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Vom 26.11.2012 bis 10.12.2012 sind wir den berühmt berüchtigten Annapurna Circuit gelaufen. In der Hauptsaison im Oktober ist dieser Weg dem Hören-Sagen nach sehr überlaufen. Wir hatten diesbezüglich den richtigen Zeitraum gewählt (durch Zufall November/Dezember). Wir haben genau so viele Leute unterwegs getroffen wie es noch angenehm erschien und sehr nette Bekanntschaften gemacht. Die Sicht war klar und das Wetter perfekt zum Wandern. Die Nächte hingegen waren oberhalb 3000m doch sehr kalt.

Quelle: http://www.alpaca-voyages.com/nepal-trek-annapurna-circuit.php

Quelle:
http://www.alpaca-voyages.com/nepal-trek-annapurna-circuit.php

Es folgt die Auflistung unserer Etappen:

  1. Besi Sahar (820m)
  2. Ngadi (890m)
  3. Jagat (1300m)
  4. Tal (1385m)
  5. Koto (2640m)
  6. Upper Pisang (3310m)
  7. Manang (3540m)
  8. Yak Kharka (4050m)
  9. Thorung High-Camp (4850m)
  10. Muktinath (3800m)
  11. Kagbeni (2800m)
  12. Jomsom (2720m)
  13. Tatopani (1200m, von Jomsom aus mit dem Bus)
  14. Ghorepani (2870m)
  15. Naya Pul (1070m)
Quelle: http://www.greattreks.com/greattreks/TopTen/AnnapurnaElevationMap.asp

Quelle: http://www.greattreks.com/greattreks/TopTen/AnnapurnaElevationMap.asp

Unsere Erlebnisse haben wir in einem kleinen Video zusammengefasst. Es hat mal wieder einiges an Arbeitsstunden gedauert… Wir hoffen aber, es gefällt euch. Die Musik stammt übrigens von der nepalesischen Musikband Kutumb (Titel „Tamang Selo“).

[vimeo http://www.vimeo.com/57144656 w=500&h=375]

Abschließend noch einige Anmerkungen für alle, die den Rundweg gern selbst laufen möchten:

Die Strecke gehört zu den meistgelaufenen Treks in ganz Nepal. Unterkünfte, s.g. Teahouses, gibt es entlang der gesamten Strecke zu Hauf. Meistens ist die nächste Möglichkeit für Essen und Übernachtung keine 2 Stunden entfernt. Der Weg ist gut ausgeschildert und man kann ihn ohne Probleme allein, d.h. ohne Guide, gehen. Wer bei guter Gesundheit ist und nicht mehr als 10 kg mitschleppt, der braucht auch keine Träger.

In der Hauptsaison, insbesondere im Oktober kann es recht voll werden. Dann können im Extremfall sogar die Guesthäuser überfüllt sein. Aber keine Angst, es muss niemand draußen schlafen. Zur Not wird das Nachtlager in den Speiseraum verlagert. Wir empfehlen jedoch, wenn möglich, die Wanderung auf November bzw. Dezember zu legen. Dann packt man eben noch einen Pulli mehr ein und nimmt den Daunenschlafsack mit. Dafür hat man freie Wahl bei den Gasthäusern und sogar Verhandlungsspielraum. Teilweise bekamen wir die Zimmer für umsonst, unter der Bedingung, in den Unterkünften auch das Abendessen und Frühstück einzunehmen.

Dass es entlang der Wegstrecke stets die Möglichkeit für Mahlzeiten gibt, spart natürlich enorm an Tragelast im Rucksack. Man sollte jedoch vorbereitet sein: Je höher man steigt, desto höher klettern die Preise für Dhal Bhat und Porridge. Klar, denn die meisten Nahrungsmittel müssen von Trägern zu Fuß zu den Pensionen befördert weden. Also: Unbedingt auseichend Bargeld mitnehmen (ca. 1500 NR pro Person und Tag).

Jeder Trekker sollte seinen Körper und sich während des Aufstieges zum über 5.000m hohen Pass beorbachten, um eine Höhenkrankheit (und im schlimmsten Fall das Ende des Treks) zu vermeiden. Sich Zeit nehmen, ausreichend trinken und essen. Es gibt genügend schöne Sidetrips auf der Route, so dass man leicht ein oder mehrere Akklimatisierungstage nehmen kann. Die meisten bleiben in Manang, welches sich mit zahlreichen Bäckereien, Restauants und sogar Kino (!) auf die Gäste eingestellt hat. Am besten gelingt die Akklimatisierung, wenn man die Nacht auf einer geringeren Höhe verbringt, als die, die man während der Tagestour erklommen hat.

Zum Schluss noch eine kleine Liste nützlicher Dinge, die man in seinem Trekkingrucksack dabei haben sollte:

  • klar, Wanderschuhe: Da wir ja nicht nur in Nepal durch die Landschaft wandern, haben wir ’nur‘ leichte halbhohe Trekkingschuhe dabei. Das ging auch. Richtige Wanderstiefel sind natürlich besser, aber auch schwerer
  • Daunenschlafsack: leicht und warm. Man muss sich keinen extra kaufen. In Pokhara oder Kathmandu kann man sich günstig Schlafsäcke ausleihen
  • ein Paar Schlappen: denn die Füße wollenam Abend ja auch mal Abwechslung vom Mief der Wanderschuhe
  • Taschenlampe (bzw. Stirnlampe): Stromausfall ist keine Seltenheit und gerade in den höchsten Lagen gibt es keine Stromversorgungsleitungen, aber Solarpanels
  • hoher Sonnenschutz, auch für die Lippen
  • Kopfbedeckung: am besten ein Tuch, universell einsetzbar, auch als Schal
  • genügend Wasserflaschen, ggf. eine Thermosflasche: Trinkbehälter für mind. 2 L pro Person mitnehmen! Wasser kann man an vielen Stellen auffüllen.
  • Aquatabs: Tabletten zur Desinfektion von Trinkwasser. Ganz wichtig!
  • Handschuhe: idealerweise ein Paar aus Wolle, denn Abends/Nachts/Morgens ist es ab 3.000m Höhe einfach mal kalt; und ein Paar ‚Überzieher‘ gegen den Wind (v.a. am Passtag zu empfehlen)
  • lange Thermounterwäsche: eignet sich auch paktisch als Schlafanzug
  • ein paar Trekkingsnacks, wie Nüsse, Müsliriegel, Schokolade… sind im Tal noch günstiger, als später auf’m Berg. Aber auf’s Tragegewicht achten!
  • Notizbuch, Stift und etwas zu lesen: Vor Sonnenuntergang sollte man seine Hütte erreicht haben.  Nach Dusche und Abendessen sitzt man dann da ab 18…19:00 Uhr. Wer jetzt keinen netten Gesprächspartner findet, langweilt sich in der Dunkelheit, oder geht ins Bett.
  • Stück Schnur: kann man doch immer mal gebauchen… z.B. um seine gewaschenen Schlüppis aufzuhängen
  • Trekkingstock bzw. ein schöner Stock aus Holz tut’s als Wanderstock auch und ist v.a. im steilen Gelände eine echte Hilfe
  • kleines Erste-Hilfe-Set: Pflaster, Verband, ev. Bandagen für die Knöchel, Wundheilsalbe, Tape, Elektrolyte-Pulver, Tabletten gegen Durchfall, Aspirin
  • sonstige Klamotten: Funktionsshirt, Trekkingsocken, leichter Mikrofaserpulli, Fleecejacke, dickere Jacke gegen Wind und Kälte, ggf. dünne Daunenjacke, Unterwäsche, lange Unterhosen bzw. Leggins

P.S.: Wer doch mal das eine oder andere auf dem Trek vergessen hat, der kann in den größeren Ortschaften, wie z.B. Manang, das wichtigste Equipment kaufen.

Kalendertürchen vom 21.12.2012

Zitat aus dem Buch: „Holy Cow“ von Sarah MacDonald

„[…] the stict species pecking order [in the Indian traffic]: pedestrians are the bottom and run out of the way of everything, bycycles make way to cycle-rikshaws, which give way to auto-rikshaws, which stop for cars, which are subservient to trucks. Buses stop for one thing and one thing only. Not customers – they jump on while the buses are still moving. The only thing that can stop a bus is the king of the road, the lord of the jungle and the top dog. The holy cow.“ (Sarah McDonals, „Holy Cow! An Indian Adventure“).

[vimeo http://www.vimeo.com/54114245 w=500&h=375]

Kalendertürchen vom 04.12.

Weihnachten ist Märchen- und Sagenzeit. Heute wollen wir euch die indische Legende des Ramayana vorstellen. Dies ist neben dem Mahabharata eine der Haupterzählungen in der hinduistischen Mythologie.

Dem König Rama (gleichzeitig eine Inkarnation des Gottes Vishnu) wurde seine treue Frau Sita durch eine List durch den Dämonenfürsten Ravana geraubt. Der Typ hatte 10 Köpfe oder so! Mithilfe the Affenkönigs Hanuman konnte Rama seine Frau zurückerobern.

Dazwischen, danach und davor passieren natürlich noch jede Menge Ereignisse. Die amerikanische Künstlerin Nina Paley griff das Ramayana auf und setzte die Geschichte auf ihre Weise in einem wunderschönen Animationsfilm um. Das Video von 2010 ist dank Creative Commons Lizenz frei im Netz verfügbar. Viel Spaß damit!

[youtube http://youtu.be/1QkYOqI3jSM  w=500&h=375]

Endlich! Der lang versprochene 2. Teil unseres Andamanen-Videos (hier Teil 1) ist endlich hochgeladen!

Eigentlich ist unser Trip schon 2 (!) Monate her und mittlerweile gruessen wir euch alle aus dem kuehlen Himalaja…mit Jacke, Muetze und Handschuhen sitzen wir gerade im Internetcafe. Mit dem Video kommen nocheinmal Tropengefuehle auf. Viel Spass!

[vimeo http://www.vimeo.com/52163763 w=500&h=375]

Heute möchten wir euch Sankar vorstellen. Er ist Anfang 30 und kommt aus einem kleinen Dorf an der Südostküste Indiens. Wir haben ihn über Dagmar und Jürgen und ihre Firma JD India Travel kennen gelernt. Seit über 4 Jahren ist Sankar Fahrer der beiden – und ihr Freund. Damit er einmal die deutsche Mentalität seiner ‚Chefs‘ etwas besser kennen lernt, hat ihn Jürgen im Fühjahr 2012 für 2 Wochen in seine deutsche Heimat bei Düsseldorf mitgenommen. Wir fanden das eine spannende Sache und haben ihn bei unserem letzten Besuch kurzerhand interviewt.

Hier in Indien erklärt Sankar Dagmar und Jürgen oft die indische Kultur und hilft Ihnen im Alltag. Nun möchten die beiden ihn auch gern unterstützen. Zurzeit lebt er gemeinsam mit seiner Frau und seinen 2 Kindern in dem kleinen Haus seiner Eltern. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder und der Großmutter teilen sich 7 Leute etwa 40 qm Wohnfläche. Nicht immer einfach. Jürgen und Dagmar haben deshalb eine Sammelaktion ins Leben gerufen, um Sankars Traum vom eigenen Heim zu unterstützen. Alle Details und Hintergründe findet ihr auf ….

Insgesamt wollen Jürgen und Dagmar mindestens 3.000 Euro sammeln. Jeder kann sich beteiligen, egal mit welchem Betrag. Das Geld geht 100% in das Haus von Sankar. Kommen die anvisierten 3.000 Euro bis Januar 2013 nicht zusammen, wird das Geld natürlich zurück überwiesen. Sankar weiß gar nichts von der Aktion. Jürgen und Dagmar wollen ihn bei Erfolg überraschen. Geld würde er sowieso nicht einfach so annehmen. Als Motivation für die kleine gute Tat verlosen die beiden außerdem 14 Tage all inclusive bei sich im Beachcastle (exkl. Anreise) Schaut euch die Bilder an! 😉

Und hier der Link zur Sammelaktion: http://sankarhaus.wordpress.com

PS.: Es hat wieder einige Nerven gekostet das Video hochgeladen zu bekommen. Damit wir es dann in endlicher Zeit doch noch geschafft haben mussten wir die Qualität leider etwas reduzieren.

[vimeo http://www.vimeo.com/50275382 w=500&h=375]