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Kurioses

Das alte Jahr ist Geschichte, Weihnachten und die Feiertage liegen hinter uns. Wir wünschen allen unseren Bloglesern einen guten Start in ein inspirierendes, erfülltes 2017 voller spannender Abenteuer! 😉

Was haben wir in der Zwischenzeit – zwischen den Jahren – gemacht? Nun, nach Indien (Anja) und Nepal (Markus) haben wir uns in Sri Lanka wieder zusammen getan. 


Die smaragdgrüne Insel südöstlich von Indien gehört zum südasiatischen Kulturraum.
Die Geschichte ist eng mit der Indiens verknüpft. Das heutige Sri Lanka hat trotz aller Parallelen (die Menschen ähneln in Aussehen und Kleidung den indischen Nachbarn, ebenso das Essen) seinen ganz eigenen Charakter. 

Die Sri Lankesen, denen wir bislang begegnet sind, sind sehr offene, hilfsbereite und freundliche Zeitgenossen. Überall wird man neugierig-freundlich ausgefragt, woher man komme und wo man denn hinmöchte. Und natürlich wie einem Sri Lanka gefalle…!

Bisher recht gut! Diese Insel mit ihren kurzen Distanzen (10-stündige Nachfahrten oder mehr mit Zug oder Bahn, wie in Indien üblich, gibt es hier quasi nicht) hat auf kleinem Raum eine unheimliche Vielfalt zu bieten – an Landschaften, Flora, Fauna und natürlich auch kulturhistorisch. 

Gleich vier Weltreligionen sind in Sri Lanka vertreten: zunächst der Buddhismus als Staatsreligion, danach folgt der Hinduismus der tamilischen Minderheit. Danach kommen Muslime und Christen. Dieser religiöse Flickenteppich entstand durch Eroberungen (von Indien aus), Handelsbeziehungen (u.a. mit China und Arabien), Kolonialherrschafft (erst die Portugiesen, dann die Niederländer, danach die allgegenwärtigen Briten) und leider auch Kriege, wie der erst kürzlich beendete langjährige Bürgerkrieg. 
Auch wenn die Christen die kleinste Gemeinde in Sri Lanka bilden, so waren sie natürlich aufgrund der Weihnachsfesttage zwischen den Jahren im Straßenbild besonders präsent. Und natürlich lassen sich ebenso die Mitbürger anderer Religionen vom Weihnachtskitsch bei tropischen Temperaturen mitreißen. Gern auch, um den Touristen jetzt zur Hauptsaison Dezember/Januar etwas weihnachtliche Atmosphäre zu bieten. 

Hier eine Auswahl unserer Schnappschüsse zum Thema „Weihnachten in Sri Lanka“

Nach der International Ocean Film Tour im Frühjahr ist nun die European Outdoor Film Tour (kurz E.O.F.T.) dran. Seit Oktober schon tourt das Filmfestival durch halb Europa. In Deutschland ist es in einer Vielzahl von Städten zu Gast – noch bis in den Februar hinein! In Dresden gibt es im November/Dezember gleich vier Termine. Die Terminübersicht gibt’s auf der Website.

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oder: Was hat das alles mit Katzen zu tun?

Heute gibt’s einen kleinen Ausflug nach Borneo, genauer gesagt in die Stadt Kuching, wo wir diesen formschönen Pfefferstreuer erstanden haben. Dahinter verbirgt sich natürlich wieder eine kleine Geschichte.

Souvenir aus Kuching: Sarawak-Pfeffer und Katzen-Pfefferstreuer

Souvenir aus Kuching: Sarawak-Pfeffer und Katzen-Pfefferstreuer

Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt (nach Grönland und Neuguinea) und gehört im Norden zu Malaysia und dem Sultanat Brunei und im Süden zu Indonesien. Der indonesische Part wird Kalimantan genannt. Zu Malaysia zählen die Bundesstaaten Sabah im Nordosten und Sarawak im Norden.

Kuching – Hauptstadt Sarawaks

Wir haben damals im März 2013 Sarawak besucht und uns ein bisschen in die Hauptstadt des Bundesstaates verguckt: Kuching (ca. 700.000 Einwohner). Über zwei Wochen verbrachten wir in der Region. Kuching hat das, was eine quirlige malaysische Großstadt ausmacht: traditionelle Moscheen und moderne Shoppingmalls, dazu viel Chinesische Kultur in Form von farbenfrohen Tempeln und Nonya-Küche (malaysisch-chinesische Fusionsküche) sowie eine Prise Indisch. In Kuching gesellen sich dazu ein bisschen Gemütlichkeit, der würzige Duft kräftiger Sarawak Laksa (eine dicke Nudelbrühe – Rezept gibt’s hier auf weiteweltweltweit!) und ein reiches multi-ethnisches Erbe. Es sollen über 20 indigene Volksgruppen in Sarawak existieren. Nicht zu vergessen sind die Highlights der hiesigen Fauna: Orang-Utans, Nasenaffen und Nashornvögel. Letztere ist das Wappentier von Sarawak. Außerdem ist die Gegend um Kuching der Ort, an dem der Pfeffer wächst – der s.g. Sarawak Pfeffer.

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Kommt ein Stöckchen geflogen…Anfang des Jahres hat sich solch ein Ding auf weiteweltweltweit niedergelassen. Zugeworfen hat uns dieses Blogstöckchen (Blogstick) Ken Takel von awesomatik. Dankeschön! Wir haben uns sehr darüber gefreut – auch wenn ich erstmal recherchieren musst…

Was ist ein Blogstick / Blogstöckchen?

Aaalso, stellt euch eine Art Kettenbrief unter Bloggern vor. Man bekommt den Blogstick zugeworfen, d.h. eine Anzahl von Fragen – idealerweise zum Blogthema passend – und diese beantwortet man dann artig. Man verlinkt selbstverständlich den Blog, der sie einem ‚zugeworfen‘ hat, sowie alle Blogs, die bereits in der Kette auftauchen. Nun denkt man sich neue Fragen aus und gibt das Stöckchen an geschätzte Blogs weiter – klaro, indem man sie verlinkt.

Wozu das ganze? Erst einmal ist es eine nette Idee unter Bloggern, denn Backlinks sind immer schick. Außerdem entdeckt man selbst wieder neue Blogs und Blogger, bekommt neuen Input, vernetzt sich. Fazit: Sehr schöne Idee!

Alles verstanden? Prima, dann kann’s ja losgehen!

Los geht die Fahrt! Fahrradriksha in Melaka, Malaysia

Los geht die Fahrt! Fahrradriksha in Melaka, Malaysia

11 Fragen an weiteweltweltweit

Ken Takel hat uns folgende Fragen zugeworfen:

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Christmas everywhere, Have a look on this Christmas horse (in Freital, near Dresden)

Christmas everywhere, Have a look on this Christmas horse (in Freital, near Dresden)

This article is mainly adressed to our non-German speaking readers and our friends we’ve met during our trip(s) through Asia. Today I would like to introduce you to some German Christmas customs and give you some impressions from our new/old hometown (where we eventually went back just a couple of weeks ago): Dresden. You have to know: Dresden is going mad about Christmas. As a 500,000 inhabitants city it always proclaims itself as the German Christmas capital (now, you may laugh, my East Asian friends). But it’s true. The magic sweet Christmas moments in Dresden might be one of the best experiences you could make if you are aiming to explore the German customs and tastes during this season. So here we go!

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Bereits im Oktober ist der fast 4000m hohe Rohtang-Pass dick in Schnee gehüllt. Ab Ende Oktober ist die überfahrt offiziell (!) nicht mehr möglich.

Bereits im Oktober ist der fast 4000m hohe Rohtang-Pass dick in Schnee gehüllt. Ab Ende Oktober ist die überfahrt offiziell (!) nicht mehr möglich.

Nordindien, Bundesstaat Himachal Pradesh, Ende Oktober 2012. Nach der legendären Überquerung des über 5000m hohen Kugti-Passes von Bharmour nach Keylong mit blauen Zehen und tauben Fingerspitzen (ihr erinnert euch…wenn nicht, hier der Link zum Artikel),  und einigen regenerativen Tagen in Keylong – einer wirklich gemütlichen Stadt in der bereits eher tibetisch geprägten Region von Lahaul-Spiti – beschlossen wir dem hereinbrechendem Winter ein Schnippchen zu schlagen und über den 3978m hohen Rohtang-Pass, der einzigen Verbindung ins benachbarte Manali, gen Süden aufzubrechen – bevor wir mit dem Hubschrauber wegen Schnee und Straßensperrung hätten ausfliegen müssen. Read More

weiteweltweltweit in Daten

Als heimliche Fans von Statistiken wollen wir euch unsere Übersicht nicht vorenthalten:

  • 432 Tage unterwegs
  • 13 1/2 Länder bereist (Wobei Taiwans Status offiziell immer noch ungeklärt ist und Hong Kong eigentlich offiziell zu ‚Festland‘-China gehört. Des Weiteren haben wir Usbekistan nur vom Flughafen aus – also eigentlich gar nicht – gesehen).

5242b23bdf99c_Zeit_Kreisdiagramm

  • 102 verschiedene Unterkünfte
  • 16 Flüge
  • sonstige Transportmittel: (Nacht-) Zug (v.a. China, Indien), (Nacht-) Bus, „Marschroutka“ (Kleinbus in Kirgistan), „Songthaew“ (Pick-up in Thailand), PKW (in Sabah/Malaysia), Taxi, Riksha (Indien) & Tuk Tuk (Thailand), Mopedtaxi (Indonesien), Fahrrad (Taiwan & Thailand), per Anhalter, mit’m Pferd (Indien & Kirgistan), zu Fuß (Nepal & Nordindien)

Wir werden auch oft über den finanziellen Aspekt gefragt. Hier der Beweis, dass solch ein Trip (nach Asien) durchaus finanzierbar ist (Angaben immer für 2 Personen):

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Fressfest auf der Farm bei Hsinchu. In der Region leben besonders viele Hakka-Chinesen. Entsprechend findet man hier auch eine andere Küche Taiwans.

Fressfest auf der Farm bei Hsinchu. In der Region leben besonders viele Hakka-Chinesen. Entsprechend findet man hier auch eine andere Küche Taiwans.

Nachdem uns Indonesien mehr oder weniger kulinarische Abwechslung bieten konnte („Was willst du essen?“ – „Was gibt es denn?“ – „Reis oder Instant-Nudeln…die Qual der Wahl“), sind wir in Taiwan nicht nur in einem völlig neuen Kulturkreis gelandet, sondern auch in einer ganz anderen Küche. Ganz zu Schweigen von unserer Unkenntnis, ein chinesisches Menü zu lesen, begegnen uns hier doch sehr häufig Dinge, von denen wir nicht wissen, was das eigentlich Essbares da vor uns ist… Von anderen Dingen wissen wir es sehr wohl… Nunja, was soll man sagen: probieren geht über studieren. Hier nun eine kleine Fotogallerie unserer kulinarischen Abenteuer in Taiwan. Ihr könnt ja mal raten, welche „Leckerbissen“ wir tatsächlich probiert haben…

P.S.: Seid gewarnt, ihr könntet Hunger bekommen beim Anblick der einen oder anderen Bilder… 😉
P.P.S.: …und bei manchen Bildern könnte euch der Hunger vielleicht sogar vergehen… :-/ Read More

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Wir sind ja so aufgeregt! Seit einer Woche befinden wir uns in Taiwan (s. Karte)! Für all diejenigen unter euch, die nicht wissen, wo das ist: im südchinesischen Meer, 3 Flugstunden nord-östlich von Kota Kinabalu, unserer letzten Station auf Borneo. Und damit bye bye Malaysia!

Im Vergleich zu unseren bisher besuchten Laendern, wie Malaysia oder Indonesien, ist Taiwan winzig. Aber es gibt unglaublich viel zu entdecken: von Megacities bis (beinah) unberuehrte alpine Landschaften. Und wir haben viel Zeit. Viel Zeit, um uns in die neue chinesische Kultur einzuleben (auch wenn diese uns seit Thailand, und insbesondere in Malaysia begleitet hat – s. Blogartikel). Und viel Zeit, dem Mandarin-Chinesisch ein winzig kleines bisschen maechtig zu werden. (Da muss ich gleich von meiner gestrigen Erfolgsstory berichten, als ich in einem Schuhladen in Taipei downtown die Verkaeuferin auf chinesisch begruesste, sie fragte wieviel das anvisierte Schuhpaar denn koste und ob sie es in Groesse 41 haetten. Hatten sie natuerlich nicht…)
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Holzschnitzerei in einem chinesischen Tempel in Melacca

Holzschnitzerei in einem chinesischen Tempel in Melacca

Malaysia ist ein echter Vielvölkerstaat, in dem v.a. Malayen, Chinesen und Inder leben, danebem noch eine Reihe indigener Völker (v.a. auf Borneo) sowie Gastarbeiter aus Indonesien, Nepal und Bangladesch. In den Monaten Februar und März verlebten wir 6 ereignisreiche Wochen zwischen Langkawi im Norden der malayischen Halbinsel und Kuching in Sarawak/Borneo. Das chinesische Neujahr hatte gerade begonnen (Jahr der Schlange) und so fielen uns die zahlreichen chinesischen Dekorationen der Straßenzüge und Tempel besonders ins Auge. Die chinesische Community in Malaysia ist relativ homogen und pflegt ihr Kultur, ihre Kunst, ihre Religion (Taoismus bzw. Buddhismus) sowie ihre chinesische Küche (bzw. die Fusion aus malaysisch und chinesisch: Nonya-Küche) Heute wollen wir euch ein paar wenige chinesische Bräuche beschreiben, die uns sehr in Erinnerung bleiben werden.

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