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Rezepte

Cocktailrunde in Peru!

Pisco, nur echt aus Peru

Pisco, nur echt aus Peru 😉

Passend zum bevorstehenden Silvester möchten wir euch heute den Pisco Sour vorstellen – einen säuerlich-erfrischenden Drink, welchen wir als DAS (alkoholische) Nationalgetränk Perus kennenlernen durften. Dort gibt es den Pisco Sour fast überall – selbst in so manchen Chicken Fast Food Lokalen. Viele Peruaner genießen ihn als Aperitif vor dem Mittag- oder Abendessen. Doch auch als abendlicher Drink in einer Bar macht der Pisco Sour eine gute Figur. Es gibt ihn auch in weiteren Geschmacksrichtungen, z.B. Marajuca oder Ananas. Heute geht es uns aber um den klassischen Sour.

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Nachdem wir schon bei unserem letzten Blogbeitrag ist Osteuropa verweilten, bleiben wir doch noch ein bisschen hier und versuchen uns an einem Rezept für Pierogi (oder Piroggi). Diese kleinen (manchmal auch großen) gefüllten Teigtaschen gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen der unterschiedlichsten Nationalküchen östlich von Deutschland. Von Polen, über die baltischen Staaten, bis nach Finnland (Karjalanpiirakka), Russland (Pelmeni oder Wareniki) usw. – ja, selbst in Kirgistan (Manty), Zentralasien, sind sie uns begegnet. Und selbst die tibetanischen Momos (Rezept gibt’s hier!) sehen den Pierogi ganz schön ähnlich…

Höchste Zeit also, das wir uns selbst einmal an Pierogi versuchen. Das tolle ist, dass man die Füllungen ganz individuell kreieren kann: mit Fleisch/ohne Fleisch, Käse, Gewürze, Kräuter, Gemüse usw.

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Das Beste an Taiwan (unter anderem) ist das Essen! Und die beste Mahlzeit in Taiwan ist das Frühstück. Überall gibt es kleine Frühstücksshops, in denen es allerlei Köstlichkeiten gibt, wie Chinese Omelette, Sandwiches mit frischem Gemüse und Sprossen, Baozi (verschieden gefüllte, gedämpfte Teigtaschen), Reisrollen, Sojamilch und s.g. Radish Cake. Letzteres, der Radish Cake (ja, Rettichkuchen) oder 蘿蔔糕 (luo bo gao, wrtl. Karottenkuchen) ist einer meiner Lieblingsgerichte. Er wird hergestellt aus einem weißen Rettich, Reismehl und einigen Gewürzen. Das Ganze wird gedämpft, im Scheiben geschnitten und angebraten. Unsere Couchsurfer Gastgeberin Sherry meinte, Radish Cake sei ein gaaanz einfaches Rezept.

Nun, letztens hab ich’s mal ausprobiert: Im Prinzip nicht kompliziert…wenn man die richtigen Zutaten und Equipment hat. Am Ende ist unser Radish Cake wirklich gut geworden. Das Foto spricht doch für sich, oder? 😉

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Zur Info: Es gibt verschiedene Varianten des Radish Cake. Meistens wird er mit kleingeschnittener Wurst (ähnlich Speckwürfel) zubereitet. Hier gibt es jetzt die vegetarische (und sogar vegane) Variante als Rezept:

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Sarawak Laksa: Guten Appetit!

Sarawak Laksa: Guten Appetit!

Laksa ist quasi das Nationalgericht in Malaysia (neben Nasi Lemak): eine kräftige Nudelsuppe bestehend aus diversen Gewürzen. Hier kommen insbesondere malayische und chinesische Einflüsse in der s.g. Nonya-Küche zusammen. Es gibt verschiedenste Zubereitungsformen, je nach Region. Die bekanntesten und leckersten Laksa-Suppen gibt es in Penang, Melaka, Singapur und Sarawak.

Uns hat es ganz besonders die Sarawak Laksa mit Kokosmilch angetan, die wir während unseres Aufenthaltes in Kuching auf Borneo genießen durften. Von dort haben wir uns gleich ein Päckchen mit der Laksa-Gewürzmischung mitgebracht. Vor wenigen Wochen haben wir die Laksa dann endlich selbst einmal gekocht und unseren Gästen vorgesetzt: Alle waren begeistert! Ihr vielleicht auch?

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Indischer Masala Chai

Chai, ein süßes, würziges Tee-Milch-Gemisch ist in Indien allgegenwärtig. An jeder Ecke und zu jeder Tageszeit bekommt man ihn in den typischen Bechern aus Weißblech oder kleinen Gläsern serviert. Und wer schon einmal in Indien mit dem Zug unterwegs war, kennt den vertrauten Ruf des Chai-Wallah – des mobilen Chai-Verkäufers – wenn er nachts um 3:00 Uhr durch die Schlafwaggons rennt und aus voller Kehle schreit: „Chaiii, chaiii, chaiii!“

Chai bedeutet eigentlich einfach nur Tee. Sofort fällt da die Wortverwandtschaft zum russischen чай [chay} oder zum türkischen çay oder gleich zum chinesischen 茶 [cha] auf. Doch Tee wird in Indien nicht pur, sondern traditionell mit viel Milch, Zucker und einer mysteriösen Gewürzmischung getrunken. Eigentlich heißt es Masala (Mischung) Chai.

Seit einigen Jahren gilt Gewürztee in Europa / Deutschland unter dem Namen „Chai“ als Trendgetränk, der sich insbesondere in der kalten Jahreszeit großer Beliebtheit erfreut. Es gibt diesen s.g. Chai in allen möglichen Geschmacksrichtungen, darunter Süßholz (Lakritz), Matcha (Grüner Tee) usw., in Teebeuteln, Pulverform (Hallo, Chemie!) oder lose mit Gewürzen gemischt.

Heute möchte ich euch einmal ein Rezept für ‚authentischen‘ indischen Chai ans Herz legen, denn das ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Noch ein Wort zur Gewürzmischung: Diese ist auch in Indien sehr verschieden und es gibt kein ultimatives Rezept dafür. Man kann also von daher ruhig ein bisschen herum probieren mit Kardamon, Nelken, Zimt und Co.

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Rezept: Indischer Chai

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„It’s all about rice in Indonesia.“ – Ok, manchmal gibt’s auch noch Nudeln zur Abwechslung. Fakt ist, in Indonesien wird überall Reis angebaut und überall Reis verzehrt. Schon zum Frühstück gibt’s Nasi Goreng (Bratreis) oder Nasi Kuning (Gelber Reis). Letzterer ist eines unserer Lieblingsgerichte hier. Für Nasi Kuning wird der Reis in Kokosmilch gegart und mit Cumin (auch Gelbwurz oder Tumeric genannt) gelb eingefärbt. Es ist mal eine andere Art der Reiszubereitung, die ich euch an dieser Stelle auf keinen Fall vorenthalten möchte. Es schmeckt nämlich wirklich lecker. Ich habe ein bisschen recherchiert und bin im Internet auf einige Rezepte gestoßen, die ich an dieser Stelle mal zusammengefasst und übersetzt habe. Außer Reis, Kokosmilch und Cumin, können je nach Geschmack verschiedene Gewürze hinzugefügt werden. Read More

Gemüse süß-sauer aus Thailand

Es wird mal wieder Zeit, ein paar Geheimnisse der Thai-Küche preis zu geben… Heute schnell & einfach und zudem noch eines unserer Lieblingsgerichte:

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Zutaten für 2 Personen:

  • 50g Gurke
  • 50g Tomaten
  • 50g rot/gelb/grün Paprika
  • 50g Ananas
  • 50g Zwiebeln
  • 20g Frühlingszwiebeln
  • 150g Tofu / Fisch (z.B. Seebrasse) / Hühnchenbrust
  • frischer Knonblauch nach Geschmack
  • Tempura-Mehl (ein feines Paniermehl, fragt mal im Asia-Shop oder bei Kaufland in der ‚Exotenecke‘)
  • Pflanzenöl

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In Thailand nutzte Anja die Gelegenheit an 2 Kochkursen teilzunehmen. Schließlich ist die Thai-Küche weltberühmt. Neben dem (nicht ganz falschen) Vorurteil der feurigen Chillischärfe besticht sie durch ‚exotische‘ Zugaben, wie Zitronengras, Galangam-Ingwer, Koriander oder Tamarind, dazu viel knackiges Gemüse oder frisches Seafood. Hat man erst einmal alle Zutaten beisammen, dauert die Zubereitung der Speisen oft nicht länger als 15min (hat uns zumindest ein Sternekoch versichert). Fast alle Thai-Gerichte kann man mit Seafood (Fisch/Meeresfrüchte), Fleisch (v.a. ‚chicken‘) oder ganz vegetarisch umsetzen.

Zum Einstieg gibt’s heute mal Pad Thai – DAS Thai-Straßenessen schlechthin (neben der allseits verfügbaren ‚Noodle-Soup‘)

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Vegetarische Momos aus Tibet

Momos sind Teigtaschen aus Tibet

Kalendertürchen vom 12.12.

Lust mal was tibetisch-nepalesischen zu kochen? Im Himalaja sind wir den Momos begegnet, kleine gedämpfte Teigtaschen (dumplings) gefüllt mit allerhand Gemüse und, wer’s braucht, mit Fleisch. Hier ein Rezept. Wir haben’s noch nicht selbst ausprobiert. Schickt uns ein Foto, wenn ihr es versucht!

Rezept Veg Momos

Teig:
– 2 Tassen Weizenmehl
– Prise Salz
– Prise Backpulver
– ca. 3/4 Tasse Wasser

Füllung:
– 1 Tasse geraspelte Karotten
– 1 Tasse fein geschnittener Weißkohl
– 1/2 Tasse fein geschnittene Zwiebel
– 1 TL Öl
– 1 TL Knoblauch
– 1 TL Sojasauce
– Salz und Pfeffer
– ev. Momo Spice
– nach Geschmack: Koriander, Frühlingszwiebel, Ingwer, Chilli (alles fein geschnitten)

Alle Teigzutaten mischen und mit dem Wasser zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Öl in tiefer Pfanne oder Wok erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten (wer mag: Ingwer). Karotten und Weißkohl hinzufügen, glasig anbraten. Wer mag: Chilli, Koriander, Frühlingszwiebeln hinzu. Vom Herd nehmen und mit Soyasauce, Salz und Pfeffer mischen.

Teig dünn ausrollen und Kreise ausstechen. Den Rand des Teigkreises mit Wasser anfeuchten, etwas Füllung in der Mitte platzieren. Jetzt etweder die eine Hälfte des Kreises umschlagen und einen Halmond formen oder die Ränder zusammen nehmen und über der Füllung twisten. Momos gut verschließen.

Etwa 10min lang dämpfen, mit Soyasauce und Chillisauce sevieren.

Bon Apetit!