindrücke von unserem 1. gemeinsamen Tag in BKK, der die Überschrift tragen könnte: Tempel & Thai-Delikatessen & ein bisschen Jetlag…

Kalendertürchen vom 22.12.2012

Einige unserer Leser wollten gern mehr ueber die Obstsorten wissen, die hier in Indien so wachsen. Bei so einem riesen Land ist die Auswahl natürlich enorm, und je nach Gegend gibt es unterschiedliche Früchte.

Im Süden gibt es natülich die Kokosnuss. In der tamilischen Küche wird sie fast immer verwendet. Eines der Hauptfüchte sind natürlich auch Bananen. Hier gibt es viele verschiedene Sorten: Sweet Banana, Lemon Banana, Red Banana, Kochbanane… Als wir im Juli in Indien ankamen, war gerade Mangozeit und man hatte das Gefühl, die Mango sei Indiens Nationalfrucht. Mangos an allen Ecken! Nach der Mango-Zeit kam die Guaven-Saison und die Ganatapfelzeit und die Papayazeit. Lecker lecker. In höheren Gefilden trafen wir dann auf die strachelige Jackfrucht. Gar nicht so einfach zu schälen… Sternfrüchte, Wassermelone und Ananas gibt es auch oft. Oft werden sie mit Chilli-Pulver verkauft. In den Wüstenregionen gibt es Datteln und Nüsse, v.a. Erdnüsse und Cashew. Hier haben wir auch Wasserkastanien probiert. Im Himachal findet man die Apfelkammer Indiens. Apfelplantagen, wohin das Auge reicht. Außerdem Birnen, Pflaumen, Walnüsse. Es gibt noch soviel mehr Früchte in Indien zu probieren, deren Namen wir gar nicht kennen 🙂 Gemüsemäßig gibt es hier Bekanntes: Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln (müssen immer ans Essen!), Gurke, Karotten, Bohnen, Erbsen, Auberginen, Zucchini, Kürbis. Dazu Unbekannteres: Bittermelone, Drumsticks, Coat (eine Art Gurke-Zucchini-Melone), Tamarinde und sovieles mehr. Hier geht’s zu einer kleinen Bildergalerie rund um’s Thema Obst, Gemüse und buntes Markttreiben. Viel Spaß!

Kalendertürchen vom 15.12.2012

Zu unserer Abschiedsfeier haben wir von unseren Freunden Kevin und Kumuda ein Buch mit diversen Fragen zu Indien’s Kultur und Gesellschaft geschenkt bekommen. Einige dieser Fragen möchten wir hier an dieser Stelle nun beantworten.

„What crazy food did you find?“
„Welche ungewöhnlichen Speisen sind euch begegnet?“

Pani Puri – ein typischer indischer Straßen-Snack bestehend aus einem frittierten hohlen Teigballon (ca. 5cm Durchmesser) – das Puri und einer Würzsoße (Pani = Wasser), manchmal mit einer Art Puffreis versehen, die kurz vor dem Verzehr in das Puri gegossen wird. Pani Puri isst man wie folgt: Mit dem Daumen wird vorsichtig ein Loch ins Puri gebrochen, hierein wird die Soße gefüllt und dann verschlingt man das ganze durchweichte Puri mit einem Happen. Achtung! Nicht an der feuerscharfen Soße verschlucken.

Welches „verrückte“ indische Essen habt ihr probiert?

Kalendertürchen vom 13.12.

Zur Weihnachtszeit gibt es bei uns in Deutschland ja besonders jetzt jede Menge Leckereien zu naschen: Lebkuchen, Bratapfel, Plätzchen… Auch die Inder sind Süßzähne – das ganze Jahr über. In den Sweet Shops gibt es eine Auswahl an den süßesten Süßigkeiten, die ihr jemals probieren könnt. Wir haben uns ehrlich gesagt davon ferngehalten. Es ist einfach zu süß. (Übrigens hat Indien eine der höchsten Diabetes-II-Raten der Welt)

Aber das Weihnachtsgebäck vermissen wir schon ein bisschen. Darum schickt uns doch einfach mal ein Foto eurer weihnachtlichen Plätzchenbackkunst (via e-Mail oder Facebook). Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein kleines Souvenir als Weihnachtsgeschenk aus der weitenweltweltweit! Wir freuen uns auf viele süße Fotos!

Vegetarische Momos aus Tibet

Momos sind Teigtaschen aus Tibet

Kalendertürchen vom 12.12.

Lust mal was tibetisch-nepalesischen zu kochen? Im Himalaja sind wir den Momos begegnet, kleine gedämpfte Teigtaschen (dumplings) gefüllt mit allerhand Gemüse und, wer’s braucht, mit Fleisch. Hier ein Rezept. Wir haben’s noch nicht selbst ausprobiert. Schickt uns ein Foto, wenn ihr es versucht!

Rezept Veg Momos

Teig:
– 2 Tassen Weizenmehl
– Prise Salz
– Prise Backpulver
– ca. 3/4 Tasse Wasser

Füllung:
– 1 Tasse geraspelte Karotten
– 1 Tasse fein geschnittener Weißkohl
– 1/2 Tasse fein geschnittene Zwiebel
– 1 TL Öl
– 1 TL Knoblauch
– 1 TL Sojasauce
– Salz und Pfeffer
– ev. Momo Spice
– nach Geschmack: Koriander, Frühlingszwiebel, Ingwer, Chilli (alles fein geschnitten)

Alle Teigzutaten mischen und mit dem Wasser zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Öl in tiefer Pfanne oder Wok erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten (wer mag: Ingwer). Karotten und Weißkohl hinzufügen, glasig anbraten. Wer mag: Chilli, Koriander, Frühlingszwiebeln hinzu. Vom Herd nehmen und mit Soyasauce, Salz und Pfeffer mischen.

Teig dünn ausrollen und Kreise ausstechen. Den Rand des Teigkreises mit Wasser anfeuchten, etwas Füllung in der Mitte platzieren. Jetzt etweder die eine Hälfte des Kreises umschlagen und einen Halmond formen oder die Ränder zusammen nehmen und über der Füllung twisten. Momos gut verschließen.

Etwa 10min lang dämpfen, mit Soyasauce und Chillisauce sevieren.

Bon Apetit!

Kalendertürchen vom 02.12.

Rezept Chilli Potatoes

Rezept Chilli Potatoes

China als Nachbarland Indiens beeinflusst natürlich auch die indische Küche. Heute gibt’s das Rezept für s.g. Chilli-Potatoes. Die haben wir das erste mal in Bharuch probiert, als wir unsere Freundin Ambika besucht haben. Bei einer Veranstaltung gab’s die als Vorspeise. Sehr lecker! Da musste ich gleich mal das Rezept recherchieren… Viel Spaß beim Ausprobieren. Sagt bescheid, ob’s geklappt hat.

Zutaten (4-5 Personen):
3 große Kartoffeln, geschält und in Pommesform geschnitten
(alternativ: Schupfnudeln)
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1 TL Chillipulver
2 TL Tomatensauce (Ketchup?)
Salz zum abschmecken
1-2 TL Öl

Die Kartoffelpommes (oder Schupfnudeln) zusammen mit allen Zutaten in einen Gefrierbeutel mit Verschluss geben und kräftig durchschütteln. Die Pommes auf ein Blech mit Backpapier legen und bei 200°C für 35-40 min goldbraun backen. Pommes zwischendurch wenden. Man könnte sie aber auch frittieren.

Für die Sauce:
1 TL Tomatensauce
1 TL Rote Chilli Paste
2 TL Essig
2 zerdrückte Knoblauchzehen
1-2 TL Honig
1 TL gehackte Korianderblätter (optional) oder Frühlingszwiebeln
1/2 TL Öl
Geröstete Sesamkörner

  1. Einen Wok (oder ähnliches) erhitzen. Öl und den zerdrückten Knoblauch hinzufügen und kurz anbraten. Chillipaste, Tomatensauce und Essig dazugeben.
  2. Die gebackenen Pommes (oder Schupfnudeln) dazugeben und eine Minute bei mittlere Hitze in der Pfanne schwenken.
  3. Den Honig dazugeben und alles nocheinmal gut mischen. Von der Hitze nehmen und bei Bedarf mit Salz abschmecken.
  4. Die Chilli-Potatoes mit geröstetem Sesam bestreuen sowie mit gehackten Korianderblättern und/oder Fühlingszwiebeln. Warm servieren.

Schmecken lassen!
(P.S.: Und schickt uns mal ein Foto, wenn ihr das Rezept ausprobiert habt!)