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Tag Archives: Wandern

Ayubowan! („Hallo“ auf Singhalesisch). Über 3 Wochen waren wir in Sri Lanka unterwegs – und wir hätten sicher noch länger bleiben können. Als ersten Überblick gibt es hier unsere persönlichen Highlights.

Vorweg noch ein paar Infos zum Reisen in Sri Lanka allgemein:

Einreise und Visum für Sri Lanka:

Die Einreise nach Sri Lanka ist unkompliziert.Man besorgt sich am Flughafen in Colombo ein Visa on Arrival oder zuvor ein online Visum unter. Gültig für 30 Tage, Antrag auf Verlängerung möglich in Colombo und Kandy. (Stand Januar 2017)

Gute Gründe für Sri Lanka:

Backpacking in Sri Lanka ist easy!

  • Überall begegneten wir hilfsbereiten, offenen Sri Lankesen. Wir haben uns immer sicher gefühlt. Für europäische Verhältnisse scheinen die Menschen jedoch oft sehr neugierig („Which country?“) 😉
  • Sri Lanka ist ein Paradies für Wildlife und Tierliebhaber! Elefanten, Krokodile, Affen, Vögel, Wale, Fische… Was darf es sein?
  • Ebenso bietet die Insel für jeden etwas: Kultur und Geschichte, Wandern, Tauchen, Surfen, Strand, Berge, Höhlen, Dschungel, Tee, Buddhismus und Spiritualität, usw.
  • Das Reisen ist relativ günstig, insbesondere Public Transport (Bus und Zug) sowie Essen.
  • Unterkünfte sind allerdings etwas teurer im Vergleich zu Indien. Aber natürlich günstig im Vergleich zu Europa.
  • Eintrittsgelder für die großen (UNESCO) Touristenhighlights, wie Sigiriya Rock, Polonnaruwa Ruinen oder Yala Nationalpark, sind für Ausländer leider empfindlich hoch (25-30 USD).
  • Kurze Distanzen und relativ geringe Reisestrecken (i.d.R. unter 4 Stunden) versprechen relaxtes Vorwärtskommen und genug Zeit für Sightseeing.
  • Busse fahren ständig und in alle Richtungen. Es gibt alte rote (Government) und blaue (private) Busse. Moderne blaue Busse sind meistens Express Busse. Dann gibt es noch etwas teurere (aber immernoch sehr günstige) klimatisierte Kleinbusse.
  • Züge sind noch günstiger (3. Klasse), fahren aber nicht so oft und nicht überall hin.
  • Tuktuks sind wie  überall Verhandlungssache. Taxi/private car haben wir gar nicht erst genutzt.

Best of Sri Lanka – unsere Highlights

Diese Spots können wir euch wärmstens für euer Sri Lanka Abenteuer empfehlen!

 

Dambulla Höhlentempel

 

Ein beeindruckender buddhistischer Komplex aus Felsenhöhlen mit einzigartigen Wandmalereien aus mehreren Generationen. (Kostenlos!) Als Tagestrip von Sigiriya aus möglich.

Elefanten Safari imKaudulla Nationalpark 

Wir hatten das Glück eine riesige Herde von Wildelefanten aus der Nähe sehen zu dürfen! Den Trip haben wir von Sigiriya aus organisiert. Je nach Saison befinden sich die Herden im Kaudulla oder im benachbarten Minneriya Nationalpark. Wie bei jeder Touristen-Attraktion ist man da natürlich nicht alleine aber das tut dem Erlebnis keinen Abbruch.

Wanderung zum s.g. World’s End imHorton Plains Nationalpark

Eine pittoreske Landschaft aus Grasland und Nebelwald bildet eine schöne Abwechslung zum satten Dschungelgrün. Das Ende der Welt bietet am Morgen einen steilen Blick in den Abgrund – so lange bis die Wolken aufsteigen, die Sicht trüben und alles in mystischen Nebel tauchen. Unbedingt vor 9 Uhr da sein um freie Sicht genießen zu können.

Durch die grünen Teeplantagen zum Ella’s Rock wandern

Auch wenn das Örtchen Ella in Sri Lankas Hochland touristisch überentwickelt scheint, so bieten die umliegenden sanften Hügel und Teeplantagen doch eine magische, satt-grüne Umgebung für schöneWandertouren auf eigene Faust, z.B. zu Ella’s Rock oder Little Adam’s Peak. (Kostenlos!)

Unterwasserwelt vor Sri Lanka’s Küste

Sowohl an den Küsten im Westen (z.B.Hikkaduwao. Kalpitiya), im Osten (z.B. Uppuveli bei Trincomalee) oder im Süden (z.B.Weligama, Mirissa, Unawatuna) lässt es sich wunderbar tauchen (ca. 30-35 € pro Tauchgang inkl. Equipment) und schnorcheln. Es gibt auch eine Reihe alter Schiffswracks in relativ geringer Tiefe bis 20m!

Auch bevölkern Schildkröten, Riffhaie(Schnorcheln auf Pigeon Islands vor Uppuveli), Delfine und Blauwale(Whalewatching vor Mirissa)und sogar Walhaie die Meere! Die viel gepriesenen Korallenriffe sind aktuell leider in keinem guten Zustand. Die Unterwasserfauna ist dennoch enorm bunt und vielseitig.

Kandasamy Kovil Hindu-Tempel in Trincomalee

Lernt die tamilische Seite Sri Lankas kennen und trefft die Hindu-Pilger an diesem kunterbunten Tempel im Tamil-Stil. (Kostenlos!) Nach dem großen Hindu-Epos Ramayana habe genau hier der Dämonenkonig Rawana hier seine Heimat. Dieser hat Ramas Frau Sita durch eine List entführt und sie nach Lanka gebracht.

Jaffna ganz im Norden soll übrigens auch ein hervorragender Ort sein, um die tamilische Kultur zur erleben.

Surfen lernen am flachen Strand von Weligama

Unsere erste Surf-Einheit überhaupt und es war fantastisch! Weligama bietet beste Voraussetzungen für Surf-Anfänger (in der Wintersaison): flacher Sandstrand, kleine Wellen, viele Surfer-Dudes, die sich als Surflehrer anbieten… (ca. 2.500 LRs für 1,5 Std.)

Panorama von Sigiriya von Pidurangala Rock aus genießen

Sigiriya, so heißt der berühmte Felsen und gleichzeitig Markenzeichen Sri Lankas im Zentralinneren der Insel. Hier wurden auf dem Gipfel Jahrhunderte alte Ruinen und Felszeichnungen gefunden, die auf eine alte Klosteranlage schließen lassen. Der Sigiriya Felsen ist sehr bedeutsam für die Geschichte Sri Lankas. Als UNESCO Weltkulturerbe wird hier beim Touristen-Eintritt (30 USD) allerdings ordentlich zugelangt.

Eine wunderbare Alternative (v.a. für’s Budget!) ist der 1km nördlich gelegene Pidurangala Felsen. Hier gibt es einen Tempel, für den man als Tourist zwar immernoch 500 LRs (ca. 3 USD) „Spende“ berappen muss – günstiger ist es allemal. Von oben kann man einen fantastischen Blick zum Wahrzeichen Sri Lankas genießen.

Natürlich hat die Insel noch viele weitere sehenswerte Orte zu bieten, darunter die archäologischen Stätten Anuradhapura und Polonnaruwa (beide UNESCO Weltkulturerbe), sowie jede Menge Nationalparks für Natur- und Tierliebhaber. Die oben genannten Highlights sind lediglich eine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Jetzt seid ihr dran! 
Ihr wart auch in Sri Lanka? Was sind eure persönlichen Highlights? Was würdet ihr auf jeden Fall weiter empfehlen (und was nicht)? Wir freuen uns auf eure Tipps!

Hiking Santa Cruz Trek Peru

Wandern in den Cordillera Blanca – auf eigenen Wegen im Huascarán Nationalpark

Einer der populärsten Wandertouren in den peruanischen Anden ist der etwa 4-tägige Santa Cruz Trek in den Cordillera Blanca – den schneebedeckten, weißen Kordilleren.

Die Cordillera Blanca, nord-östlich von Lima gelegen, ist einer der höchsten Gebirgszüge Südamerikas –  mit mehr als 50 schneebedeckten Bergen über 5.700 m. Auch der höchste Gipfel Perus, der Huascarán (6.768 m), befindet sich hier. Das Faszinierende: Mit 9° südlicher Breite liegt dieses Hochgebirge praktisch in den Tropen und bildet damit das weltweit größte Gletschergebiet auf dem Äquatorgürtel.

Hier zu wandern und auf dem etwa 50 km langen Santa Cruz Trek den 4.750 m hohen Punta Union Pass zu überqueren ist ein einmaliges Erlebnis. Nirgendwo erscheint dir der Himmel so nah!

Die Baumgrenze liegt auf 4.500 m – zum Vergleich: in den Alpen liegt diese auf 2.500 m. Das heißt: landschaftliche Abwechslung ist auf diesem Trek garantiert; dazu eine faszinierende Flora und Fauna.

Wir sind die Wanderung 4 Tage / 3 Nächte lang gegangen. In Huaraz bieten etliche Agenturen Gruppentouren mit Guides und Lasteseln an. Der Santa Cruz Weg ist aber so gut ausgeschildert, dass man ihn ohne Probleme individuell und ohne Guide erwandern kann. Wichtig ist nur eine gute Vorbereitung: Proviant, Zelt, Schlafsack. Unterwegs gibt es nur dich und die Natur..ok, und ein paar Kühe…und den einen oder anderen Wanderer. ;-P

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Sitznachbarn. Busfahren in Indien.

Sitznachbarn. Busfahren in Indien.

Nachtrag: Weil’s so schön war…

Im Oktober 2012 verlebten wir ziemlich abenteurliche aber auch kühle Tage im Norden Indiens mitten im Himalaya. Damals haben wir auf dem Blog eine turbulente Busfahrt im Chamba-Tal beschrieben: Von Chamba nach Bharmour. Dort wollten wir zu einer längeren Trekking-Tour über den Kugti-Pass aufbrechen (dazu mehr weiter unten im Text). Viele Leser mochten den Beitrag – und wir auch, deswegen hier noch einmal reloaded – und mit zusätzlichen Tipps zum Thema Trekking im Chamba-Valley!

4-5 Stunden für 61km

Laut Google Maps sind es von Chamba nach Bharmour knapp 61km. Mit dem Auto werden der Routenberechnung zufolge nicht ganz 1,5 Stunden Fahrzeit angegeben. In Wirklichkeit haben wir dafür 4-5 Stunden benötigt!

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Die drei von der Liane

Die drei von der Liane

Borneo – eine der größten Inseln der Welt ist (NOCH!) mit einem der größten und ältesten Regenwälder der Welt gesegnet. Hierhin hat es uns vor einigen Tagen verschlagen, genauer gesagt, nach Kuching im malaysischen Bundesstaat Sarawak im Nordwesten. Der nördlichste ‚Streifen‘ Borneos gehört nämlich zu Malaysia (Sarawak & Sabah). Der Hauptanteil der Fläche gehört zu Indonesien und wird Kalimantan genannt.

Auf Borneo leben unzählige Tier- und Pflanzenarten…die meisten unter strengem Naturschutz. Aufmerksamkeit erregen dabei natürlich die mächtigen Orang-Utans. In einigen Nationalparks hat man die Gelegenheit diesen Menschenaffen näher zu kommen. So besuchten wir vor kurzem das Semenggoh Wildlife Center, welches ehemals gefangene Orang-Utans wieder auswildern möchte. mit Glück kann man hier die orangen Gesellen bei der morgendlichen Fütterung beobachten. Gerade endet die Früchtezeit und die Tiere bevorzugen wieder die von den Wildhütern angebotenen Leckereien auf den Fütterungsplattformen. Die Auswilderung der Orang-Utans ist ein langer Prozess.

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