Ach Taipei…was soll ich sagen? Irgendwie hat es uns die zweieinhalb Millionen Einwohner große Hauptstadt Taiwans angetan: Moderne Stahl-Glas-Skyline, dazwischen winzige traditionelle chinesische Tempel, Gallerien und Museen, Nachtmärkte voller kulinarischer Abenteuer und 24h-Frühstücksimbisse, ein 7Eleven immer in Sichtweite, dazwischen Parks, Fluss- und Auenlandschaften, im Norden Meer und Strand, im Süden Hochgebirge, überall freundliche und immer hilfsbereite Menschen (das gilt für ganz Taiwan!).

Es wird endlich Zeit, hier einige Taipei Highlights zu verraten, damit auch ihr von dieser Stadt so verzaubert werdet wie wir (Klingt das kitschig?! Egal!). Hier kommen also die Tipps und Tricks für Taipei! Insgesamt waren wir, glaube ich an die 3 Wochen in der Stadt unterwegs. Da wir hier sooo viele tolle Erlebnisse hatten und so viele Infos gesammelt haben, werde ich diesen Beiträg in zwei Teile splitten. Los geht es mit Teil 1 und ein paar nützlichen Hinweisen zum Reisen in Taipei (und Taiwan).

Taipei 2-28 Peace Park

 

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Das Beste an Taiwan (unter anderem) ist das Essen! Und die beste Mahlzeit in Taiwan ist das Frühstück. Überall gibt es kleine Frühstücksshops, in denen es allerlei Köstlichkeiten gibt, wie Chinese Omelette, Sandwiches mit frischem Gemüse und Sprossen, Baozi (verschieden gefüllte, gedämpfte Teigtaschen), Reisrollen, Sojamilch und s.g. Radish Cake. Letzteres, der Radish Cake (ja, Rettichkuchen) oder 蘿蔔糕 (luo bo gao, wrtl. Karottenkuchen) ist einer meiner Lieblingsgerichte. Er wird hergestellt aus einem weißen Rettich, Reismehl und einigen Gewürzen. Das Ganze wird gedämpft, im Scheiben geschnitten und angebraten. Unsere Couchsurfer Gastgeberin Sherry meinte, Radish Cake sei ein gaaanz einfaches Rezept.

Nun, letztens hab ich’s mal ausprobiert: Im Prinzip nicht kompliziert…wenn man die richtigen Zutaten und Equipment hat. Am Ende ist unser Radish Cake wirklich gut geworden. Das Foto spricht doch für sich, oder? 😉

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Zur Info: Es gibt verschiedene Varianten des Radish Cake. Meistens wird er mit kleingeschnittener Wurst (ähnlich Speckwürfel) zubereitet. Hier gibt es jetzt die vegetarische (und sogar vegane) Variante als Rezept:

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Kleines Geschenk aus Indien: ein Pfau, der Nationalvogel

Kleines Geschenk aus Indien: ein Pfau, der Nationalvogel

Diese kleine Pfauenfigur war ein Abschiedsgeschenk von Jeyaraj und der kleinen Organisation RIDE India. Relativ zu Beginn unseres Asientrips, im Sommer 2012, hatten wir einige Wochen im südindischen Kanchipuram gelebt, um Jeyaraj, seiner Frau Britto und ihrer kleinen NGO in Sachen Internet, Kommunikation, Marketing usw. zu unterstützen (Schaut euch unser Video davon an!).

Was hat es nun mit diesem Pfau auf sich? Nun, der Pfau ist Indiens Nationalvogel. Auf Reisen durch das riesige Land begegnet man ihm unzählige Male…sowohl lebendig in Parks, als auch figürlich in Hindutempeln, auf Kitschplakaten, in Kinderbüchern usw. Der Pfau gilt in Indien als heiliges Tier, da er in der hinduistischen Mythologie als Reittier einiger Götter vorkommt.

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Sonnenuntergang und ‚Kopi susu‘ (Kaffee mit ordentlich gezuckerter Milch) – Welcome to Indonesia!

oder: Eine Fähre mit 10 Stunden Verspätung (Same time last year – Folge 4)

Vor so ziemlich genau einem Jahr wagten wir den Sprung bzw. den Flug vom relativ gut strukturiertem malaysischen Teil Borneos (Sarawak) in den recht urtümlichen, touristisch (noch) recht unerschlossenen indonesischen Teil (Kalimantan). Unser eigentliches Ziel: die große indonesische Insel Sulawesi im Osten von Borneo. Da es keine Direktverbindung Kuching – Sulawesi gibt, buchten wir einen Flug von Kuching (Lest hier unseren Beitrag darüber!) nach Balikpapan. Von hier aus sollte es einen Tag später abends mit der Fähre weiter gen Osten gehen. Wir hatten also etwas mehr als 24 Stunden Aufenthalt…

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Diese Woche gibt es einen weiteren (Video-) Tipp. Momentan ist die International Ocean Film Tour unterwegs in Deutschland. Diese zeigt „eine Auswahl der besten Wassersport- und Umweltdokumentationen des Jahres“. Der Teaser macht auf jeden Fall Lust auf Meer (höhö).

Am kommendenSonntag, 23.03.2014, ist die Veranstaltung in Dresden, Theater Wechselbad, 17.00 Uhr.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=K40q6f_FFNA?rel=0]

Das Programm aus Kurzfilmen und Dokus zeigt in über 120 Minuten wunderschöne Aufnahmen rund um’s Thema Surfen, Tauchen, Segeln und natürlich über das Ökosystem Meer.

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Sitznachbarn. Busfahren in Indien.

Sitznachbarn. Busfahren in Indien.

Nachtrag: Weil’s so schön war…

Im Oktober 2012 verlebten wir ziemlich abenteurliche aber auch kühle Tage im Norden Indiens mitten im Himalaya. Damals haben wir auf dem Blog eine turbulente Busfahrt im Chamba-Tal beschrieben: Von Chamba nach Bharmour. Dort wollten wir zu einer längeren Trekking-Tour über den Kugti-Pass aufbrechen (dazu mehr weiter unten im Text). Viele Leser mochten den Beitrag – und wir auch, deswegen hier noch einmal reloaded – und mit zusätzlichen Tipps zum Thema Trekking im Chamba-Valley!

4-5 Stunden für 61km

Laut Google Maps sind es von Chamba nach Bharmour knapp 61km. Mit dem Auto werden der Routenberechnung zufolge nicht ganz 1,5 Stunden Fahrzeit angegeben. In Wirklichkeit haben wir dafür 4-5 Stunden benötigt!

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oder: Was hat das alles mit Katzen zu tun?

Heute gibt’s einen kleinen Ausflug nach Borneo, genauer gesagt in die Stadt Kuching, wo wir diesen formschönen Pfefferstreuer erstanden haben. Dahinter verbirgt sich natürlich wieder eine kleine Geschichte.

Souvenir aus Kuching: Sarawak-Pfeffer und Katzen-Pfefferstreuer

Souvenir aus Kuching: Sarawak-Pfeffer und Katzen-Pfefferstreuer

Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt (nach Grönland und Neuguinea) und gehört im Norden zu Malaysia und dem Sultanat Brunei und im Süden zu Indonesien. Der indonesische Part wird Kalimantan genannt. Zu Malaysia zählen die Bundesstaaten Sabah im Nordosten und Sarawak im Norden.

Kuching – Hauptstadt Sarawaks

Wir haben damals im März 2013 Sarawak besucht und uns ein bisschen in die Hauptstadt des Bundesstaates verguckt: Kuching (ca. 700.000 Einwohner). Über zwei Wochen verbrachten wir in der Region. Kuching hat das, was eine quirlige malaysische Großstadt ausmacht: traditionelle Moscheen und moderne Shoppingmalls, dazu viel Chinesische Kultur in Form von farbenfrohen Tempeln und Nonya-Küche (malaysisch-chinesische Fusionsküche) sowie eine Prise Indisch. In Kuching gesellen sich dazu ein bisschen Gemütlichkeit, der würzige Duft kräftiger Sarawak Laksa (eine dicke Nudelbrühe – Rezept gibt’s hier auf weiteweltweltweit!) und ein reiches multi-ethnisches Erbe. Es sollen über 20 indigene Volksgruppen in Sarawak existieren. Nicht zu vergessen sind die Highlights der hiesigen Fauna: Orang-Utans, Nasenaffen und Nashornvögel. Letztere ist das Wappentier von Sarawak. Außerdem ist die Gegend um Kuching der Ort, an dem der Pfeffer wächst – der s.g. Sarawak Pfeffer.

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Sarawak Laksa: Guten Appetit!

Sarawak Laksa: Guten Appetit!

Laksa ist quasi das Nationalgericht in Malaysia (neben Nasi Lemak): eine kräftige Nudelsuppe bestehend aus diversen Gewürzen. Hier kommen insbesondere malayische und chinesische Einflüsse in der s.g. Nonya-Küche zusammen. Es gibt verschiedenste Zubereitungsformen, je nach Region. Die bekanntesten und leckersten Laksa-Suppen gibt es in Penang, Melaka, Singapur und Sarawak.

Uns hat es ganz besonders die Sarawak Laksa mit Kokosmilch angetan, die wir während unseres Aufenthaltes in Kuching auf Borneo genießen durften. Von dort haben wir uns gleich ein Päckchen mit der Laksa-Gewürzmischung mitgebracht. Vor wenigen Wochen haben wir die Laksa dann endlich selbst einmal gekocht und unseren Gästen vorgesetzt: Alle waren begeistert! Ihr vielleicht auch?

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…oder: Wie verschickt man ein Paket von Indien nach Europa?

Abenteuer Paket verschicken in Indien

Puh! Wie verschicke ich nur ein Paket von Indien nach Deutschland? Abenteuer indische Post!

Jedes Mitbringsel hat seine Geschichte zu erzählen. Umso mehr, wenn man es sorgfältig auswählen musste, weil man im Rucksack ohnehin ein arg begrenztes Gepäckvolumen mit sich führen möchte. Außerdem will man doch noch eine Weile unterwegs sein. Eine gute Lösung für uns war hier ab und zu ein Päckchen um die Welt zurück nach Deutschland zu schicken. Ganz praktisch kann man da auch noch Klamotten mit unterbringen, die man nicht mehr benötigt (Die schicke North Fake Daunenjacke aus Nepal wird in Südostasien z.B. eher obsolet.)

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